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Trotz Leck im Dach: Spreiti schlägt Kestenholz-Niederbuchsiten (3. Liga KF) mehr oder weniger problemlos und steht im 1/32-Final des Ligacups (KF). Dort warten wohl die Flyers aus Widnau.

Alles war angerichtet, die Schlachtrufe schon vollzogen und die Spieler heiss aufs Spiel, da bemerkte Spreiti-Goalie Reto Putzi eine Pfütze in seinem Goalieraum… Tatsächlich: Ein Leck im Dach verhinderte den rechtzeitigen Anpfiff dieses Ligacupspiels zwischen Spreitenbach und Kestenholz-Niederbuchsiten (3. Liga KF), welches das Heimrecht abgetreten hatte. Das Feld musste eine Halle weiter verschoben werden (Danke für die Mithilfe an die Jungs von Kestenholz!), ehe dann das Spiel doch noch losgehen konnte… Wenn dann nur Spreitis Abwehr nicht auch so durchlässig sein würde…

So richtig in die Gänge kommen wollte das pinke Ballet an diesem Montagabend nicht, konnte nach einigen ausgelassenen Chancen aber doch in Führung gehen und diese weiter ausbauen. Es waren vor allem der 2. und 3. Block, die ein hohes Tempo anschlugen und für die Tore besorgt waren. Allerdings war schon auch ein starker Reto Putzi gefragt, der den Gästen mehrmals mirakulös den Eintritt aufs Matchblatt verwehrte, um die Führung mit in die Pause zu nehmen. Spreiti musste sich steigern und tat dies auch. Konditionell war man dem spielerisch durchaus talentierten, unterklassigen Kontrahenten meilenweit überlegen und dies zahlte sich nun immer mehr aus. Topskorer Hürlimann hatte mittlerweile auch eingestempelt und traf gleich 7-mal im Mittelabschnitt. Kestenholz war mit dem Tempo überfordert. Aber Spreiti wäre nicht Spreiti, würde es den Gegner nicht quasi anflehen, doch auch noch mitzuspielen. Kaum sechs oder sieben Tore im Vorsprung, liess die Konzentration nach. Kestenholz liess sich nicht zweimal bitten und verkürzte auf vier Tore. Reto Putzi und ab Spielmitte Mese Heymann verhinderten mit einigen Big Saves Schlimmeres.

Weil dann im Schlussabschnitt Kestenholz aber die Puste ausging und Spreiti wieder souveräner spielte, geriet der Favorit nie mehr in Gefahr, das Spiel noch aus den Händen zu geben. Zweifel, Meier und Romano Nüesch krönten ihre guten Leistungen mit weiteren Toren und auch A-Junior Sanchi kam zum Einsatz und wirbelte gewaltig, einzig ein Torerfolg blieb ihm (noch) verwehrt. Bereits am Mittwoch kann er es besser machen. Dann nämlich treffen Spreitis Herren (20:00 Uhr, Seefeld) im Aargauer Derby auf dem Grossen Feld auf Aargau United (2. Liga GF). Zurück zum Kleinfeld: Spreiti gewann am Ende 16:10 und kann zufrieden sein. Ohne irgendwelchen Rhythmus hatte man den unterklassigen Gegner grossmehrheitlich im Griff und konnte ein gutes Tempo anschlagen. Es war ein Pflichtsieg, mehr nicht. Die defensiven Aussetzer und konzentrationslosen Phasen jedoch sollte man abschalten, wenn man im August im 1/32-Final erneut eine Runde weiterkommen will. Dann nämlich trifft man sehr wahrscheinlich auf die Widnau Flyers. Gerne holt man sich zu diesem Gegner noch einige Tipps bei den Freunden aus Wehntal-Regensdorf ab, schliesslich hatten diese sich in den Playouts gegen Widnau zu wehren (2:1-Siege für Regensdorf).

Zum Schluss noch ein riesiges Dankeschön an alle, die die Mannschaft im Seefeld unterstützt haben und an alle Helfer. #allizeme

Noch eine Runde, dann wartet Cupsieger Langnau (NLA) auf Spreiti! Träumen sei ja erlaubt. Der nächste Gegner allerdings wird ein ganz anderes Kaliber, als es die Squirrels (3. Liga GF) in Runde 1 waren. Spreiti siegt mehr oder weniger mühelos mit 12:7.

Man stelle sich vor… das grosse Langnau im Spreitenbacher Seefeld! Nun, träumen sei ja erlaubt. Aber ob’s dazu kommt, ist doch eher unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz dürfte es für die nächste Runde eine gewisse Motivationsspritze sein. Wobei eine solche wohl gar nicht nötig ist. Auf Spreitenbach wartet nun nämlich ein Kantonsderby! Unihockey Aargau United (2. Liga GF) wird der nächste Gegner sein (Mitte Juni) und ein wesentlich härterer Brocken als der Gegner in Runde 1.

Die Squirrels aus Ettingen (3. Liga GF) waren ziemlich dezimiert (Ferienabwesenheiten) angereist und ob dem Tempo Spreitenbachs leicht überfordert. Allerdings hätte das Spiel im ersten Abschnitt (6:2 für Spreiti) auch in andere Bahnen gelenkt werden können, einer hatte jedoch etwas dagegen: Altmeister Reto Putzi, der mit mehreren Big Saves den Gegner zum verzweifeln brachte. Und vorne wurden Spreitenbach die Tore teilweise fast schon geschenkt. Dass man aber derart gut und kaltschnäuzig kontern kann, ist eine absolut neue Erkenntnis seitens Spreitenbach und darf erfreut zur Kenntnis genommen werden.

Ab dem 2. Drittel waren die Squirrels mehr und mehr am Anschlag und Spreitenbach erhöhte das Skore nach und nach. Und etwas darf ebenfalls gerne zur Kenntnis genommen werden: Was auf dem Kleinfeld funktioniert, kann durchaus auch auf dem Grossen Feld funktionieren – die offensive Traumkombo Hürlimann-Geissmann beispielsweise, die gleich in sechs (teilweise herrlich herausgespielten) Toren fruchtete. Es wurde ihnen allerdings oft auch ziemlich viel Platz gelassen… Aber auch andere trumpften auf. Wie die Verteidiger und Center Spreitenbachs blitzsauber hintenrum spielten und sich aus der Umklammerung lösten, verdient ein Sonderlob. Auch die beiden A-Junioren (Wacker und Sanchi) machten ihre Sache sehr gut (auch wenn Sanchi besser nicht Torwetten mit einem Geissmann um einen Sirup eingehen sollte). Und dann war da noch James Irniger, der eine unglaubliche Ruhe ausstrahlte und dem ein Hattrick gelang. Es gäbe noch weitere Namen zu nennen, aber machen wir's kurz: Die Teamleistung beim Heimteam war phänomenal.

Im letzten Drittel bauten beide Teams ab, weshalb das Spiel weitaus weniger attraktiv war als noch in den ersten 40 Minuten. Die Squirrels skorten noch zweimal im Powerplay, alles andere pflückte Mese Heymann (ebenfalls bärenstark) aus der Luft und vorne konterte Spreiti weiterhin souverän und gewann so am Ende relativ mühelos mit 12:7. Damit steht man nach sechs Jahren endlich mal wieder in der 2. Runde des CH-Cups. Was nicht alle freuen dürfte: Die Herren-1-Coaches wissen nun, dass im Juni eine zweifache Cup-Belastung ansteht (Grossfeldcup gegen Aargau United und Kleinfeldcup gegen Drittligist Kestenholz).

Ein Dankeschön geht an alle (teils verkaterten) Zuschauer für die Unterstützung sowie an alle Helfer und an Interimscoach Marco Biasca, der verletzungsbedingt selber nicht spielen durfte.

Jetzt auf Facebook das Tor des Jahres wählen. Abstimmung bis Ende April.
 
Zur Auswahl stehen:
Tor 1: Getreu dem Motto "Ladies first": Corinne Bauer (Damen 2) im Spiel gegen Uster. Mehr als die halbe Miete ist das Zuckerpässchen von Daniela Müller.
Tor 2: Lukas Zweifel im Spiel gegen Bäretswil. Ein wunderbares Tor und auch hier gebührt ein Teil des Ruhmes dem Passgeber (Pasci Meier).
Tor 3: Andy Füglister im 3. Playoutspiel gegen Semsales. Ebenfalls ein richtig schönes Tor.
Tor 4: Roman Geissmann mit dem Backhand-Lupfer unter die Latte an der Heimrunde gegen emotion Hinwil.
Tor 5: Capitano Renato Nüesch ebenfalls mit einem frechen Backhand-Tor gegen Wild Goose (auch hier darf die schöne Vorlage erwähnt werden).
Tor 6: Topskorer Michi Hürlimann mit dem OT-Winner, der unserem Herren 1 den Ligaerhalt bescherte. What a goal! And what a moment! Rein emotional natürlich das Tor des Jahres...
 
Bildrechte: Matthias Amstutz (Tigersharks Unterkulm) / Roman Geissmann (STV Spreitenbach), Bildquelle: Youtube.
 

Die Zeitung hat ein Interview mit unserem Herren-1-Coach Marco Grubenmann geführt.

An dieser Stelle möchte sich der Vorstand im Namen des ganzen Vereins bei Gruebi für seinen bereits langjährigen Einsatz (seit sieben Jahren Headcoach der 1. Mannschaft) bedanken sowie ihm und dem ganzen Team zum Ligaerhalt gratulieren. Der STV Spreitenbach ist sehr stolz darauf, dass seine 1. Mannschaft nun schon das 4. Jahr in der höchsten Liga der Schweiz mitspielen wird!

In der kommenden Saison wird Grubenmann neu durch Sandro Nüesch unterstützt. Die beiden werden gemeinsam die 1. Mannschaft coachen. #allizeme

 

Hier zum ganzen Bericht: https://www.limmatwelle.ch/aktuell/news-detailansicht/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=96208&cHash=26f7877641d709c67e8a1d12753b5af2.