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Die 2. Damenmannschaft Spreitenbachs konnte zum Saisonabschluss vor einer einzigartigen Heimkulisse antreten. Dabei zeigte das Team zwar zwei super Leistungen, aber nur eine davon reichte zum Sieg. Kommende Saison kann es nur ein Ziel geben.

Um sich optimal auf die Heimrunde vorzubereiten, hatte Spreitis Damen 2 sogar ein Extra-Training am Donnerstagabend eingelegt. Dort wurde an der Technik gearbeitet und damit der Feinschliff geholt für die letzten zwei Spiele einer alles in allem erfreulichen Saison. Spreiti stellt auch ganz zum Schluss die beste Defensive der Liga (nur 48 Gegentore) und beendet die Saison im guten 2. Rang – acht Punkte hinter dem souveränen Greenlight Richterswil. Es hätten aber vier Punkte sein können, nein müssen…

 Denn Spreiti spielte ganz zum Schluss der Saison noch gegen den Gruppensieger. Im ersten Spiel hatte man Sursee nach einem 2:5-Rückstand noch souverän 11:5 geschlagen und sich damit den 2. Platz bereits endgültig gesichert. Das Spitzenspiel fand dann um 11:45 Uhr vor knapp 80 Zuschauern statt, was für die 3. Liga KF möglicherweise Zuschauerrekord bedeutet – herzliches Dankeschön an alle Fans! Es macht einfach gleich doppelt Spass, vor so viel Publikum zu spielen 😊

Das Ziel der Spreitenbacherinnen war, Richterswil noch die einzige Saisonniederlage zuzufügen. Und Spreiti war, getragen vom Publikum, richtig «on fire» und das bessere Team. Spreiti führte auch bis etwa vier Minuten vor Schluss mit 2:1. Das Seefeld verkam zum Hexenkessel, Sprechchöre veranlassten die Coaches dazu, schreien zu müssen, um verstanden zu werden – in anderen Hallen ist es eher so, dass man sein eigenes Echo hört …

Die Spreitenbacherinnen verpassten es in dieser Phase jedoch, mehrere Grosschancen auszunutzen und die Führung auszubauen. Und wer sie vorne nicht macht, der bekommt sie hinten (2 Franken ins Phrasenschwein). Greenlight gelangen in den letzten vier Minuten noch drei Tore, Spreiti konnte nicht mehr reagieren. Am Ende war das 4:2 zwar eher schmeichelhaft für den Leader, denn Spreiti hatte die Gangart der Partie bestimmt. Aber eben leider vergessen das Tor zu treffen. So gewinnt man keinen Spitzenkampf. Artig bedankte sich das Team danach enttäuscht bei den Fans, die die Ladies für ihre starke Leistung feierten. Und ja: Eine starke Leistung war es gewesen. Auch wenn diese nicht belohnt wurde. Doch viele knappe Spiele waren diese Saison für Spreitenbach gekippt – so war es an diesem Tag eben mal andersherum.

Nichtsdestotrotz darf das noch junge Team zufrieden sein mit der Saison. Insgesamt gab es nur drei Niederlagen und Spreiti stellt die beste Defensive der Liga. Nun ist erstmal durchatmen angesagt und dann beginnt auch schon bald die Vorbereitung auf die nächste Saison. Und in dieser kann es eigentlich nur ein Ziel geben…

 

 

 

Vorname

Name

Nr.

Spiele

Tore

Assists

Punkte

Tore -

Punkte pro Spiel

Michael

Hürlimann

23

16

24

12

36

-19

2.25

Roman

Geissmann

67

18

16

4

20

-30

1.11

Renato

Nüesch

98

16

8

9

17

-25

1.06

Marco

Biasca

50

13

8

4

12

-18

0.92

Michael

Humbel

7

16

6

5

11

-17

0.69

Dominic

Irniger

16

18

2

7

9

-22

0.5

Lukas

Zweifel

13

18

8

0

8

-28

0.44

Romano

Nüesch

21

18

4

4

8

-24

0.44

Andreas

Füglister

87

16

3

4

7

-22

0.44

Cedric

Heer

63

13

1

6

7

-19

0.54

Daniel

Weber

8

4

1

4

5

-3

1.25

Bruno

Carneiro

11

8

0

2

2

-6

0.25

Pascal

Meier

6

12

0

2

2

-13

0.17

Christian

Wyss

14

9

0

1

1

-4

0.11

Reto

Zeindler

1 (G)

8

0

1

1

 

0.13

Mese

Heymann

31 (G)

9

0

1

1

 

0.11

Reto

Putzi

26 (G)

2

0

0

0

 

0

 

Am Ende ist der 8. Rang eine Enttäuschung. Aber immerhin: Spreiti konnte den Gang in die Playouts bereits an der zweitletzten Runde verhindern. Zum Abschluss gab es gegen Merenschwand und Gossau zwei knappe Niederlagen.

Von wegen «it ain’t over till the fat lady sings…» – Spreiti hätte noch fünfter werden können. «Top 10 der Kleinfeldschweiz», das wäre ein toller Erfolg gewesen für das «kleine» Spreitenbach. Doch der Ligaerhalt und damit das Saisonziel waren schon erreicht. Und deshalb irgendwie eben doch die letzte Konsequenz weg…

STV Spreitenbach v R.Z. Merenschwand 2:3

Das Heimteam der Runde, Ramba Zamba Merenschwand, wollte «das Wunder schaffen», wie sie vor der Runde angekündigt hatten. Mit dem Wunder meinten die Merenschwander, vier Punkte auf Unterkulm aufzuholen und doch noch den direkten Ligaerhalt zu schaffen. Teil 1 der Mission war ein Sieg gegen Spreitenbach. Und der gelang, vor allem dank einer leidenschaftlichen Leistung Merenschwands und einer verschlafenen ersten Halbzeit Spreitenbachs. In Durchgang 1 lief gar nichts zusammen bei den Gästen und mit dem 0:2-Rückstand war man noch gut bedient… Nach dem Pausentee ging’s unkonzentriert weiter und Merenschwand erhöhte auf 3:0. Dann aber erwachte das «pinke Ballet» doch noch und verkürzte auf 2:3. Und Merenschwand wurde nervös. Spreiti schnupperte am Ausgleich, liess allerdings im 4-gegen-3 jegliche Kaltblütigkeit vermissen. So blieb es beim letztlich verdienten Sieg der Merenschwander. Spreiti war einfach zu lange im Schlafmodus unterwegs. (Merenschwand verlor dann aber gegen Lengnau und muss doch noch in die Playouts. Viel Glück dort!)

STV Spreitenbach v UHCevi Gossau 8:11

Im zweiten Spiel ging es gegen Rekordmeister Cevi Gossau. Es war – wie schon das Hinspiel – ein attraktives Unihockeyspiel mit viel Tempo. Der Gegner aber war ganz klar im «Playoff-Vorbereitungsmodus». Immer wieder wurde 4-gegen-3 gespielt und das «Doppeln» des Öfteren geübt. Das machte Gossau allerdings nicht allzu gut respektive Spreiti konnte sich (das hat man jetzt auch zu Genüge geübt) ziemlich gut aus diesen Situationen lösen. So hatte Gossau zwar mehr vom Spiel, Spreiti aber konnte immer wieder kontern. Unter anderem gelangen auch zwei Tore ins verlassene Gossauer Tor – was Geissmann beim anschliessenden Torjubel zur «Stan-Wawrinka-Kopftipper-Geste» veranlasste, schliesslich, so der Vizecaptain, habe man «es früher immer wieder zustande gebracht, das leere Tor NICHT zu treffen.» Dies sei heute anders gewesen. 30 Sekunden vor Schluss gelang den Aargauern sogar der Anschlusstreffer zum 8:9. Lag da tatsächlich der erste Punktgewinn gegen eines der KF-Topteams drin? …Nein! Gossau traf noch zweimal und siegte letztlich mit 11:8. Spreiti aber war nahe dran und konnte erhobenen Hauptes aus der Halle – und in die Sommerpause (oder eher Frühlingspause).

Der vielseitig einsetzbare 3. Goalie Reto Putzi (vor einigen Wochen noch in der 4. Liga als Feldspieler mit einem brillanten Tor), der fast immer im Training ist und deshalb sich diesen Einsatz verdient hat, hütete gegen Gossau das Tor. Und der Altmeister zeigte einige Glanzparaden. Putzi erschien dann nach dem Spiel noch beim Post-Game-Interview – HIER geht’s zum Video.

Saisonfazit: Gesteigert, aber doch unzufrieden

Im Vorjahr musste Spreiti noch ins Playout. Nun hatte sich das Team in seiner 2. Saison in der 1. Liga KF bereits nach der vorletzten Runde aller Abstiegssorgen entledigt. Am Ende klassiert sich das «pinke Ballet» auf Rang 8. Das ist eine leise Enttäuschung, wäre doch auch Rang 5 noch möglich gewesen vor der letzten Runde. Das Team ist mit der Klassierung nicht 100% zufrieden. Das ist positiv: An der Wigartestrasse ist ein grosser Ehrgeiz auszumachen und die Jungs wollen sich in der kommenden Saison nochmals steigern.

Spieler und der Coach gönnen sich nun eine längere Pause, um sich von den Strapazen zu erholen und die Batterien neu aufzuladen, ehe es dann ab Mai wieder losgeht mit Sommertraining und der Cupsaison. Apropos Cup …

Keine Liebesgeschichte

Nächsten Samstag (24.02., live auf www.swissunihockey.ch) finden im Wankdorf die Unihockey-Cupfinals statt. Die Spreitenbacher sind, wie immer, nur als Zuschauer dabei. Nun gut, vom Final zu träumen ist definitiv übertrieben. Aber Spreiti und der Cup: Das ist keine Liebesgeschichte. Diese Saison scheiterte Spreiti erneut bereits im 1/32-Final am UHC Riehen (der übrigens in der anderen Gruppe ebenfalls den vorzeitigen Ligaerhalt geschafft hat – Gratulation, Jungs!) Wie so oft zeigte sich Blau-Pink im Sommer spielerisch noch nicht auf der Höhe. Viele Spieler würden gerne mal im Cup brillieren – dafür bräuchte es aber eine bessere Trainingspräsenz im Sommer, was nach der längeren Pause nun vom Coach gefordert wird.

Leider war Dario in Merenschwand nicht anwesend, weshalb es keinen Food-Blog gibt. In der nächsten Saison werden die Cafeterien der Unihockeyschweiz aber wieder bewertet. Nur so viel zu Merenschwand: Die Hot-Dog-Brötli sind erste Sahne!

Das Damen 2 holt sich in Birr den zweiten Platz zurück und hat beste Aussichten, diesen auch bis zum Schluss zu halten. Das Team war mental bereit und zeigte zwei abgeklärte Leistungen.

Jeder Hockeyfan kennt Wayne Gretzky. Er gilt zurecht als der beste Eishockeyspieler aller Zeiten. Gretzky sagte einst: «Ninety percent of hockey is mental.» 90% im Hockey entscheiden sich im Kopf. Und Gretzky muss es wissen. Der Mann hat viermal den Stanley Cup gewonnen. Im Sport wird der mentale Aspekt immer noch unterschätzt, auch – oder besser gesagt gerade – im Amateurbereich.

Spreiti’s Damen 2 war in der letzten Runde durch eine ärgerliche Niederlage (erst die zweite diese Saison) auf den dritten Platz zurückgefallen und musste den Gruppensieg abschreiben (Greenlight hat sich diesen nun endgültig gesichert, Gratulation!). Deshalb war es umso wichtiger, in Birr eine Reaktion zu zeigen. Im ersten Spiel traf Spreiti auf Lok Reinach (Hinspiel: 4:3-Sieg). Im Spielbericht der Hinrunde ist zu lesen: «Mit etwas mehr Cleverness hätte man Reinachs ungeschicktes Wechsel- und Forechecking-Verhalten gnadenlos bestrafen können.» Heute war der Tag, um es besser zu machen: Die Coaches hatten das Team darauf eingestellt, dass Reinach die Ballführende hinter dem Tor angreifen würde, teilweise auch doppeln. Und Spreiti war bereit dafür. Immer wieder konnte man so Kontersituationen erschaffen, nutzte diese aber zu wenig konsequent. Weil man defensiv in zwei Situationen nicht aufpasste, stand es zur Pause «nur» 3:2 für Spreiti. Doch die Aargauerinnen waren ein Block mehr und dieser Umstand bezahlte sich nach dem Seitenwechsel aus. Reinach war müde, stand oft zu weit weg von der Gegnerin und Spreiti gelangen so noch drei weitere Tore. Hinten hielt Céline Bütler dicht und so siegte Spreiti verdient mit 6:2.

Spitzenkampf spannend bis zum Schluss

Anschliessend ging’s im Spitzenkampf gegen Limmattal, vor der Runde vor Spreiti auf Platz 2. Limmattal hatte aber zuvor bereits völlig überraschend gegen Beromünster verloren und war hinter Spreiti zurückgefallen. Spreiti war zu Beginn spielbestimmend und ging durch ein schönes Backhand-Tor von Daniela Müller in Führung. Leider aber missriet dann eine Freistossvariante und Limmattal kam relativ leicht zum Ausgleich. In der Folge war das Spiel ausgeglichen, sowohl Francesca Perez vor, wie auch Céline Bütler nach der Pause hielten aber brillant. Vorne war Spreiti oft zu wenig konsequent – mit einer Ausnahme: Corinne Bauer traf herrlich zum 2:1. Und das sollte auch der Siegtreffer sein. Auch wenn es bis zum Schluss spannend blieb. In der hektischen Schlussphase kam das Mentale wieder zum Zug: Die Spreitenbacherinnen blieben mit dem Ball hinter dem Tor cool und verteidigten leidenschaftlich. Und so wurde es nur noch selten wirklich gefährlich vor Céline Bütler. Es sei aber nicht verschwiegen, dass Spreiti einmal ganz, ganz viel Glück hatte, als der Ball irgendwie der Linie entlang kullerte und dann aber weggeschlagen werden konnte. Schwein gehabt! So blieb es beim knappen 2:1-Erfolg.

«It’s a mental game» - die Worte von Wayne Gretzky in Gottes Ohr. Mental waren die Spreitenbacherinnen heute bereit. Bereit, sich vor wild anstürmenden Gegnerinnen zu befreien. Bereit, den Kampf gegen Limmattal anzunehmen. Und bereit, sich nicht provozieren zu lassen. Der Lohn sind 4 Punkte. 4 Punkte zum genau richtigen Zeitpunkt. Dank drei Punkten Vorsprung hat Spreiti an der letzten Runde (11. März) im heimischen Seefeld die grosse Chance, Platz 2 endgültig zu sichern. Schöne Randbemerkung: Das Damen 2 hat in 16 Spielen übrigens erst 39 Tore erhalten. Das sind nicht einmal 2.5 Tore pro Spiel. Weiter so!

Ein herzliches Dankeschön an alle Vereinsmitglieder, die das Damen 2 in Birr angefeuert haben. Das gab Extramotivation! Das Team würde sich natürlich auch an der Heimrunde am 11. März über viele Zuschauer freuen.

Die 1. Mannschaft kommt in Pfäffikon ZH frühmorgens zu einem wichtigen Sieg gegen Unterkulm. Danach fordert man Bäretswil, wird aber einmal mehr ausgekontert. Dank Schützenhilfe ist der Klassenerhalt geschafft. Und: Ein Lebenszeichen von der «Sektion Gastrofreunde».

Gleich um 9 Uhr morgens traf Spreiti im Direktduell um Platz 7 auf Unterkulm. Immerhin: So konnte man noch auf dem Feld das Einlaufen und -spielen bestreiten. Für Teams, die später spielten, wurde es dann enger, da in Pfäffikon (erneut) eine Doppelrunde mit Junioren ausgetragen wurde…

Spreitenbach vs Unterkulm 7:5

Spreiti war von Anfang an hellwach. Schon bald führte das «pinke Ballett» komfortabel 3:0, ehe Unterkulm erwachte und das 3:1 schoss. Dieser Treffer versetzte Spreiti in eine kurzzeitige kleine Schockstarre, plötzlich war man unpräzise und unkonzentriert. Weil aber auch Kulm eher träge wirkte, passierte lange nicht viel – ehe Spreiti gegen Ende der Halbzeit das Tempo nochmals erhöhte. Durch zwei schön herausgespielte Tore stellte man zur Halbzeit auf 5:1. Das musste doch reichen! Doch Moment… In der Runde davor hatte man gegen Niederwil 8:1 geführt und kam dann noch ins Zittern. Unterkulm durfte dann gleich zweimal Powerplay spielen (weniger Strafen nehmen, liebe Spreitenbacher) – doch das Boxplay der Spreitenbacher war heute nur eines: ÜBERRAGEND. Kulm kam nur zu einem Tor (einer Volley-Direktannahme erster Sahne, die dem Herrn so wohl nur in einem von zehn Anläufen gelingt) und war auch bei 4-gegen-3 wenig zwingend, bzw. die Box der Spreitenbacher einfach zu gut. Michi Hürlimann gelang dann kurz vor Schluss bei 4 gegen 4 (welch kuriose Spielszene!) der Empty Netter zum 7:5. Das war der Siegtreffer. Spreiti schlug Unterkulm in einem unterhaltsamen Spiel 7:5 und verteidigte den 7. Platz.

Spreitenbach vs Bäretswil 6:12

Im zweiten Spiel wartete das nun für die Playoffs qualifizierte Bäretswil auf Spreitenbach. Gegen diesen Gegner hatte man im Hinspiel in der eigenen Halle 1:12 aufs Dach bekommen. Der Aufsteiger spielt eine Riesensaison und wird im Playoffviertelfinal wohl den Cupfinalisten Kappelen fordern dürfen.

Spreiti-Coach Grubenmann hatte die Blöcke etwas umgestellt, um allen Spielern Einsatzminuten zu gewähren. Diese Umstellungen sollten sich in der ersten Halbzeit als unglücklich herausstellen. Die Spreitenbacher hatten Mühe im Spielaufbau und auch die Kommunikation in der Defensive war ungenügend. Bäretswil führte bereits nach wenigen Minuten 2:0 und zur Pause 3:1. Spreiti liess (einmal mehr) eine Überzahlsituation ungenutzt verstreichen. Nach der Pause dann ein anderes Bild: Spreiti stemmte sich gegen die Niederlage. Bäretswil kombinierte weiterhin gefällig, Spreiti hielt dagegen. Nach einem üblen Sperren (leider nicht gepfiffen) kam Bäretswil zum 7:5, doch der eben noch weggesperrte Lukas Zweifel (in diesem Spiel überragend) verkürzte wieder. Das Bully gleich danach: Spreiti gewinnt es zwar, aber nur halbpatzig, es gibt ein Gerangel um den Ball – die Spreitenbacher vergessen, den Körper hinzustellen und schon zappelt das Spielgerät im Netz. 8:6 für Bäretswil. Zu spielen waren noch knapp 7 Minuten. Spreiti ging fortan viel Risiko, zog dann irgendwann auch den Torhüter – und wurde (mal wieder) ausgekontert… Bäretswil gelangen noch vier Tore, zum Teil ins leere Gehäuse. Spreiti versuchte bis zum Schluss alles, doch die Abschlüsse wurden allesamt vom starken Bärestwiler Torhüter zunichtegemacht oder gingen übers Tor. So gewann Bäretswil 12:6 – im Vergleich zum Hinspiel immerhin eine klare Leistungssteigerung des Teams von Coach Grubenmann. Die Spreitenbacher hatten dieses Spiel jedoch unbedingt gewinnen wollen. Dieser Ehrgeiz entlud sich nach dem Spiel in einigen (unnötigen) Emotionsausbrüchen. Doch es stimmt eben trotzdem positiv, dass die Madrillenen … äh, Spreitenbacher so ehrgeizig sind. Eines Tages wollen auch sie Playoffs spielen!

Ligaerhalt geschafft!

Dank Schützenhilfe von Cevi Gossau, das Merenschwand bezwang, verbleibt Spreiti definitiv in der höchsten Kleinfeldliga. Das Saisonziel ist damit vorzeitig erreicht. Spreitenbach kann in der letzten Runde (18. Februar) gegen Merenschwand und dann gegen den x-fachen Schweizermeister Gossau frei aufspielen. Interessant: Der 5. (Wild Goose), 6. (Niederwil) und 7. (Spreiti) haben alle gleich viele Punkte (13) auf dem Konto. Platz 5 ist also noch möglich für Spreitenbach – und soll das Ziel sein in der letzten Runde.

Rückkehrer Danny Weber, der im ersten Spiel auf der Bank sass und im zweiten dann im ersten Block, an der Seite von «James» Irniger und Topskorer Hürlimann, ein solides Spiel machte, im Post-Game-Interview.

Und dann gibt’s auch noch ein «Schmankerl» für die Food-Blog-Fans.

Lieber spät als nie: Dario’s Gastro-Blog, Teil 3, aus Endingen (14. Januar)

Urteil: «In Endingen war viel Geduld gefragt»

«Es hat einen Vorteil, wenn man am Morgen die Spiele hat: Es hat sicher noch von allem in der Cafeteria.

Am frühen Morgen an besagtem 14. Januar wollte ich nicht gleich mit einem Hot Dog beginnen. Deshalb nahm ich ein kleines, aber feines Sandwich mit Käse. Ich muss zugeben: Hier trifft das Motto «manchmal ist weniger mehr» vollkommen zu. Die Sandwiches waren super einfach und trotzdem super lecker. Was man von den Hot Dogs nicht behaupten kann. Sie hätten nicht mal den Namen «Hot» Dog verdient, da die Wienerlis noch kalt waren als sie aus der Hot Dog Maschine kamen. Da hätte man sie gleich direkt aus dem Kühlschrank ins Brot stecken können. Nun gut, genug gejammert über die Cold Dogs, kommen wir nun zur Bedienung. Ich will ja nicht an ihren Mathematik-Kenntnissen zweifeln, aber wenn man das nicht so gut im Griff hat, kann man ja einen Taschenrechner benutzen. Heutzutage hat dies ja jedes Smartphone. Ausserdem ist die Bedienung hinter dem Tresen fast eingeschlafen. Vielleicht nächstes Mal etwas früher ins Bett gehen 😉

Nun zum Gesamturteil: Es war nicht schlecht, aber auch nicht gerade sehr gut. Im Unihockey wären die Endinger Cafeteria-Verantwortlichen schon eher abstiegsgefährdet. Aber für das gibt es ja auch die Sommerpause, um auch dies zu trainieren und nicht nur Kondition und Koordination. Ich gebe dem Veranstalter 2.5 von 5 Sternen

Eure Sektion Gastrofreunde

 

Rekrut Dario war in Pfäffikon leider nicht dabei (das war ihm dann doch etwas zu früh am Morgen). Wir von der Redaktion meinen: Ordentliches Angebot, ordentliche Qualität – und reizendes, charmantes Personal 😊 3.5 von 5 Sternen. Weiter so!