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Resultat: Spreitenbach-Oekingen: 4:12

Am 19.08.2019 um 20:00Uhr startete das Heimspiel der Spreiti-Damen im Cup gegen die Ö-Queens.

Nach guten Anfangsminuten von Spreitenbach eröffneten aber die Solothurnerinnen das Score. Nach und nach fanden immer mehr Schüsse das Tor. Nach dem ersten Drittel stand es somit verdient 0:5. Einige hatten zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich Bilder im Kopf was noch alles auf die Spreiti-Damen zukommen wird. Die bisherige Bilanz gegen Oekingen liest sich desaströs. Dazu später mehr.

Im zweiten Drittel konnten die Spreitenbacherinnen dann endlich auch feiern. Man gewann mehr Zweikämpfe und holte sich durch gute Aktionen Selbstvertrauen. Dies münzten die Aargauerinnen in Tore um. Nach 40 Minuten stand es somit 3:9. Mit einem guten Gefühl ging man in die zweite Pause.

Das 3.Drittel wollte man unbedingt mit einem eigenen Treffer beginnen um das Spiel spannend zu halten. Dies gelang Julia Kündig mit einem sehenswerten Volleytor. 
In der Folge hatten die Spreitenbacherinnen mehrmals hochkarätige Chancen um den Rückstand zu verkürzen, leider scheiterte man an der starken Torhüterin der Oekinger-Damen oder nahm die Schüsse zu überhastet und verfehlte das Ziel. Möchte man solche Spiele gewinnen müssten diese genutzt werden.
Am Ende stand es dann 4:12.

Kurzum: Gut gespielt. Leider verloren. Cupaus.

Trotzdem: Es war ein sehr gutes Spiel der Spreiti-Damen. Man war von Beginn an und bis zur letzten Minute hochkonzentriert und man gab sich nie auf (Ein Dank geht an R. Geissmann, welcher mit seiner Ansprache vor dem Spiel wohl einen grossen Beitrag dazu geleistet hat). Die Trainer waren von allen 4 Linien und beiden Torhüterinnen positiv beeindruckt. Mit diesem Kampfgeist werdet ihr diese Saison noch viele Siege feiern! Versprochen.

Ein Dank geht auch an die Helfer, Zuschauer und den Schiedsrichter D. Ehrensperger.

Zur Vorgeschichte: 
3x gab es das Duell Spreitenbach-Oekingen bisher im Cup. 
1/32-Final 7.Aug 2009 9:17
1/32-Final 14.Aug 2014 1:17
1/16-Final 17.Sep 2016 3:22

So gut waren die Spreiti-Damen noch nie :-)

Weiter gehts am 15. September mit der 1. Meisterschaftsrunde für beide Spreiti-Damenteams.

Es spielten:
N.Fasnacht, C.Keller, J.Kündig, J.Meier, P.Meier, J.Mettler (C), D.Müller, F.Perez, R.Schmid, V.Sidler, S.Wanner, M.Weber, I.Wiederkehr, S.Wyder
Trainerteam: A.Emch, R.Geissmann, M.Marti

 

Wie so oft gelingt es den Spreitenbacher Herren nicht, im Cup zu überzeugen. Spreiti scheitert an den Flyers Widnau (13:19) und muss sich einmal mehr auf die Meisterschaft konzentrieren.

Es ist wie der Husten, der jeden Winter zurückkehrt: Mühsam, schmerzhaft, aber irgendwie auch längst «normal». Und so ist es eben auch im August im Ligacup, wenn das Spreitenbacher «Cup-Gesicht» zurückkehrt: Mühsam, schmerzhaft, aber irgendwie auch längst «normal». In der Regel tut sich Spreiti in den Cuprunden in der Off-Season enorm schwer, man ist mental nicht bereit, nicht eingespielt und irgendwie «fahrig». Wobei die Ausnahme bestätigt die Regel – vor einem Jahr, also 2018, spielte man richtig ansehnlich und fegte zuerst Laupen (2. Liga) und dann auch Tramelan (mittlerweile 1. Liga KF) mit zweistelliger Differenz vom Platz. Doch 2019 kehrt das alte Cup-Gesicht zurück, wie der Husten im Winter.

Was ist passiert? Noch im Juni souverän, reisten die Spreitenbacher Herren am 18. August zur nächsten Pflichtaufgabe im Ligacup. Es war allerdings allen klar, dass dieser Gegner ein hartes Los darstellte. Die Flyers aus Widnau sind 2. Liga Gruppensieger und scheiterten erst in den Aufstiegsspielen an Wehntal Regensdorf. Doch bereits beim Einlaufen hätte jedem der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Teams auffallen müssen: Hier Widnau mit sieben Feldspielern, alle über 30. Dort Spreitenbach mit deren dreizehn Feldspielern, viele davon noch keine 25. Da ein Ligacupspiel 3x 20 Minuten effektiv dauert, sollte Spreiti diesem Gegner konditionell meilenweit überlegen sein. Nun, das war man dann ja auch – aber man wusste damit herzlich wenig anzufangen. Dazu später mehr. Spreiti war also Favorit. Diese Rolle mag man nicht so sehr. Mit Lukas Zweifel und Marco Grubenmann fehlten zudem ein Leistungsträger und der langjährige Coach. Doch auch ohne diese beiden müsste man ein Widnau über 60 Minuten im Normalfall in die Schranken weisen.

Das Spiel begann munter, Spreiti hielt den Ball und wechselte alle vier Reihen durch. Widnau bereits ein erstes Mal ausser Atem. Doch dann schenkten die Aargauer den Ball her und kassierten prompt das 0:1. Widnau zeigte sich äusserst kaltblütig. Und Spreiti verteidigte zu Beginn richtig amateurhaft.

Pleiten, Pech und Pannen

Bereits früh kam auf der Spreitenbacher Bank Unruhe auf und man haderte mit sich und dem Schiedsrichter. So geriet man mit drei Toren in Rückstand. Captain Nüesch musste kurz ein Machtwort sprechen, um die Gemüter wieder zu beruhigen. Es blieb ja mehr als genügend Zeit! Und tatsächlich, Spreiti spielte nun ruhiger und schneller, zu schnell für Widnau – et voila, das Spiel war wieder ausgeglichen. Doch der Gegner schlug zurück, mit einer unheimlichen Effizienz und einigen schön herausgespielten Toren, u.a. im Powerplay. Kam hinzu, dass Spreiti einige Geschenke verteilte: Zweimal kassierte man ein Tor, als man in Unterzahl den Torhüter rausnahm und den Ball verlor. Einmal landete gar ein Rückpass eines Spreitenbachers im eigenen Tor. Pleiten, Pech und Pannen … Zur ersten Pause stand es 8:4 für Widnau, das sich nicht einmal besonders anzustrengend brauchte.

Trotz neuem Gameplan startete der Favorit auch ins zweite Drittel eher schlecht. Man wollte nun über den Kampf ins Spiel finden – doch das war fast unmöglich, aus dreierlei Gründen: Erstens übertrieb man es teilweise etwas mit dem Körpereinsatz. Zweitens waren die Widnauer überhaupt nicht bereit auf hart geführte Zweikämpfe und flogen wie reifes Obst von den Bäumen. Und drittens pfiff der Schiedsrichter extrem kleinlich, jeder harte Zweikampf, ob sauber oder nicht, wurde abgepfiffen. Wie dem auch sei: Es blieb leider dabei, dass Spreiti unkonzentriert verteidigte und so kassierte man einige weitere unnötige Gegentreffer, die man noch im März, in den Auf-/Abstiegsspielen gegen Semsales, nicht kassiert hätte. Einfach, weil dort Einstellung und Defensivverhalten um ein Vielfaches besser waren. Kam hinzu, dass man auch in der Offensive – trotz einigen schönen Kombinationen – entweder den Moment für den Abschluss verpasste oder schlicht

das Tor nicht traf. Topskorer Hürlimann hielt sein Team mit mehreren Toren einigermassen im Spiel. Immerhin: Ab der 33. Minute kassierte man bis zur Pause nur noch einen Gegentreffer (ins leere Tor). Auch zur zweiten Pause lag man im Rückstand, Widnau führte 12:7.

Hypothek wog zu schwer

Fünf Tore kann man problemlos aufholen, so der allgemeine Tenor. Der Kampfgeist stimmte einmal mehr bei Spreitenbach. Leider verpasste man es, in der Pause auch an der Einstellung zu schrauben. Es ist unerklärlich, wie man bei diesem Spielstand, mit der drohenden Niederlage vor Augen, weiter so fahrig verteidigen kann. Zu Beginn des dritten Drittels kassierte man sogleich zwei weitere Tore. Wind in die Segel der Widnauer natürlich. Die waren nämlich längst müde, aber mit einem Vorsprung spielt es sich halt leichter. Kommt hinzu, dass Spreiti die defensiv nun wirklich nicht überragenden Flyers viel zu wenig forderte. Trotzdem ging nun ein Ruck durch die Mannschaft und mit drei schnellen Toren kam man auf vier Tore heran, später gar auf drei Tore. Das war wohl der einzige Moment, wo Widnau kurz nervös wurde. Drei Tore sind nichts im Kleinfeldunihockey. Leider aber nahm man sich mit einer weiteren Strafe gleich selbst wieder aus dem Spiel. Widnau traf erneut in Überzahl. Spreiti kämpfte weiter, spielte mit vier Feldspielern, kam mehrmals heran, doch Widnau schlug immer wieder zurück, meistens nun mit Empty Nettern. Es gelang im 4-gegen-3 auch zu wenig gut, den Ball laufen zu lassen. Die Hypothek aus den ersten zwei Dritteln wog nun zu schwer, Widnau hielt phasenweise den Ball sehr gut in den eigenen Reihen und so lief Spreiti die Zeit davon. Ausserdem musste man noch ein weiteres Mal in Unterzahl agieren, überstand diese Strafe aber ausnahmsweise. Gegen Ende kochten auf beiden Seiten nochmal die Emotionen hoch, der Schiri hatte das Spiel längst nicht mehr unter Kontrolle. Beide Teams trafen auch nochmal, aber die Sache war längst gegessen. Am Ende siegte Widnau nicht unverdient mit 19:13.

Aus Sicht von Spreitenbach muss man sagen, dass 19 Gegentore viel zu viele sind. Da muss man über die Bücher. Der elende Husten kehrte diesen «Winter» wieder zurück. Da gilt es, endlich den richtigen Hustensaft zu finden und verdammtnochmal auch im August die Pflichtaufgaben im Cup professionell zu bestreiten.

Eins sei noch erwähnt: Nicht nur Spreiti ist noch nicht in Form, auch der Ref– immerhin Cupfinal-Leiter – war ganz und gar nicht auf der Höhe. Keine Frage: Das Spiel war ruppig und Spreiti teils überhart. Aber sechs 2-Min.-Strafen gegenüber nur einer gegen das ebenfalls nicht zimperliche Widnau? Sehr fragwürdig. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Leistung Spreitenbachs einfach nicht erstligawürdig war – man muss es so sagen.

#allizeme-Mentalität wieder finden

Damit ist man einmal mehr bereits im August aus dem Ligacup ausgeschieden. Der Fokus gilt der Meisterschaft, die am 29. September startet. Vorher bestreitet die 1. Mannschaft am 24. August das Vorbereitungsturnier «Small Trophy» in Albis (wo man den Turniersieg anstrebt) und eine Woche später das traditionelle Trainingsweekend in Huttwil. Es bleibt genügend Zeit, um sich für die Meisterschaft einzuspielen. Doch es gilt, nicht nur spielerisch, sondern vor allem mental noch einen Schritt vorwärts zu machen und die #allizeme-Mentalität aus den Semsales-Spielen wieder zu finden!

Die 1. Mannschaft bedankt sich bei den Zuschauern, die uns auch auswärts in Widnau unterstützt haben. Ausserdem drückt das ganze Team den Damen heute Abend die Daumen, die im Ligacup auf Schweizermeister Oekingen treffen. Vamos Ladies!

Minifeld-Unihockey ist eine Spielform 2vs2 auf einem Drittel des Kleinfelds. Das Spiel ist sehr intensiv, weshalb die Spiele nur 2x 90 Sek. dauern. Die Teams melden sich in 2er-Teams an. Torhüterinnen und Torhüter werden vom OK gestellt (bitte meldet euch bei uns!) und wechseln in der Pause des Spiels jeweils die Seiten. Nebst Weltmeister Herren und Weltmeister Damen wird natürlich auch jeweils der/die beste Torhüter(in) ausgezeichnet. Im Falle einer Verlängerung entscheidet das Golden Goal. Speziell ist auch, dass nach einem Tor kein Bully folgt, sondern sogleich weitergespielt wird. Schiedsrichter ist jeweils ein spielfreies Team (Spielplan beachten). Der Spielplan folgt ca. 1 Woche vor dem Turnier, welches um 13:00 Uhr startet.

Titelverteidiger bei den Herren ist das Team Freilos. Bei den Damen fand im Vorjahr mangels genügend Anmeldungen kein Turnier statt. Das OK hofft, dass in diesem Jahr wieder ein Frauenturnier durchgeführt werden kann!

Meldet euch jetzt an per Nachricht auf unserer Facebookseite oder per Whatsapp an 079 589 69 02.

Das OK

Die Ladies waren wiederum im "Probetraining" bei Wettingen Wild Lacrosse, wie schon im vergangenen Sommer. 2 Stunden Lacrosse standen auf dem Programm - und alle hatten sichtlich Spass. Danke an Wild Lacrosse fürs Coaching - alle waren mit vollem Einsatz dabei.

 

Der Favorit Aargau United (2. Liga GF) kam gegen die Kleinfeldler aus Spreitenbach mächtig ins Wanken, rettet sich am Ende aber mit 8:5 in die nächste Runde. Spreiti darf zufrieden sein mit dem Abstecher aufs Grossfeld.

«Im 2. Drittel hatten wir sie an den Eiern.» Dieses Zitat lassen wir als Einstieg in diesen Spielbericht gerne so stehen. Mehrere Spieler tätigten nach Spielschluss diese Aussage. Aber von vorne: Spreiti traf (nach einem souveränen Sieg im 1/128-Final) am Mittwoch, 19. Juni, im 1/64-Final zuhause in der Dreifachturnhalle Seefeld auf die Auswahl von Aargau United (2. Liga GF), ein ambitionierter Zweitligist. Spreiti hingegen hatte auf dem Grossfeld ebenso viele Trainings bestritten wie Aargau United sonst in einer Woche (!) bestreitet – dies nur kurz vorneweg.

  1. Drittel: Munteres Hin und Her

Der Favorit startete furios und ging 2:0 in Front. Spreiti brauchte etwas Zeit, um sich wieder ans Grossfeld zu gewöhnen. Ausserdem traf man auf einen Kontrahenten, der ein wesentlich höheres Tempo anschlug als die letzten Gegner. Doch im Powerplay konnte das Mischteam aus Herren 1 und Herren 2 (1. + 4. Liga KF) verkürzen (herrliches Pässchen von hinter dem Tor von Meier auf Geissmann). Ab dann war das Spiel ausgeglichen und ein munteres Hin und Her. Reto Putzi – in einer bombastischen Frühform – rettete mehrmals mirakulös und vorne gelang durch Pierri Schwarz tatsächlich der vielumjubelte Ausgleich. Weil aber auch Aargau United nochmals jubeln durfte, ging es mit einem 3:2 für die Gäste in die erste Pause.

  1. Drittel: Höhere Führung verpasst

In den ersten Minuten nach der Pause hätte Aargau United die Führung ausbauen müssen. Aber Sascha Weber (neu im Tor für Putzi) hielt mehrmals bärenstark und auch die Verteidiger blockten viele Schüsse. Spreiti musste, wie schon im 1. Drittel, zuerst die Orientierung finden. Doch das Heimteam wurde immer stärker und innert Kürze drehte man das 2:3 in ein 4:3 (Pascal Meier nach einer Freistossvariante und René Frei per Slapstick hatten getroffen). Aargau United war nun spürbar nervös. Die leichte Arroganz von vor dem Spiel war nun Respekt gewichen und immer wieder versprangen ihnen die Bälle. Die Spreitenbacher kämpften wie Löwen (allerdings mit zu vielen Stockschlägen) und hätten in dieser Phase weitere Tore erzielen müssen. Doch mehrere Grosschancen wurden ausgelassen. So verpasste Spreiti eine höhere Führung, was ärgerlich ist. Dann pfiffen die sonst souveränen Schiedsrichter eine enorm kleinliche Strafe gegen Capitano Humbel wegen Ballwegschlagens – Aargau United bekam ein Powerplay. Dieses war zwar alles andere als souverän, ein Schuss aus spitzem Winkel aber bedeutete dennoch den Ausgleich. Spreiti kämpfte weiter. Und bekam seinerseits die Chance, im Powerplay zu agieren. Doch im Gegensatz zum ersten Powerplay war dieses hier richtig schlecht, es gelang nie, sich zu installieren. Erst ganz zum Schluss der Strafzeit wurde es noch brandgefährlich, der Torhüter von Aargau United aber glänzte einmal mehr. Es lässt sich sagen: Alle fünf Torhüter, die an diesem Abend spielten, hielten hervorragend. Den Gästen gab diese überstandene Strafe Aufwind und erneut gingen sie mit einem 1-Tore-Vorsprung in die Kabine. Der Favorit hatte sich jedoch sicher mehr ausgerechnet.

  1. Drittel: Puste ausgegangen

Auf Seiten Spreitenbachs wusste man, dass hier was zu holen war. Ein Tor ist im Unihockey schnell aufgeholt (2 Franken ins Phrasenschwein). Das Spiel wurde nun ruppiger, es gab einige unfaire Aktionen auf beiden Seiten. Aber es war ein geiles Spiel, mit viel Kampf, Emotionen, aber auch schönen Passstafetten und herrlichen Torhüter-Saves. United führte nun die feinere Klinge und kam zu etlichen hochkarätigen Chancen. Aber Mese Heymann hielt bravourös, teils schlicht Weltklasse. Ein kurioses Tor bedeutete dennoch das 4:6 aus Sicht von Spreitenbach. Das Heimteam konnte sich in dieser Phase nicht mehr wirklich gegen das Pressing der Gäste lösen und einige Spieler waren sichtlich erschöpft. Dennoch kämpfte man bis zum Umfallen und konnte sich hinten auf einen Top-Rückhalt verlassen. Aargau United verpasste in dieser Phase die Vorentscheidung und war klar besser. Die Kleinfeldler konnten dennoch vereinzelt Nadelstiche setzen. Und als Spreiti einen Freischlag zugesprochen bekam, war es soweit: Hürlimann auf Geissmann – 5:6. Die Halle explodierte kurz und die Hoffnung war zurück. Und United wieder nervös. Ein Out gegen ein Kleinfeld-Team wäre aus ihrer Sicht definitiv nicht budgetiert gewesen. Spreiti drückte nun auf den Ausgleich und hatte einige gute Chancen. Bei einem United-Entlastungskonter blieb Meier jedoch nur die Notbremse, wofür er sich 2 Minuten abkühlen durfte. Das Boxplay von Spreitenbach war aber (das kennen wir vom Kleinfeld) bärenstark und es gelang, die Strafzeit zu überstehen. Coach Grubenmann setzte alles auf eine Karte und nahm den Torhüter vom Feld. Weil der Aufbau jedoch nicht sauber gelang, fingen die Gäste einige Bälle ab. Ein United-Spieler brachte es allerdings tatsächlich fertig, aus zwei Metern das leere Tor nicht zu treffen … So lebte die Hoffnung kurzzeitig weiter. Jedoch ging Spreiti spürbar die Puste aus und United fing weitere Bälle ab. Das 7:5 und 8:5 ins verwaiste Gehäuse waren die logische Folge.

So siegt Aargau United am Ende – man darf sagen verdient – mit 8:5 und steht im 1/32-Final. Dort treffen sie auf niemand geringeren als Cupsieger Langnau (NLA). Wie geil wäre es gewesen, die Emmentaler im Seefeld zu empfangen… Spreiti hat grossartig gekämpft und – wie eingangs erwähnt – hätte im 2. Drittel für eine grössere Differenz sorgen müssen («da hatten wir sie an den Eiern»). Dort kam der Favorit kurzzeitig ins Wanken. Allerdings gilt auch zu sagen, dass im 3. Drittel die Gäste ebenso eine frühere Vorentscheidung verpassten. Vorwerfen muss man sich nicht allzu viel, Spreiti darf mit dem Abstecher aufs Grossfeld zufrieden sein (ein Sieg und eine positive Torbilanz). Gegen einen ambitionierten Zweitligisten gelang es sicher, Werbung fürs Kleinfeldunihockey zu machen. Die besten Kleinfeldteams sind nicht so schlecht, wie viele denken. Der Fokus gilt nun der Kleinfeld-Saison. Mitte August geht es im Ligacup weiter (übrigens könnte es sein, dass es dann im September zur Playout-Neuauflage gegen Semsales kommt…).

Beste Spieler auf Seiten Spreitenbachs waren ganz klar die drei Torhüter. Reto Putzi, Sascha Weber und Mese Heymann zeigten alle drei mehrere Big Saves und hielten Spreiti so im Spiel. Gratulation zu diesen ausserordentlichen Leistungen, Boys – weiter so!

Ein Dank geht an die Helfer, an die Coaches Grubenmann und Biasca und an alle Zuschauer, die das Team unterstützt haben. Und auch an Aargau United für ein mehrheitlich sehr faires und unterhaltsames Spiel. Viel Glück in der nächsten Runde!

Spreiti wird auch im nächsten Jahr versuchen, die Grossfeld-Szene aufzumischen.