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Spreiti steht in Runde 2 des Grossfeldcups

Noch eine Runde, dann wartet Cupsieger Langnau (NLA) auf Spreiti! Träumen sei ja erlaubt. Der nächste Gegner allerdings wird ein ganz anderes Kaliber, als es die Squirrels (3. Liga GF) in Runde 1 waren. Spreiti siegt mehr oder weniger mühelos mit 12:7.

Man stelle sich vor… das grosse Langnau im Spreitenbacher Seefeld! Nun, träumen sei ja erlaubt. Aber ob’s dazu kommt, ist doch eher unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz dürfte es für die nächste Runde eine gewisse Motivationsspritze sein. Wobei eine solche wohl gar nicht nötig ist. Auf Spreitenbach wartet nun nämlich ein Kantonsderby! Unihockey Aargau United (2. Liga GF) wird der nächste Gegner sein (Mitte Juni) und ein wesentlich härterer Brocken als der Gegner in Runde 1.

Die Squirrels aus Ettingen (3. Liga GF) waren ziemlich dezimiert (Ferienabwesenheiten) angereist und ob dem Tempo Spreitenbachs leicht überfordert. Allerdings hätte das Spiel im ersten Abschnitt (6:2 für Spreiti) auch in andere Bahnen gelenkt werden können, einer hatte jedoch etwas dagegen: Altmeister Reto Putzi, der mit mehreren Big Saves den Gegner zum verzweifeln brachte. Und vorne wurden Spreitenbach die Tore teilweise fast schon geschenkt. Dass man aber derart gut und kaltschnäuzig kontern kann, ist eine absolut neue Erkenntnis seitens Spreitenbach und darf erfreut zur Kenntnis genommen werden.

Ab dem 2. Drittel waren die Squirrels mehr und mehr am Anschlag und Spreitenbach erhöhte das Skore nach und nach. Und etwas darf ebenfalls gerne zur Kenntnis genommen werden: Was auf dem Kleinfeld funktioniert, kann durchaus auch auf dem Grossen Feld funktionieren – die offensive Traumkombo Hürlimann-Geissmann beispielsweise, die gleich in sechs (teilweise herrlich herausgespielten) Toren fruchtete. Es wurde ihnen allerdings oft auch ziemlich viel Platz gelassen… Aber auch andere trumpften auf. Wie die Verteidiger und Center Spreitenbachs blitzsauber hintenrum spielten und sich aus der Umklammerung lösten, verdient ein Sonderlob. Auch die beiden A-Junioren (Wacker und Sanchi) machten ihre Sache sehr gut (auch wenn Sanchi besser nicht Torwetten mit einem Geissmann um einen Sirup eingehen sollte). Und dann war da noch James Irniger, der eine unglaubliche Ruhe ausstrahlte und dem ein Hattrick gelang. Es gäbe noch weitere Namen zu nennen, aber machen wir's kurz: Die Teamleistung beim Heimteam war phänomenal.

Im letzten Drittel bauten beide Teams ab, weshalb das Spiel weitaus weniger attraktiv war als noch in den ersten 40 Minuten. Die Squirrels skorten noch zweimal im Powerplay, alles andere pflückte Mese Heymann (ebenfalls bärenstark) aus der Luft und vorne konterte Spreiti weiterhin souverän und gewann so am Ende relativ mühelos mit 12:7. Damit steht man nach sechs Jahren endlich mal wieder in der 2. Runde des CH-Cups. Was nicht alle freuen dürfte: Die Herren-1-Coaches wissen nun, dass im Juni eine zweifache Cup-Belastung ansteht (Grossfeldcup gegen Aargau United und Kleinfeldcup gegen Drittligist Kestenholz).

Ein Dankeschön geht an alle (teils verkaterten) Zuschauer für die Unterstützung sowie an alle Helfer und an Interimscoach Marco Biasca, der verletzungsbedingt selber nicht spielen durfte.