Nächsten Termine

Samstag 02 Jun. 12:00
Pizzaplausch
Mittwoch 06 Jun. 13:00
Crazy-Kids-Day

Besuche uns auf Facebook

Spreitenbach’s Damen 2 holt zwei weitere (Pflicht-)Siege. Dank zwei abgeklärten Leistungen schlagen sie Beromünster und die Yetis 5:1 bzw. 11:1 und klettern auf den 2. Platz.

Nur mit acht Feldspielerinnen und ohne den langjährigen Headcoach Elsener (gute Besserung Hansi!) reisten die Damen am 7. Januar nach Richterswil zum Rückspiel gegen Beromünster (Hinspiel 3:1-Sieg) und die Yetis (Hinspiel 12:0). Als Genesungs-Schmankerl für Hansi Elsener sollten heute 4 Punkte und dazu noch ein verbessertes Torverhältnis her. Dies gelang bestens.

Gegen Beromünster starteten die Spreitenbacherinnen konzentriert und machten gehörig Tempo. Logische Folge davon war eine 3:0-Führung nach gut 10 Minuten. Bis zur Pause gelang dann, trotz zahlreicher Chancen, kein Tor mehr. Nach dem Seitenwechsel aber agierte Spreiti plötzlich nervös und Beromünster kam durch einen souverän verwandelten Penalty zum 3:1. Weil sich auch nach diesem Gegentor die Konzentration nicht bessern wollte, sah sich der Coach dazu veranlasst, sein Timeout zu nehmen. Und siehe da: Im Anschluss erhöhten die Aargauerinnen das Tempo wieder und konnten den Vorsprung noch ausbauen. Am Ende gab es einen 5:1-Sieg und damit eine Steigerung gegenüber dem Hinspiel.

Im zweiten Spiel traf Spreitenbach auf die Yetis Hildisrieden. Die Damen machten nicht den Fehler, das Tabellen-Schlusslicht zu unterschätzen und zogen konzentriert ihr Spiel auf. Tor um Tor konnte Spreiti das Torverhältnis aufbessern, bis den Yetis beim Stand von 9:0 der (vielumjubelte) Ehrentreffer gelang. Doch postwendend kam die Spreitenbacher Antwort: Zuerst mit einem Buebetrickli zum «Stängeli» und dann mit einer einstudierten 4-gegen-3-Variante zum Schlussresultat von 11:1.

So also kamen weitere vier Punkte auf das Konto von Spreitenbach, womit man Limmattal überholen konnte und neu auf dem 2. Platz rangiert ist. Bereits am 21. Januar geht’s weiter.

Übrigens: Diese 4 Punkte waren nur der Anfang eines wunderbaren Spreitenbacher Unihockeytags. Gleich allen vier im Einsatz stehenden Teams (Herren 2, Damen 1, Junioren B und Damen 2) gelang an diesem Sonntag ein Vollerfolg – 8 Spiele, 8 Siege. Grandios!

Das Herren 1 kehrt das Spiel gegen Regensdorf und fährt einen ungemein wichtigen Sieg ein. Im zweiten Spiel kommt man ziemlich unter die Räder. Der Spielbericht und der Gastro-Blog aus Oberbüren.

Im ersten Spiel der letzten Meisterschaftsrunde des Jahres wartete mit Regensdorf der Tabellenletzte auf Spreitenbach. Ein Sieg war hier Pflicht, um sich nicht plötzlich wieder mitten im Abstiegskampf wieder zu finden. Regensdorf startete aber stark, war viel in Ballbesitz und liess Spreiti nicht wechseln. Trotzdem war es Spreiti, dass etwas glücklich in Führung gehen konnte. Zwei Unkonzentriertheiten in der Defensive brachten Regensdorf dann aber die Führung. Noch vor der Pause gelang Spreiti jedoch der wichtige Ausgleich.

Regensdorf spielte auch nach dem Seitenwechsel keinesfalls wie ein Tabellenletzter. Beide Teams hatten Chancen, aber es war Regensdorf, dass durch geschickte Abschlüsse 5:3 in Führung gehen konnte. Doch Danny Weber (wechselt er zurück? Dass er das Team bei seinem Urlaub nach Oberbüren begleitete, lässt darauf schliessen. Er selber meinte nur: «No comment») stellte nach dem Spiel fest, dass die Spreitenbacher stets einen unbändigen Glauben an den Sieg an den Tag legten. Und so gelang dann in einer Selbstverständlichkeit, die für die kommenden Jahre positiv stimmt, die Wende. Vom 3:5 zum 8:5 und Regensdorf war bedient. Auch mit einem Mann mehr gelang den Zürchern nicht mehr allzu viel, einzig noch das 8:6 kurz vor der Sirene. Spreiti holte sich diesen eminent wichtigen und entsprechend vielumjubelten Sieg.

Lehrstunde von Lengnau

Im zweiten Spiel ging’s gegen White Horse Lengnau, gegen das man nur zwei Wochen zuvor knapp mit 4:7 verloren hatte. Das Team war hochmotiviert, um endlich einmal gegen eines der Topteams zu punkten. Vielleicht war man fast zu motiviert, vielleicht lag es am mangelnden kulinarischen Angebot zwischen den Spielen (siehe unten) oder vielleicht (das wars am ehesten) war der Gegner schlicht zu stark. Jedenfalls zog Lengnau ein unglaubliches Tempo auf und führte nach 20 Minuten völlig verdient mit 7:0. Spreiti spielte gar nicht mal schlecht, wurde aber schlicht und einfach vorgeführt. Lehrstunde vom Kantonsrivalen. So sieht Kleinfeldunihockey auf höchstem Niveau aus – genau dort will Spreiti auch hin. Ist aber – wie man sehen konnte – davon noch einiges entfernt. Doch immerhin: Spreiti versuchte stets mitzuspielen. «Konstruktiv statt destruktiv». Mit dieser Taktik läuft man dann eben auch mal in den Hammer. Vor allem, wenn Lengnau derart gut aufgelegt ist (Schlussresultat: 14:2). Dieses Team wird ein Wörtchen um den Titel mitreden, wenn auch Blau-Gelb Cazis noch etwas stärker sein dürfte. Spreiti kann das egal sein. Für die Aargauer geht es darum, sich die Playoutplätze vom Leibe zu halten. Weil Regensdorf Merenschwand schlug, liegt Spreiti nun vier Punkte vor diesen Playoutplätzen (und zwei Punkte vor Unterkulm). Sechs Spiele sind noch zu spielen. Das sieht gut aus. Einige Punkte wird das Team von Coach Grubenmann aber noch holen müssen, um die Playouts definitiv zu vermeiden. Am 14. Januar geht es weiter in Endingen, Spreiti trifft dann auf Schweizermeister Cazis und die Flying Penguins aus Niederwil. Apropos Penguins: Diese waren Gastgeber und damit verantwortlich für die Gastwirtschaft. Und vor einem Mann fürchten sich alle Heimrunden-Verantwortlichen der Schweiz neuerdings: Dario, der hungrige Gastrokritiker. Sein Gastro-Blog aus Oberbüren:

«Dario’s Gastro-Blog», Teil 2

Urteil: «Mein Herz blutet»

Nach dem Gaumenschmaus in Films freute ich mich sehr auf Oberbüren. Doch wir alle schauten dumm aus der Wäsche als wir um 13:30 ankamen und es nur noch Wienerli gab. Laut der Preisliste sollte es noch Sandwiches und Hörnlisalat geben.

Das, was es noch gab, kann ich fast nicht richtig beurteilen, da der Unterschied zwischen Flims und Oberbüren mehr als nur Welten sind. Ja, das Wienerli, das es gab, war gut. Aber da kann man auch nichts falsch machen. Zum Glück gab es bei Roman Geissmann vor der Abreise einen vorzüglichen Spaghettiplausch. Ohne diesen Gaumenschmaus hätte sicher die halbe Mannschaft bereits vor der Halbzeit schlappgemacht. Spätestens im zweiten Spiel merkte man die fehlende Zwischenverpflegung! Mir tat der Junior, der in der Cafeteria arbeitete, richtig leid. Denn er musste zu jeder Person, die etwas zu essen wollte, sagen, dass es nur noch Wienerli oder etwas Süsses gab.

Liebe «Swiss Unihockey», bitte macht etwas dagegen, das dies nicht mehr vorkommt. Das ist wirklich ein No Go. Ich finde man sollte hier eine Busse aussprechen wegen «Nichtverpflegung der Spielberechtigten»!!!

Nun zur Bewertung:

Naja, auch ein Einarmiger kann was Besseres für den Magen kreieren als die Veranstalter hier in Oberbüren, also muss ich sagen, dass ich das hier Gezeigte gar nicht bewerten kann.

Eure Sektion Gastrofreunde

Und hier gibt’s noch das Post-Game-Interview mit Topskorer Michael Hürlimann.

Das Damen 2 kehrt zum Siegen zurück. Im Nachbardorf Würenlos zeigen die Spreitenbacher Unihockeyanerinnen eine Machtdemonstration und siegen zweimal hoch. Damit bleibt man Richterswil auf den Fersen.

Für die 2. Damenmannschaft des STV Spreitenbach gab es aus den letzten vier Spielen drei Unentschieden. Es war also Zeit, dass die Spreitenbacherinnen zum Siegen zurückkehren würden. Gegen den Tabellenletzten Hildisrieden sowie das Heimteam der Runde, Würenlos, gelang dies dann auch. Und wie!

Die Yetis aus Hildisrieden zahlen in dieser Saison viel Lehrgeld – ihr Teamspirit und ihre Freude am Unihockey ist aber eine wunderbare Sache und Inspiration für alle Gegnerinnen. Jedes Tor wird gefeiert wie der Cupfinal-Overtime-Gamewinner. Saugeil! Ein solches Tor blieb den Luzernerinnen (wie die sich wohl ab dem ersten Sieg freuen werden?) gegen Spreitenbach verwehrt – insbesondere deshalb, weil Spreiti von A bis Z aufs Gaspedal drückte und im schlimmsten Fall auch noch zwei starke Torhüterinnen hinten drin hatte, die ausbügelten. Spreiti liess auch nach der 5:0-Pausenführung nicht locker (ja, steigerte sich gar noch!) und siegte am Ende souverän mit 12:0.

Im zweiten Spiel wartete mit Würenlos ein härterer Brocken. Doch an diesem Sonntag hätte auch Cevi Gossau kommen können – Spreiti hätte wohl auch sie an den Rand der Niederlage getrieben. Es gelang vieles, es war Einsatz pur – und vor allem ein Wahnsinns-Teamspirit, einmal mehr. Spreiti baute sich kontinuierlich eine komfortable Führung auf und blieb am heutigen Sonntag sage und schreibe 70 Minuten lang ohne Gegentor. Hinten wurde leidenschaftlich verteidigt und vorne erspielte man sich Chance um Chance. Beim Stand von 7:0 musste Francesca Perez dann leider doch noch ein erstes Mal hinter sich greifen. Aber dies konnte die eindrückliche Bilanz nicht trüben: Spreiti siegte gegen ein kämpferisches Würenlos 9:2 und bleibt Richterswil damit auf den Fersen (vier Punkte Rückstand, ebenso wie Limmattal). Es wird eine spannende Rückrunde! Die Spreitenbacher Tormaschinerie – bislang eher stockend – ist ins Laufen gekommen. Mal schauen, wie’s weitergeht.

Heute starten wir für einmal nicht mit dem «0815-Spielbericht», sondern mit unserer neuen Rubrik «Dario’s Gastro-Blog». Ab sofort wird Christian «Dario» Wyss, gefürchtet für seine Donnerschüsse aber auch seine Heisshunger-Attacken, die Turnhallen bzw. Cafeterien der Unihockey-Schweiz testen und bewerten! In jedem Spielbericht wird er sein Urteil zum kulinarischen Angebot des Veranstalters abgeben. Food-Blogger und Hot-Dog-Liebhaber abonniert euch diesen Blog!

«Dario’s Gastro-Blog», Teil 1

Urteil: «Die Bündner sind 1. Liga nicht nur auf dem Feld, sondern auch in der Cafeteria»

In Flims gab es bis zum jetzigen Moment das beste und das grösste kulinarische Angebot. Ein besonderer Gaumenschmaus waren das frisch grillierte Schnitzelbrot und der ebenfalls frische und saftige Burger.

Ich gebe 4 von 5 Sternen!
Eure Sektion Gastrofreunde

Mannschaft holt 1 Punkt

Dann noch kurz zum Sportlichen: Spreiti verpennt den Start gegen Wild Goose und liegt nach zehn Minuten 0:5 hinten… Doch dann zeigt das Team – angeführt von Vorkämpfer und Captain Renato Nüesch sowie Neo-Topskorer (He’s back!) Michael Hürlimann – eine Wahnsinns-Reaktion! Vom 0:5 zum 6:5 in knapp 12 Minuten! W-e-l-t-k-l-a-s-s-e! Dass das Team zu so einer Reaktion fähig ist, sagt viel über den Spirit aus. Gansingen aber gibt ebenfalls nicht klein bei und das Spiel endet am Schluss leistungsgerecht 7:7 unentschieden. Die beiden Teams gehen damit weiter im Gleichschritt. Und Spreiti hat gegen den letztjährigen Playoffhalbfinalisten 3 von 4 möglichen Punkten geholt.

Im zweiten Spiel führt Spreiti gegen das Topteam aus Lengnau zur Pause mit 3:2 – doch das Resultat ist etwas trügerisch. Ohne den schlicht überragenden Reto Zeindler im Tor würde Spreiti zur Pause nicht führen. Defensiv schleichen sich immer wieder Fehler ein. In der zweiten Halbzeit werden diese dann bestraft und am Ende siegt Lengnau verdient mit 7:4. Doch Spreiti gibt nie auf und kämpft sich nach 3:6 kurzzeitig nochmals heran. Das Team lebt und ist bereit für den Kampf gegen die ungeliebten Playoutplätze! Gegen die Teams, die in der Tabelle hinter Spreiti oder gleichauf liegen (Gansingen, Unterkulm, Merenschwand und Regensdorf) hat man in der Hinrunde (und Rückrunde bislang auch) kein Spiel verloren.

Bereits am 17. Dezember geht’s weiter. Mal schauen, was Dario vom kulinarischen Angebot in Oberbüren hält!

Was Klaus Zaugg kann, können wir schon lange: Wir lassen mal die Gerüchteküche brodeln! Kommt tatsächlich der Königstransfer von Innebandy Chicago zurück an die Wigartestrasse?

 

Ach, wie herrlich! Dieses Theater im Blätterwald um die Personalie Denis Hollenstein! Geht er zum ZSC? Geht er nicht? Klar geht er, sagt Klaus Zaugg doch schon lange! (Siehe Watson)

Doch wir sind hier ja beim Unihockey, nicht beim Eishockey – und auch hier gibt’s Interessantes zu berichten: An der Wigartestrasse wird seit längerem gemunkelt, der langjährige Spreitenbacher Abwehrchef Daniel Weber könnte zum Kleinfeld-Erstligisten zurückkehren. Gerüchterweise soll Herren-1-Materialchef und Goalietrainer Marco Biasca im «Bauer Sport» gesichtet worden sein und der soll da nicht etwa einen neuen Stock gekauft haben – nein! Der hat dort – so sagt man sich – offenbar ein Trikot mit der Nummer 8 bestellt. Kehrt Weber tatsächlich zurück? Offiziell bestätigen will das natürlich niemand. Der Deal ist aber längst in trockenen Tüchern. Erst im letzten Winter wurde Webers Abgang nach Chicago verkündet und der Spieler in der US-Grossstadt mit Pauken und Trompeten begrüsst (hier die Meldung von damals). Innebandy-Teammanager Jakub Zajac war ein richtiggehender Transfercoup gelungen und Spreiti verlor einen seiner erfahrensten Spieler.

 

Apropos Erfahrung. Sollte Weber tatsächlich zurückkehren, wäre das in puncto Erfahrung definitiv eine Bereicherung für Spreiti. Denn nicht nur Weber, sondern auch die Teamältesten Kolb und Marti beendeten ja ihre Karrieren. Das Team erfuhr also eine ziemliche Verjüngung. Geschadet hat’s bislang nicht wirklich – klar, es gab zwei böse Schlappen gegen Cazis und Bäretswil, die mit etwas mehr Erfahrung im Team eventuell nicht ganz so deutlich verloren gegangen wären. Doch ansonsten hat die junge Mannschaft bislang fleissig gepunktet und orientiert sich am Tabellen-Mittelfeld.

 

Kein Wunder also, dass Coach Grubenmann in der aktuellen Situation die Stimmung im Team nicht verschlechtern will. Am Wochenende trifft Spreiti auf das punktgleiche Gansingen. Ein eminent wichtiges Spiel. Unruhe in der Kabine wäre das letzte, dass die Spreitenbacher gebrauchen könnten. Und dennoch: Die Gerüchte nehmen nicht ab – Weber zurück an die Wigartestrasse? Tatsächlich?

Doch Weber ist ja der letzte, der Spreiti verlieren sehen will. Er ist stets mit den Ex-Mitspielern in Kontakt geblieben und verfolgte die KF-Meisterschaft auch von Übersee. Die alte Liebe war so stark, dass er schon bald mit Coach Grubenmann zu «flirten» begann. Dieser brauchte ihm die Rückkehr (so hört man) gar nicht allzu schmackhaft zu machen. Es war eher Weber, der darum bat, zurückkehren zu dürfen. Grubenmann begann zu grübeln. Einerseits winkte ihm hier ein erfahrener Spieler mit Top-Defensivqualitäten. Andererseits ist der Kader mit aktuell 13 Feldspielern ohnehin schon ziemlich breit.

 

Schlechte Fitness

 

Mit Weber würde der Konkurrenzkampf weiter angekurbelt. Doch eigentlich muss sich keiner der aktuellen Kaderspieler wirklich Sorgen machen. Der Chronist war nämlich rein zufällig in einem öffentlichen Training zugegen, als Weber bei Spreiti mittrainierte, da er geschäftlich in der Schweiz weilte (Jakub Zajac, der schlaue Fuchs, wollte natürlich nicht, dass sein Top-Defender eine Woche nicht trainiert und fädelte die Trainingsbeteiligung bei Webers Ex-Klub ein). Doch was der Chronist da zu sehen bekam, war alles andere als beeindruckend: Auf Fitness wird in den Staaten offenbar nicht so viel Acht gelegt – das Spielsystem von Innebandy ist natürlich traditionell eher auf Weitschüsse und Standunihockey ausgelegt, dort tummeln sich ja etliche tschechische Altstars, die zwar technisch top sind, läuferisch aber definitiv zum alten Eisen gehören. Da hat sich Weber wohl angepasst. So scheint es, als müsse Grubenmann seinen Rückkehrer (an Webers Rückkehr gibt es keine Zweifel, wieso sonst sollte sein Trikot bereits bestellt worden und ihm bereits eine Wohnung organisiert worden sein?) zuerst einmal ins Ausdauertraining schicken. Doch nur schon als Stimmungsmacher könnte Weber für die Rückrunde ein Gewinn sein für die Mannschaft.

 

Doch zurück zu Jakub Zajac. Der will natürlich ebenfalls keine Unruhe im Team, zumal Innebandy in der laufenden Meisterschaft alles andere als optimal gestartet ist. Wenn ihm nun sein Verstärkungsspieler aus dem Unihockeyland Schweiz abspringt, kommt Zajac in Erklärungsnot. Deshalb macht er von einer Vertragsklausel Gebrauch, die Innebandy von EHC-Kloten-Präsident Hansueli Lehmann empfohlen wurde: Der Transfer des Schlüsselspielers wird erst Ende Hinrunde offiziell verkündet werden. Zajac hat damit noch etwas Zeit, um irgendwo auf dem Globus einen alten Tschechen zu finden, der Weber adäquat ersetzen kann.

 

Dies alles interessiert an der Wigartestrasse freilich keine Sau. Hier erzählt man sich bereits von Webers vergangenen Wundertaten (unvergessen sein Slapstick-Tor mit dem Ellenbogen beispielsweise) und fragt sich, ob Kondi-Trainer Cedu Heer den alten Mann rechtzeitig zur Rückrunde wieder fit kriegt. Alles natürlich rein hypothetisch – schliesslich ist der Transfer noch nicht offiziell bestätigt. Doch Grubenmann hat bereits verlauten lassen, dass für einen wie Weber immer ein Plätzchen im Team frei sei. Der Coach hat den Zuzug also eigentlich bereits bestätigt, ohne ihn offiziell bestätigt zu haben. Und für die Chronisten ist es sowieso spannender, wenn sie Gerüchte verbreiten können.

 

Welch Überraschung das sein wird, wenn dann zur Rückrunde tatsächlich die 8 wieder in die Kleinfeld-Stadien der (Ost-)schweiz einläuft. Den Gegnern wird natürlich nicht gleich Angst und Bange werden, so brillant war Weber nun auch wieder nicht. Aber grundsolides Unihockey-Handwerk kann man von ihm – sollte er seine Fitness verbessern können – durchaus erwarten. Und grundsolides Unihockey-Handwerk bringt Spreiti diese Saison ans Ziel: Ins Tabellenmittelfeld nämlich. Nicht mehr und nicht weniger will der Klub erreichen.

 

Jakub Zajac wird’s nicht gerne sehen, dass dies künftig mit einem Spieler mehr angestrebt wird. Marco Grubenmann hingegen hat eine Option mehr auf dem Matchblatt.

 

Der Spieler selber übrigens äussert sich wie folgt: «Ich habe Vertrag in Chicago und wir sprechen an Weihnachten. Mir gefällt es hier und ich will meinen Vertrag erfüllen. Ich habe immer gesagt, dass Innebandy mein erster Anlaufpartner ist, aber auch nie einen Hehl daraus gemacht, nochmal für Spreiti spielen zu wollen.» Mehr lässt er sich nicht entlocken. Doch auch Weber hat damit einen möglichen Abgang nicht abgestritten. Er wird zurückkehren!

 

Fortsetzung folgt.