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Das Damen 2 holt dank zwei späten Ausgleichtreffern zwei Unentschieden und bleibt in der Spitzengruppe dabei.

Es war eine sehr wichtige Runde für die Spitzenteams der Gruppe: Leader Richterswil traf auf die Verfolgerinnen aus Limmattal und Spreitenbach, Limmattal auf Tabellennachbar Birrhard und Spreitenbach noch auf Verfolger Sursee. Die Tabellenspitze hätte komplett auf den Kopf gestellt werden können. Doch die Spreitenbacherinnen schauten nur auf sich selbst.

Erneut musste Spreiti am frühen Sonntagmorgen zum Ernstkampf antreten. Und irgendwie liegt das den jungen Spreitenbacherinnen nicht so sehr. Den Start ins erste Spiel gegen Sursee verschliefen sie komplett und konnten froh sein, nur 0:2 im Rückstand zu sein. Kurz vor dem Pausentee gelang dann das moralisch wichtige 1:2. Die Moral sollte an diesem Sonntag sowieso noch zum grossen Thema werden. Doch dazu später mehr. Auch den Start in Halbzeit 2 verschlief man – eigentlich unerklärlich… So rannte Spreiti das ganze Spiel einem 2-Tore-Rückstand hinterher. Mehrmals beklagte man Pech mit Pfostenschüssen. Mehrmals aber war man auch zu überhastet. Doch Spreiti gab niemals auf. Und dafür wurden die Mädels letztendlich belohnt. In den Schlussminuten gelangen – ohne Torhüter – der Anschluss- und dann auch der verdiente Ausgleichstreffer. Riesenjubel bei den Spreitenbacherinnen, obwohl man hier eigentlich einen Sieg budgetiert hatte. Aber immerhin: Es blieb nach sieben Spielen bei nur einer Niederlage.

Im zweiten Spiel traf Spreiti auf Greenlight Richterswil, bis dato verlustpunktloser Leader. Allen war klar, dass hier Punkte nur über den Kampf und über diszipliniertes Defensivverhalten möglich waren. Weil man gegen Sursee den Start jeweils verschlafen hatte, stellten die Coaches die Blockreihenfolge um und erhofften sich den Bullygewinn, um sogleich in Ballbesitz zu kommen. Dies gelang auch und Spreiti zog sein Spiel auf. Schon bald wurden sie mit dem 1:0 belohnt. Doch Richterswil wurde immer stärker. Spreiti verteidigte allerdings bärenstark und konnte sich im Notfall auf eine glänzend aufgelegte Céline Bütler im Tor verlassen. Doch kurz vor der Pause war es dann soweit: Mit einer Frau mehr gelang den Leaderinnen der Ausgleich.

Nach der Pause das gleiche Bild: Greenlight drückte, Spreiti verteidigte verbissen und setzte vereinzelt Nadelstiche nach vorne. Richterswil zeigte sich aber zwingender als in Halbzeit 1 und stellte auf 3:1. Doch wie gesagt: Die Moral sollte noch zum Thema werden. Denn Spreiti dachte nicht daran, das Spiel abzuhacken und weigerte sich, dieses Spiel zu verlieren. Mit einem wunderbaren Schuss gelang Corinne Bauer das 2:3, welches dem Team nochmals Energie verlieh. Und tatsächlich: Wenige Sekunden vor Schluss gelang der Ausgleich (wie schon im ersten Spiel!). Der Ball kam zu Selina Egli, die einfach mal draufhaute und irgendwie landete das Spielgerät im Tor. Riesenjubel bei Spreitenbach! Als erstes Team konnte man Richterswil Punkte abknöpfen und diese waren dank der Top-Defensivleistung auch verdient. Kämpferherzen – made in Spreitenbach!

Somit bleibt das Damen 2 in der Spitzengruppe dabei und kämpft weiter um den Gruppensieg.

In der vierten Meisterschaftsrunde verpasst es Spreiti, die Konkurrenten hinter sich weiter zu distanzieren. Im Duell mit Cupsieger Cevi Gossau aber zeigen die Aargauer eines ihrer besten Spiele in der höchsten Liga bislang und schrammen nur knapp an einem Punktgewinn vorbei.

 

Zuerst die Pflicht, dann die Kür. So das Tagesprogramm an diesem verregneten Sonntag in Aarburg für das Herren 1. Im ersten Spiel traf man nämlich auf Ramba Zamba Merenschwand, welches vor der Runde drei Punkte hinter Spreiti auf einem Playout-Platz rangiert war. Im zweiten Spiel dann auf Cupsieger Gossau, wo man nur gewinnen konnte – für den Gegner wäre alles andere als ein Sieg eine herbe Enttäuschung gewesen.

 

STV Spreitenbach vs R.Z. Merenschwand 2:2

 

Doch zuerst zum Kräftemessen mit Merenschwand, welches vor dem Spiel Erinnerungen an deren Aufstiegssaison aufwärmte, um sich zu motivieren (Spreiti war damals wegen einem Törchen – in der letzten Minute des letzten Spiels – nicht aufgestiegen, dafür eben Merenschwand. Spreiti folgte ein Jahr später). Die Provokation blieb in Spreitenbach natürlich nicht unbemerkt und einige Spieler, die damals schon dabei waren, waren gleich doppelt motiviert. Viel wichtiger aber war, die Merenschwander auf Distanz zu halten oder gar weiter zu distanzieren. Den besseren Start ins Spiel erwischten jedoch die Merenschwander. Im Abschluss blieben sie allerdings harmlos. Nach einigen Minuten erwachten auch die Spreitenbacher und erhöhten das Tempo. Bei je einer 2-Min.-Strafe probierte es Spreiti mit drei gegen zwei (also ohne Torhüter) und hatte dabei einige hochkarätige Möglichkeiten, welche aber allesamt ungenutzt blieben. Noch schlimmer: Nach einem halbherzigen Schussversuch kam Merenschwand in Ballbesitz und brauchte nur noch ins leere Tor zu verwerten. Spreiti liess sich von diesem Dämpfer aber nicht beirren und drückte weiter. Belohnt schliesslich durch einen Penalty, den Geissmann eiskalt versenkte.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Merenschwand, aggressiver forezuchecken. Spreiti hatte anfangs etwas Mühe damit, konnte dann aber immer öfter gefährliche Konter fahren – ohne jedoch zu reüssieren. Ein selten gesehener, obwohl doch eigentlich extrem gefährlicher, weil unberechenbarer Backhand-Drehschuss brachte Spreiti dann 2:1 in Front. Merenschwand wurde zusehends nervös und agierte fortan noch aggressiver (hier hätte man auch durchaus mal eine Strafe aussprechen dürfen). Nach einem abgefangenen Querpass gestand Spreiti Merenschwand dann doch mal einen Konter zu (was man von Anfang an um jeden Preis vermeiden wollte, sich der Konterstärke des Gegners bewusst). Und tatsächlich: Dies reichte dann auch schon, um das Spiel wieder auszugleichen. Spreiti aber lässt sich mittlerweile nicht mehr so einfach aus dem Tritt bringen und pushte weiter. Etwas mehr als zwei Minuten vor dem Ende wurde dann (endlich) eine Strafe gegen Merenschwand ausgesprochen. Spreiti durfte also in Überzahl spielen – die perfekte Gelegenheit, um das Spiel zu entscheiden. Leider aber konnte das Powerplay nicht ausgenutzt werden. 14 Sekunden vor Schluss dann allerdings nochmals Freistoss für Spreitenbach: Coach Grubenmann beorderte den Torhüter auf die Bank und versuchte, mit vier Feldspielern noch den Sieg erzwingen. Doch der Ball gelangte durch einen Fehlpass zu einem Merenschwander und nur dank letztem (und absolut regelwidrigem) Einsatz konnte der Gegentreffer verhindert werden (es hätte Penalty geben müssen). So aber blieb es beim 2:2-Unentschieden. Letztendlich ein Punkt, der Spreitenbach mehr nützt als Merenschwand.

 

STV Spreitenbach vs UHCevi Gossau 4:6

 

Ins zweite Spiel gegen den amtierenden Cupsieger Gossau schickte Coach Grubenmann seine Truppe mit einem klaren Plan: Vier Blöcke wurden eingesetzt und in jedem Einsatz sollten sich die Spieler einfach verdammtnochmal die Lunge aus dem Körper rennen! Gossau war wohl etwas überrascht ob dem Tempo und der Leidenschaft der Aargauer. Doch sie nahmen den Kampf an. Und so entwickelte sich ein hochkarätiges Kleinfeld-Unihockeyspiel mit einem Top-Schiri und zwei Mannschaften, die kämpften und die vor allem spielten (nicht zerstörten) – Danke an alle Beteiligten! Das war ein richtig geiles Unihockeyspiel!

 

Gossau ging immer in Führung, Spreiti reagierte jeweils postwendend. Es gab Kombinationen, es gab Zweikämpfe, es gab Überraschungsmanöver (Goalie durch einen vierten Feldspieler ersetzen) auf beiden Seiten. Die Teams schenkten sich nichts. 1:0, 1:1, 2:1. Pause. Dann kurz nach Wiederanpfiff das vielumjubelte

2:2. 3:2. 3:3. 4:3. 5:3. 5:4 (Slapshot-Freistosstor durch Cedric Heer, grossartig bejubelt von seiner Derendinger Fangemeinde auf den Rängen). Dann 6:4. Und dann war fertig. Spreiti versuchte es noch mit vier Feldspielern und kam auch noch zu Chancen. Doch es wollte nicht sein. Gossau gewann 6:4. Am Ende lässt sich sagen: Spreiti hielt hervorragend dagegen, gegen einen Gegner, der schon seit etlichen Jahren an der nationalen Kleinfeld-Spitze mitspielt – und der auch nicht mit Junioren oder Ersatzspielern angetreten war. Es war eines der besten Spiele der Spreitenbacher seit dem Aufstieg in die 1. Liga KF. Darauf lässt sich aufbauen.

 

Und so kommt’s, dass man in Spreitenbach am Ende des Tages zufrieden und doch unzufrieden war. Zufrieden über zwei starke Leistungen, zufrieden über den Riesenfight gegen den Cupsieger, zufrieden darüber, dass man Merenschwand (und auch Regensdorf) auf Distanz halten konnte. Unzufrieden aber über den verpassten Sieg gegen Merenschwand und die verpasste Chance, mal gegen einen Grossen (Gossau) zu punkten. Und unzufrieden auch – und vor allem – über die (erneut!) ungenügende Chancenauswertung. Daran gilt es endlich zu arbeiten!

 

Am 3. Dezember geht’s weiter. Spreiti trifft dann auf White Horse Lengnau und zum Rückrundenauftakt auf Gansingen (das durch drei Punkte zu Spreiti aufgeschlossen hat) – ein Spiel, das es zu gewinnen gilt, wenn man sich nach oben und nicht nach unten orientieren will. Mit dem neuen Selbstverständnis dieser Truppe und der Leidenschaft aus dem Gossau-Spiel ist dies ein allemal realistisches Szenario! VAMOS!

HIER geht’s zum Post-Game-Interview mit «Topskorer auf Zeit», Roman Geissmann.

Unser Damen 2 mit einem kreativen Beitrag zur Mobiliar-Teamfotochallenge 😊

In der dritten Runde im heimischen Seefeld liessen die Gladiatoren aus Spreitenbach gegen Unterkulm die Muskeln spielen – mussten zuvor gegen den Aufsteiger aus Bäretswil jedoch eine deutliche Schlappe hinnehmen.

 

 

Von Cedric Heer

«An einer Heimrunde müssen zwei Siege das Ziel sein – egal, gegen wen man spielt», verkündete Coach Grubenmann vor dem Spiel bestimmt. Nach zuletzt zwei Niederlagen, vor allem gegen Niederwil nach komplett verpenntem Start auf ärgerlichste Art und Weise, sollte zu Hause die (mentale) Kehrtwende eingeläutet werden. Die Ferien vorbei, die Trainingspräsenz steigend, nur ein Spieler auf der «Injured Reserve List» und das heimische Publikum im Rücken: Die Zeichen standen gut für die Wiedergutmachung. Doch wie eine deutsche Buchautorin mal zu sagen pflegte: «Was soll das Denken in die Zukunft hinein, wenn das Hirn nicht einmal mit der Gegenwart klarkommt.»

STV Spreitenbach – DT Bäretswil 1:12

Lediglich acht Minuten dauerte es, bis alle guten Vorsätze gegen Bäretswil über den Haufen geworfen wurden. Zwar startete Spreitenbach dominant, liess Ball und Gegner in den ersten Minuten in gewohnter Manier laufen und erarbeitete sich zudem einige gute  Abschlussmöglichkeiten. Die Belohnung war der verdiente Führungstreffer nach einem Fehler im Bäretswiler Aufbauspiel. Was aber danach folgte, ist schnell erzählt: Innert kürzester Zeit mussten drei Gegentore hingenommen werden, welche die Spreitenbacher komplett aus dem Konzept brachten. Wie in einer Art Schockstarre liess man dem Gegner im eigenen
Slot Mal für Mal zu viel Platz, sodass dieser letztendlich auf den Schlussstand von 12:1 erhöhen konnte. Zwar fiel der Sieg durch etliche  Versuche, im 4 gegen 3 (das an diesem Tag gar nicht funktionieren wollte) doch noch irgendwie die Kehrtwende zu erzwingen,  etwas zu hoch aus – an dieser Stelle soll aber auch das starke und äusserst erfrischende Spiel der Bäretswiler gelobt werden. Nicht ohne Grund steht der Aufsteiger nach sechs Partien an der Tabellenspitze. Interessant zu erwähnen sei zudem die ausgeglichene (!) Schussstatistik nach 40 Minuten. Erneut wurden viel zu wenig Tore erzielt (und zudem natürlich viel zu viele «unnötige» Treffer kassiert), weshalb gegen Kulm das  Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt wurde.

STV Spreitenbach – Tigersharks Unterkulm 5:1

Gegen den direkten Mittelfeldkonkurrenten aus Unterkulm war eine starke Reaktion gefragt, um endlich die ersten 1.-Liga-Heimrundenpunkte einfahren zu können. Nach 45 Minuten Pause, einer eindringlichen Ansprache von Captain Nüesch sowie der mentalen Besinnung auf die eigenen Stärken, konnte das zweite Spiel auch nach der erneut souveränen Startphase erfolgreich gestaltet werden. Spreiti kreierte sich gute Chancen und war nun auch in der Defensive wieder bereit, den Kampf anzunehmen. Das Pausenresultat von 4:0 wiederspiegelte einerseits die gute Spreitenbacher Leistung, war andererseits aber auch mit der Verletzung des einzig verbliebenen Kulmer Torhüters zu erklären (nähere Infos HIER). Beim ersten Gegentreffer verletzte sich der Schlussmann an der Leiste und musste in der Folge mangels Alternativen die restliche Partie mit grossen Schmerzen bestreiten. An dieser Stelle: Gute Besserung Mätthu aus ganz Spreitenbach! Trotz Verletzung hast du dennoch fantastisch gehalten!

Das Spielresultat in der zweiten Halbzeit lautete dann «nur noch» 1:1-Unentschieden. Kulm drückte, Spreitenbach verwaltete gekonnt (scheiterte aber erneut auch einige Male aus aussichtsreichster Position...). Nichtsdestotrotz konnte nach zuletzt drei Niederlagen in Folge der eminent wichtige Sieg eingefahren werden. Zitat Marco Biasca: «Wer nur einen Gegentreffer kassiert, der gewinnt in dieser Liga gegen jedes Team!» Damit behauptet sich Spreitenbach mit Rang sechs im Mittelfeld und liegt nun zwar schon drei Punkte hinter einem Playoff-Platz, aber auch drei Zähler vor einem Playout-Platz.

 

Weiter geht es in drei Wochen in Aarburg gegen den Tabellenneunten aus Meerenschwand (9.00 Uhr) – ein enorm wichtiges Spiel! – und den amtierenden Cupsieger aus Gossau (11.45 Uhr). Wir hoffen erneut auf die fantastische Unterstützung unserer grossartigen Fans!

 

Hier geht’s zur Fotogalerie – vielen Dank an Teamarzt & Fotograf Lucas Hodel!

 

Hier geht’s zum Post-Game-Interview mit Lukas Zweifel!

In Runde 3 zeigen die STV-Damen 2 Charakter, holen im ersten Spiel zweimal einen Rückstand auf und erringen in einem zähen zweiten Spiel trotz Verletzung von Goalie Céline Bütler einen wichtigen Sieg.

In der 3. Runde der Damen KF 3. Liga Gruppe 6 stand das Direktduell zwischen Spreitenbach und Limmattal um den dritten Platz an. Spreiti – mit drei Blöcken – bestimmte von Anfang an die Gangart und liess Ball und Gegner laufen. Limmattal – mit zwei Blöcken – war mehr am Reagieren denn am Agieren, aber trotzdem stets gefährlich. Weil Spreiti ineffizient, Limmattal hingegen höchst effizient agierte, stand es zur Pause 3:1 für Limmattal. Die Spreitenbacherinnen liessen sich aber nicht unterkriegen (und schon gar nicht provozieren vom Gegner) und powerten weiter. Folgerichtig konnte man relativ schnell zum 3:3 ausgleichen. Eine kleine Unkonzentriertheit in der Defensive reichte den Gegnerinnen aber, um – völlig entgegen dem Spielverlauf – wieder in Führung zu gehen. Andere Teams hätte dies möglicherweise aus dem Tritt gebracht. Nicht so die Spreitenbacherinnen. Sie spielten einfach weiter, als wäre nichts gewesen und ein richtiggehender Energieanfall von Lina Maag reichte, um den erneuten (und völlig verdienten) Ausgleich zu erzielen. Beim 4:4 blieb es dann. Rein von den Spielanteilen her hätte Spreiti dieses Spiel definitiv gewinnen müssen. Aber die Tatsache, dass man sich von Rückständen und Provokationen nicht unterkriegen oder ablenken liess und noch ausgleichen konnte, verdient Respekt. So war es eben doch ein gewonnener Punkt für Spreitenbach.

 

Sieg trotz schwierigen Umständen

 

Im zweiten Spiel wartete das bisher punktelose Lok Reinach auf Spreitenbach. Man merkte schnell, dass Reinach ein auf dem Kleinfeld komplett unerfahrenes Team mit vielen ehemaligen Grossfeld-Juniorinnen ist. Diese warfen alles hinein und kämpften um jeden Ball. Mit etwas mehr Cleverness hätte man ihr ungeschicktes Wechsel- und Forechecking-Verhalten aber gnadenlos bestrafen können. Aber auch die Spreitenbacherinnen sind noch jung und unerfahren. Doch sie nahmen den Kampf an und nutzen in der zweiten Halbzeit ihre spielerische Überlegenheit doch noch aus. Beim Stand von 4:3 wurde Janine Meier hinter dem Tor gedoppelt, liess sich davon aber nicht beirren und spielte ganz cool den Pass nach vorne auf die freistehende Daniela Müller, die sich dann nicht zweimal bitten liess und mit einem herrlichen Schuss auf 5:3 erhöhte. Die Entscheidung? Noch nicht! Knapp 90 Sekunden vor Schluss wurde ein Energieanfall einer Reinacherin mit dem 5:4 belohnt. Noch schlimmer: Sie trat dabei Torhüterin Céline Bütler unbeabsichtigt auf die Hand. Bütler musste das Spielfeld unter Schmerzen verlassen und durch Francesca Perez ersetzt werden. Diese hatte dann allerdings nur noch einmal einzugreifen – aber wie! Mit einem Big Save rettete sie den knappen Vorsprung für Spreitenbach über die Zeit. Ein glorreicher Sieg war es zwar nicht, aber ein bestandener Charaktertest allemal. Spreitenbach wurde seiner Favoritenrolle trotz schwierigen Umständen gerecht und holte sich den Sieg. Und das ist alles, was am Ende zählt.