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Stilsicher und talentiert präsentieren sich unsere Damen auch neben dem Feld.

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Weiter Fotos unter: www.flickr.com/photos/136329479@N05/33799432265/in/album-72157678850442413

Ab sofort kann man sich auf Facebook oder per Mail beim OK (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) für die Minifeld WM am 30. Sept. anmelden. Auch Torhüter sind gefragt - sie können sich gerne einzel bei uns melden. Die Torhüter werden dann den Spielen zugeteilt. Spieler bitte in 2er Teams anmelden. Auf dem Minifeld wird auf einem Drittel des Kleinfelds gespielt (2x 90 Sek.). Es gibt ein Herren- und ein Damenturnier.

Minifeld WM Flyer2017

Anmeldeschluss: 11. September. Der Spielplan folgt kurz nach Anmeldeschluss.

Wir freuen uns auf ein tolles WM Turnier! Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.

Bei Anmeldung Teamname und Natelnr. des Captains angeben!

Sportliche Grüsse

OK Minifeld-WM

Marco Biasca & Roman Geissmann

Spreiti scheitert in der 1. Runde des Schweizer Unihockeycups (Grossfeld) an Basel United. Aber eigentlich vor allem am eigenen Unvermögen. In der Verlängerung gelang Basel der Siegtreffer. Der Traum vom Duell mit dem Cupfinalisten ist geplatzt.

Da liegt der Ball, vier Meter vor dem Tor. Der Torhüter am Boden. Shootingstar Lukas Zweifel, schon zuvor mit einem Tor der Extraklasse, muss backhand den Abschluss suchen. Wir schreiben die 1. Minute der Verlängerung. Die Zuschauer schreien auf, Zweifel schiesst … Doch leider geht sein Backhand-Schuss übers Tor. Entscheidung vertagt. Schneller Wechsel, Freischlag Basel. Ein harmloses Schüsschen von weit, weit weg kann der sonst überragende Mese Heymann im Tor der Spreitenbacher leider nicht festhalten. Der Ball springt einem Basler direkt vor die Füsse bzw. den Stock und da muss man dann auch technisch nicht allzu beschlagen sein um diesen in den Maschen zu versenken. Wie es der «Beppi» dann auch tut. Tor. Sieg Basel. Aus und vorbei.

Spreiti ab Drittel 2 tonangebend

Doch der Reihe nach. Am Freitagabend, 19. Mai, empfing Kleinfeld-Erstligist Spreitenbach im Seefeld den Grossfeld-Viertligisten Basel United zur 1. Runde des Schweizer Cups (Grossfeld). Wie so oft in solchen Erstrundenduellen war auch hier die Rollenverteilung klar: Da das technisch weitaus beschlagenere Kleinfeld-Team, dort das taktisch erfahrenere Grossfeldteam. Doch Spreiti hatte sich was einfallen lassen: Der ehemalige Grossfeld-Spieler und Spreiti-Topskorer Oli Brunner, seines Zeichen Unihockeyrentner und aktueller Minifeld-Weltmeister, konnte als Coach für den Grossfeldcup gewonnen werden. Er prügelte dem Team in nur einem Training und einem Testspiel eine 2-2-1-Defensivtaktik ein, die das auf dem Grossfeld völlig unerfahrene Team ziemlich gut umzusetzen wusste.

Spreiti begann jedoch nervös, mit vielen Fehlern im Spielaufbau. Basel hatte sich ebenfalls etwas einfallen lassen und versuchte die technischen Mängel mit (extrem) aggressivem Pressing wettzumachen. Und das klappte! (Chapeau vor der konditionellen Verfassung dieses Teams!) Spreiti hat auch auf dem Kleinfeld gelegentlich noch Mühe mit stark pressenden Gegnern – so auch auf dem Grossfeld. Basel ging in Führung und einzig dank Reto Putzi, der die ersten 30 Minuten das Tor hütete, stand es lange Zeit nur 1:0. Bis dem zweiten Spreitenbacher Block aus dem Nichts eine kleine Druckphase und daraus folgend der Ausgleich durch Hürlimann gelang. Doch ebendieser zweite Block war es auch, der im letzten Einsatz des Drittels etwas zaghaft verteidigte und den Gästen so mit der Sirene (!) den neuerlichen Führungstreffer ermöglichte. 2:1 für Basel zur ersten Pause. Fazit: Spreiti mit viel zu vielen Fehlern.

Coach Brunner war dementsprechend „leicht angefressen“ und sah sich in der Kabine dazu veranlasst laut zu werden. Die Standpauke tat offenkundig gut. Im zweiten Drittel gelang es Spreiti immer mehr, das Spieldiktat an sich zu reissen. Die Fehlerquote konnte zwar nicht ganz abgestellt, aber immerhin verringert werden. Basel war nur noch am Verteidigen und gelegentlich am Kontern.

Unter anderem auch dank mehreren Powerplay-Gelegenheiten gelang es Spreiti, das Spiel zu drehen und mit einer 5:4-Führung in die zweite Pause zu gehen.

Vorne hui, hinten pfui

Das Momentum war klar auf Seite Spreitenbachs und das Team powerte weiter. Vorne hui, hinten Pfui war jedoch die neue Devise – plötzlich reihte sich wieder Fehler an Fehler im Spielaufbau. Basel sagte Dankeschön und konnte zweimal ausgleichen. So ging es mit einem 6:6 in die Verlängerung. Absolut unnötig aus Spreitenbacher Sicht, man war klar das bessere (aber eben auch weniger effiziente und ganz klar fehlerhaftere) Team gewesen.

Und dann eben diese Verlängerung. Zweifel mit der Grosschance. Wechsel, Konter Basel – Stich ins Herz. Basel gewinnt. Totenstille an der Wigartestrasse.

So sehr hatte Spreiti geträumt vom Duell mit Rychenberg Winterthur in der 3. Runde. Der Cupfinalist im Spreitenbacher Seefeld – wie geil wär’s gewesen … Aber es hat nicht wollen sein. Ein Sieg wäre zumindest in dieser 1. Runde gegen Basel United absolut möglich, nein sogar ein Muss gewesen. Nun steht aber Basel, dank seinem erfolgreichen Pressing definitiv nicht unverdient, in der nächsten Runde. Und Spreiti kann und muss sich auf das Sommertraining und dann ab August auf den Kleinfeldcup konzentrieren. Dort hat man in letzter Zeit auch nicht allzu gut ausgesehen. Es gilt, es in diesem Jahr besser zu machen!

STV Spreitenbach - UHC Basel United 6:7 n.V. (1:2, 4:2, 1:2, 0:1).

Aufstellung Spreitenbach: Putzi / Heymann; Biasca, Irniger; Kolb, Füglister; P. Schori, Rom. Nüesch; P. Meier, Zweifel, Heer; Geissmann, Ren. Nüesch, Hürlimann; Ducret, Ardüser, Wyss. Coach: O. Brunner / A. Böll.

Am Freitag, 19. Mai 2017, um 20:00 Uhr trifft Spreiti im CH-Cup-1/128-Final auf den UHC Basel United. HEIMSPIEL! Kommt ins Seefeld und schreit unsere Jungs zum Sieg!
Grosses Ziel wäre der 32tel-Final, wo Spreitenbach auf den Cupfinalisten Rychenberg Winterthur treffen würde - träumen sei ja erlaubt !!!
VAMOS SPREITI!

Details zum Spiel:
http://www.swissunihockey.ch/de/game-detail?&game_id=895268

 Und hier geht's zur Facebook-Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/1894373080807749

Playouts Oensingen 640x427

Spreitenbach schlägt Oensingen auch im dritten Aufeinandertreffen und setzt sich als einziger Oberklassiger in drei Spielen durch. Damit bleibt die Mannschaft von Coach Grubenmann in der höchsten Kleinfeldliga. Spiel 3 war aber unnötig eng und spannend.

Alles schien seinen gewohnten Lauf zu nehmen. Spreitenbach, das die Spiele 1 und 2 souverän (12:9, 17:7) gewonnen hatte, nahm auch im dritten Spiel das Zepter gleich in die Hand. Nach dem ersten Drittel stand es 4:2 – und Oensingen war damit noch gut bedient. Die Aargauer hatten nämlich gleich viermal die Torumrandung getroffen. Oensingen ging wohl bewusst haushälterischer mit seinen Kräften um, um nicht wieder gegen Ende des Spiels ins Messer zu laufen (Zur Erinnerung: Die Solothurner hatten jeweils das letzte Drittel 3:7 bzw. 2:9 verloren am ersten Wochenende).

Doch Spreitenbach kam wie verwandelt aus der Kabine: Plötzlich fehlerhaft, unkonzentriert und irgendwie sogar lustlos (oder war es gar Überheblichkeit?). Innerhalb weniger Minuten kehrte Oensingen das Score und führte plötzlich 5:4. Dass dies dem Aussenseiter zusätzliche Energie verlieh, ist klar. Oensingen war «on fire», Spreitenbach wankte. Aber dank einem überragenden Reto Zeindler im Tor und einem Michael Hürlimann in Topform hielt man dagegen. Es war gewiss gefährlich, dass sich Spreiti derart auf diese zwei Einzelspieler verliess. Aber irgendwie schien die Mannschaft plötzlich blockiert.

Ardüser mit dem Game-Winner

Im letzten Drittel spielte Spreiti wieder besser bzw. waren die Energiereserven halt doch wieder grösser beim Erstligisten. Aber es war wie verhext: Kaum hatte man jeweils vorgelegt (was heisst hier «man», es traf eigentlich immer Hürli-man(n)…), schob Oensingen innert weniger Sekunden den Ausgleich hinterher. Aber die Oensinger zogen sich nach dem Ausgleich immer gleich wieder zurück und gewährten Spreitenbach (bzw. Hürlimann) Freiheiten, die diese(r) auszunutzen wusste. Doch egal wie oft Hürlimann vorlegte, Oensingen zog nach. 10:10 stand es gut 40 Sekunden vor Schluss, als Coach Grubenmann Torhüter Heymann (der spielte die letzten 20 Minuten) auf die Bank pfiff und es mit vier Feldspielern versuchte. Dieser Versuch wäre tatsächlich beinahe aufgegangen, doch das magische Viereck (Biasca, Nüesch, Hürlimann, Geissmann) sah seine Abschlussversuche alle vom gegnerischen Schlussmann abgewehrt. So musste tatsächlich die Verlängerung über Sein oder Nicht-Sein entscheiden. Und nach nur einer Minute der Extrazeit hatte Eishockey-Crack Luca Ardüser seinen grossen Auftritt. Er tankte sich in seiner unnachahmlichen Art durch die gegnerische Abwehr und versenkte eiskalt. Riesiger Jubel entbrandete (es waren sehr viele Spreitenbacher Fans anwesend) und bei der Mannschaft gab es kein Halten mehr – welche Emotionen! Ardüser mit dem Game-Winner! Spreitenbach bleibt erstklassig.

Zwei Alphatiere gehen

Das Spiel in Oensingen war nicht nur aufgrund der Ausgangslage speziell. Es war gleichzeitig das letzte Spiel der langjährigen Leistungsträger Daniel Kolb, einst auch Spielertrainer und Captain, und Mischu Marti, der nach seiner Rückkehr aus Kulm vor zwei Jahren mit dem Aufbau des Sommertrainings und dem Filmen aller Spiele eine gewisse Professionalität in die Mannschaft brachte und einen riesigen Beitrag zum Aufstieg in die 1. Liga KF leistete (viel grösser noch als ihm selbst wohl bewusst ist – sollte Spreiti eines Tages mal Playoffs spielen: Mischu, du wirst daran auch deinen Beitrag geleistet haben!!). Über Jahre waren die beiden im Verein und im Team aktiv, mittlerweile sind sie beide Vater geworden und ziehen sich aus der Mannschaft zurück. Sie machen so auch Platz für junge Talente wie Lukas Zweifel, Dominic «James» Irniger oder Pascal Meier, auf die man sich bereits freuen kann. Kolb und Marti werden dem Team sicher erhalten bleiben (Druide Kolb hat angekündigt, nach wie vor einmal pro Woche ins Training zu kommen – mal schauen, ob das auch gilt, wenn Sprint-Stafetten statt «Mätchle» angesagt sindJ). Vielleicht sehen wir die beiden ja dereinst hinter der Bande? Auf jeden Fall gilt es für ihren langjährigen Einsatz schlicht «Merci» zu sagen: DANKE JUNGS! Wenn die #8 von Danny J. Weber ans Hallendach gezogen wurde, dann selbstverständlich auch die #5 von Dani Kolb und die #73 von Mischu Marti. Die beiden mussten natürlich nach dem letzten Spiel auch beim Medienchef antraben – hier das Interview: http://bit.ly/2oqqJup.

Zum ersten Mal Playout-Modus

Ganz zum Schluss sei hier noch kurz auf den neuen Modus eingegangen. Es ist sicherlich begrüssenswert, dass neuerdings der Aufstieg in die höchste Kleinfeldliga mittels einer Serie entschieden wird und die Teams nicht mehr direkt ab- bzw. aufsteigen. So werden früher oder später wirklich die besten Kleinfeldteams in der 1. Liga spielen. Dass diese Spiele sogar über Best-of-5 gehen (während die Playoffs Best-of-3 gespielt werden …) kommt wohl eher den Oberklassigen entgegen. Was in diesem Jahr allerdings nicht untermauert werden kann, weil Flamatt gegen Rückkehrer Bäretswil 1:3 verlor. Und Spreitis Testspielpartner Riehen muss gegen Emotion Hinwil in ein Entscheidungsspiel. Spreiti ist also der einzige Oberklassige, der sich bislang durchgesetzt hat und auch das einzige Team, das in drei Spielen gewann, worauf man durchaus ein bisschen stolz sein darf. Der Verband hat mit der Einführung dieser Auf-/Abstiegsplayoffs also sicher richtig reagiert. Wo aber noch Potenzial besteht, ist beim Aufgebot der Unparteiischen. Klar: Der Schiri ist tabu und Spreiti hat ja gewonnen – was sollen wir also motzen? Trotzdem muss das angesprochen werden. Die 2.-Liga-Gruppensieger streben den Aufstieg in die 1. Liga KF an. Und in diesen Duellen mit den 1.-Liga-Teams sollen sie sich die Aufnahme in die Spitzengruppe verdienen und sich auch gleich auf diesem Niveau behaupten. Wieso dann bei diesen Vergleichen teilweise Schiedsrichter pfeifen, die sich das Niveau selbst nicht gewohnt sind, ist fragwürdig. Einige der Refs (nicht alle!) waren mit dem Tempo und dem Körperspiel schlicht überfordert und es war nicht der Unterklassige, der sich an die Gangart des Erstligisten gewöhnen musste, sondern umgekehrt. Irgendwie macht das keinen Sinn.

Wie dem auch sei. Spreitenbach bleibt erstklassig und kann sich nun auf die kommende Saison vorbereiten. Im Ligacup geniesst man in den ersten zwei Runden ein Freilos. Aber bereits im Mai versuchen sich die Spreitenbacher Herren wieder im CH-Cup (Grossfeld). Gerüchterweise soll Coach Grubenmann die Ferien nutzen für Gespräche mit allen Zürcher NLA-Grossfeldclubs. Irgendeiner dieser Jungs wird sicher Zeit und Lust für eine Doppellizenz haben? Schade, spielt Spreiti nicht in der anderen Gruppe … (Wer nicht drauskommt: http://unihockey.ch/blogs/darf-man-das-18813/)

Die Redaktion wünscht einen schönen Sommer! * micdrop * #DASeschspreitebach