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Am Freitag, 19. Mai 2017, um 20:00 Uhr trifft Spreiti im CH-Cup-1/128-Final auf den UHC Basel United. HEIMSPIEL! Kommt ins Seefeld und schreit unsere Jungs zum Sieg!
Grosses Ziel wäre der 32tel-Final, wo Spreitenbach auf den Cupfinalisten Rychenberg Winterthur treffen würde - träumen sei ja erlaubt !!!
VAMOS SPREITI!

Details zum Spiel:
http://www.swissunihockey.ch/de/game-detail?&game_id=895268

 Und hier geht's zur Facebook-Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/1894373080807749

Playouts Oensingen 640x427

Spreitenbach schlägt Oensingen auch im dritten Aufeinandertreffen und setzt sich als einziger Oberklassiger in drei Spielen durch. Damit bleibt die Mannschaft von Coach Grubenmann in der höchsten Kleinfeldliga. Spiel 3 war aber unnötig eng und spannend.

Alles schien seinen gewohnten Lauf zu nehmen. Spreitenbach, das die Spiele 1 und 2 souverän (12:9, 17:7) gewonnen hatte, nahm auch im dritten Spiel das Zepter gleich in die Hand. Nach dem ersten Drittel stand es 4:2 – und Oensingen war damit noch gut bedient. Die Aargauer hatten nämlich gleich viermal die Torumrandung getroffen. Oensingen ging wohl bewusst haushälterischer mit seinen Kräften um, um nicht wieder gegen Ende des Spiels ins Messer zu laufen (Zur Erinnerung: Die Solothurner hatten jeweils das letzte Drittel 3:7 bzw. 2:9 verloren am ersten Wochenende).

Doch Spreitenbach kam wie verwandelt aus der Kabine: Plötzlich fehlerhaft, unkonzentriert und irgendwie sogar lustlos (oder war es gar Überheblichkeit?). Innerhalb weniger Minuten kehrte Oensingen das Score und führte plötzlich 5:4. Dass dies dem Aussenseiter zusätzliche Energie verlieh, ist klar. Oensingen war «on fire», Spreitenbach wankte. Aber dank einem überragenden Reto Zeindler im Tor und einem Michael Hürlimann in Topform hielt man dagegen. Es war gewiss gefährlich, dass sich Spreiti derart auf diese zwei Einzelspieler verliess. Aber irgendwie schien die Mannschaft plötzlich blockiert.

Ardüser mit dem Game-Winner

Im letzten Drittel spielte Spreiti wieder besser bzw. waren die Energiereserven halt doch wieder grösser beim Erstligisten. Aber es war wie verhext: Kaum hatte man jeweils vorgelegt (was heisst hier «man», es traf eigentlich immer Hürli-man(n)…), schob Oensingen innert weniger Sekunden den Ausgleich hinterher. Aber die Oensinger zogen sich nach dem Ausgleich immer gleich wieder zurück und gewährten Spreitenbach (bzw. Hürlimann) Freiheiten, die diese(r) auszunutzen wusste. Doch egal wie oft Hürlimann vorlegte, Oensingen zog nach. 10:10 stand es gut 40 Sekunden vor Schluss, als Coach Grubenmann Torhüter Heymann (der spielte die letzten 20 Minuten) auf die Bank pfiff und es mit vier Feldspielern versuchte. Dieser Versuch wäre tatsächlich beinahe aufgegangen, doch das magische Viereck (Biasca, Nüesch, Hürlimann, Geissmann) sah seine Abschlussversuche alle vom gegnerischen Schlussmann abgewehrt. So musste tatsächlich die Verlängerung über Sein oder Nicht-Sein entscheiden. Und nach nur einer Minute der Extrazeit hatte Eishockey-Crack Luca Ardüser seinen grossen Auftritt. Er tankte sich in seiner unnachahmlichen Art durch die gegnerische Abwehr und versenkte eiskalt. Riesiger Jubel entbrandete (es waren sehr viele Spreitenbacher Fans anwesend) und bei der Mannschaft gab es kein Halten mehr – welche Emotionen! Ardüser mit dem Game-Winner! Spreitenbach bleibt erstklassig.

Zwei Alphatiere gehen

Das Spiel in Oensingen war nicht nur aufgrund der Ausgangslage speziell. Es war gleichzeitig das letzte Spiel der langjährigen Leistungsträger Daniel Kolb, einst auch Spielertrainer und Captain, und Mischu Marti, der nach seiner Rückkehr aus Kulm vor zwei Jahren mit dem Aufbau des Sommertrainings und dem Filmen aller Spiele eine gewisse Professionalität in die Mannschaft brachte und einen riesigen Beitrag zum Aufstieg in die 1. Liga KF leistete (viel grösser noch als ihm selbst wohl bewusst ist – sollte Spreiti eines Tages mal Playoffs spielen: Mischu, du wirst daran auch deinen Beitrag geleistet haben!!). Über Jahre waren die beiden im Verein und im Team aktiv, mittlerweile sind sie beide Vater geworden und ziehen sich aus der Mannschaft zurück. Sie machen so auch Platz für junge Talente wie Lukas Zweifel, Dominic «James» Irniger oder Pascal Meier, auf die man sich bereits freuen kann. Kolb und Marti werden dem Team sicher erhalten bleiben (Druide Kolb hat angekündigt, nach wie vor einmal pro Woche ins Training zu kommen – mal schauen, ob das auch gilt, wenn Sprint-Stafetten statt «Mätchle» angesagt sindJ). Vielleicht sehen wir die beiden ja dereinst hinter der Bande? Auf jeden Fall gilt es für ihren langjährigen Einsatz schlicht «Merci» zu sagen: DANKE JUNGS! Wenn die #8 von Danny J. Weber ans Hallendach gezogen wurde, dann selbstverständlich auch die #5 von Dani Kolb und die #73 von Mischu Marti. Die beiden mussten natürlich nach dem letzten Spiel auch beim Medienchef antraben – hier das Interview: http://bit.ly/2oqqJup.

Zum ersten Mal Playout-Modus

Ganz zum Schluss sei hier noch kurz auf den neuen Modus eingegangen. Es ist sicherlich begrüssenswert, dass neuerdings der Aufstieg in die höchste Kleinfeldliga mittels einer Serie entschieden wird und die Teams nicht mehr direkt ab- bzw. aufsteigen. So werden früher oder später wirklich die besten Kleinfeldteams in der 1. Liga spielen. Dass diese Spiele sogar über Best-of-5 gehen (während die Playoffs Best-of-3 gespielt werden …) kommt wohl eher den Oberklassigen entgegen. Was in diesem Jahr allerdings nicht untermauert werden kann, weil Flamatt gegen Rückkehrer Bäretswil 1:3 verlor. Und Spreitis Testspielpartner Riehen muss gegen Emotion Hinwil in ein Entscheidungsspiel. Spreiti ist also der einzige Oberklassige, der sich bislang durchgesetzt hat und auch das einzige Team, das in drei Spielen gewann, worauf man durchaus ein bisschen stolz sein darf. Der Verband hat mit der Einführung dieser Auf-/Abstiegsplayoffs also sicher richtig reagiert. Wo aber noch Potenzial besteht, ist beim Aufgebot der Unparteiischen. Klar: Der Schiri ist tabu und Spreiti hat ja gewonnen – was sollen wir also motzen? Trotzdem muss das angesprochen werden. Die 2.-Liga-Gruppensieger streben den Aufstieg in die 1. Liga KF an. Und in diesen Duellen mit den 1.-Liga-Teams sollen sie sich die Aufnahme in die Spitzengruppe verdienen und sich auch gleich auf diesem Niveau behaupten. Wieso dann bei diesen Vergleichen teilweise Schiedsrichter pfeifen, die sich das Niveau selbst nicht gewohnt sind, ist fragwürdig. Einige der Refs (nicht alle!) waren mit dem Tempo und dem Körperspiel schlicht überfordert und es war nicht der Unterklassige, der sich an die Gangart des Erstligisten gewöhnen musste, sondern umgekehrt. Irgendwie macht das keinen Sinn.

Wie dem auch sei. Spreitenbach bleibt erstklassig und kann sich nun auf die kommende Saison vorbereiten. Im Ligacup geniesst man in den ersten zwei Runden ein Freilos. Aber bereits im Mai versuchen sich die Spreitenbacher Herren wieder im CH-Cup (Grossfeld). Gerüchterweise soll Coach Grubenmann die Ferien nutzen für Gespräche mit allen Zürcher NLA-Grossfeldclubs. Irgendeiner dieser Jungs wird sicher Zeit und Lust für eine Doppellizenz haben? Schade, spielt Spreiti nicht in der anderen Gruppe … (Wer nicht drauskommt: http://unihockey.ch/blogs/darf-man-das-18813/)

Die Redaktion wünscht einen schönen Sommer! * micdrop * #DASeschspreitebach

Führung ausgebaut

Spreitenbach gewinnt die ersten beiden Spiele in den Auf-/Abstiegsplayoffs gegen die Oensingen Lions. Noch ein Sieg fehlt zum Verbleib in der höchsten Kleinfeldliga der Schweiz.

«It ain’t over till it’s over.» Ein altes Sprichwort aus dem Englischen. Wie wahr es doch ist und wie die Faust aufs Auge passt es hier. Die Auf-/Abstiegsplayoffs für die 1. Liga KF werden nämlich im Format «Best of 5» ausgespielt (während gleichzeitig die Playoffs, momentan laufen die Halbfinals, im «Best of 3» gespielt werden). Wer also drei Siege holt spielt kommende Saison in der höchsten Liga. So eine Serie zu spielen hat durchaus seinen Reiz - umso mehr natürlich wenn man sie dann auch für sich entscheiden kann. Nach dem ersten Wochenende und den ersten zwei Spielen steht es 2:0 für den Favoriten aus Spreitenbach. Doch nicht nur Coach Grubenmann hebt den Mahnfinger. Noch ist man hier nicht durch!

Der Gegner Spreitenbachs kommt aus Oensingen und ist zumindest kämpferisch ebenbürtig. Die Lions forderten Spreitenbach im ersten Spiel am Samstag bis weit ins letzte Drittel hinein, ehe dem Zweitligisten dann doch das Benzin ausging. Es ist auffallend: Am Samstag gewann Spreitenbach das Schlussdrittel 7:3, am Sonntag dann gar 9:2. In den letzten 20 Minuten schafften die «Duracelhäschen» jeweils die Differenz. Würden doch nur die Meisterschaftsspiele auch 3x 20 Min. dauern …

Wie dem auch sei. Am Samstag hatte Spreitenbach nervös begonnen und ging schnell 0:2 ins Hintertreffen. Doch man hatte sich von Anfang an gesagt: Zeit ist mehr als genug. Und der Favorit wusste auch: Je länger die Spiele gehen, umso eher sprechen die Energiereserven für den Oberklassigen. So konnte auch die fehlerhafte Phase Ende 2. Drittel (aus 5:3 wurde 5:6) die Spreitenbacher nicht aus dem Tritt bringen. Im letzten Drittel schaffte man die Differenz und gewann letztlich 12:9.

Am Sonntag dann Spiel 2 zuhause im Seefeld. Vor immerhin ca. 100 Zuschauern, die das Team mit blauen und weissen Ballonen empfingen. Ein grosses Dankeschön an alle, die da waren! Ihr seid die Besten! #allizeme!

Playouts Heimrunde 640x427

Spreiti begann besser als am Samstag und Mese Heymann im Tor schaffte sogar etwas schier Unglaubliches: Einen Drittel-Shutout. 2:0 zur ersten Pause. Im zweiten Drittel wurde das Spiel ruppiger und nervöser und wog hin und her. Doch wiederum sorgte das letzte Drittel für die (in diesem Fall klare) Differenz – 17:7 siegte Spreiti am Ende, auch weil man den Gegner überraschte und bei Ballbesitz seinerseits den Torhüter durch einen 4. Feldspieler ersetzte und so erstens den Gegner sein eigenes 4-gegen-3 nicht aufziehen liess und zweitens noch ein paar Tore drauflegen konnte. Das war ein souveräner Auftritt im letzten Drittel – nicht zuletzt wohl auch ermöglicht durch die müden Beine der Gegner. Festzuhalten ist aber, dass Spreiti zu viele Strafen nahm. Dies gilt es am kommenden Samstag (16:30 in Oensingen) abzustellen. 2:0 steht es nun in der Serie. Noch ein Sieg fehlt zum Ligaerhalt. VAMOS SPREITI!

Die Matchtelegramme:

Sonntag:

STV Spreitenbach - SC Oensingen Lions 17:7 (2:0, 6:5, 9:2)
Schulanlage Seefeld, Spreitenbach. 101 Zuschauer. SR Odermatt.
Tore: 5. L. Ardüser (C. Heer) 1:0. 13. M. Hürlimann (M. Marti) 2:0. 22. M. Humbel 3:0. 23. C. Jörg (M. Von Däniken) 3:1. 26. M. Marti (A. Füglister) 4:1. 27. R. Nüesch 5:1. 28. N. Annaheim (A. Schürmann) 5:2. 32. R. Nüesch 6:2. 34. R. Nüesch (M. Hürlimann) 7:2. 34. A. Schürmann (N. Annaheim) 7:3. 36. M. Hürlimann (R. Nüesch) 8:3. 37. C. Jörg (P. Brunner) 8:4. 39. N. Annaheim (M. Von Däniken) 8:5. 41. R. Nüesch (M. Biasca) 9:5. 42. L. Ardüser 10:5. 43. M. Marti 11:5. 44. A. Schürmann (N. Annaheim) 11:6. 47. R. Geissmann 12:6. 49. P. Schenker (C. Jörg) 12:7. 50. R. Geissmann (R. Zeindler) 13:7. 52. M. Biasca 14:7. 52. M. Biasca (M. Hürlimann) 15:7. 53. L. Ardüser 16:7. 59. D. Kolb 17:7.
Strafen: 5mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten (A. Füglister) gegen STV Spreitenbach. 3mal 2 Minuten gegen SC Oensingen Lions.

Samstag:

SC Oensingen Lions - STV Spreitenbach 9:12 (3:2, 3:3, 3:7)
Sportzentrum Bechburg, Oensingen. 100 Zuschauer. SR Forrer.
Tore: 5. C. Jörg 1:0. 6. P. Schenker (C. Jörg) 2:0. 7. M. Hürlimann 2:1. 11. M. Hürlimann (R. Nüesch) 2:2. 17. C. Jörg 3:2. 27. C. Heer (R. Geissmann) 3:3. 31. R. Geissmann (R. Nüesch) 3:4. 32. A. Füglister (M. Biasca) 3:5. 33. P. Schenker 4:5. 38. M. Von Däniken (C. Jörg) 5:5. 39. P. Brunner (N. Annaheim) 6:5. 41. R. Nüesch (M. Hürlimann) 6:6. 43. M. Hürlimann (R. Nüesch) 6:7. 46. M. Hürlimann 6:8. 50. M. Von Däniken (C. Jörg) 7:8. 50. M. Hürlimann (R. Nüesch) 7:9. 52. R. Geissmann 7:10. 54. M. Hürlimann 7:11. 56. A. Schürmann (N. Annaheim) 8:11. 59. A. Schürmann 9:11. 60. R. Geissmann 9:12.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen SC Oensingen Lions. 1mal 2 Minuten gegen STV Spreitenbach.

Break in Oensingen

Break in Oensingen. Vamos Jungs!