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Minifeld WM 1Minifeld WM 2

Am Samstag, 1. Oktober lud der STV Spreitenbach in der Seefeldturnhalle zur ersten «Minifeld-Weltmeisterschaft». Minifeld ist eine Spielform im Unihockey, die von Spreitis 1. Mannschaft hin und wieder im Training als Intervallform angewandt wird. Dabei stehen sich zwei gegen zwei Feldspieler auf einem Drittel des Kleinfelds gegenüber. Das Spiel ist enorm intensiv, weshalb die Spiele jeweils nur 2x 90 Sek. (1 Min. Pause) resp. die Finalspiele 2x 2 Min. (2 Min. Pause) dauerten. Manch einer, der noch nie Minifeldunihockey gespielt hatte, dachte, diese kurze Spielzeit auf diesem Minifeld sei Peanuts. Doch jeder und jede musste im Nachhinein eingestehen, dass das Ganze eben doch ziemlich intensiv ist.

Die Minifeld-WM war ein voller Erfolg. Unter den elf Herren- und fünf Damenteams fanden sich erfreulicherweise auch auswärtige Paare und auch ein auswärtiger Torhüter war dabei.

Zum Weltmeister kürten sich am Ende die Teams «Bis einer weint» bei den Herren und «Tamara & Co» bei den Damen, womit der Titel letztlich doch in Spreitenbach blieb. «Bis einer weint» verdiente sich den Titel dank grossartiger Effizienz. Der goldene Treffer beim 5:4-Erfolg im Final gegen das enorm aufsässige und schussgewaltige «Schorenteam» gelang Michi Hürlimann, der mit Unihockey-Rentner Oli Brunner spielte, eine Sekunde vor Schluss – Dramatik pur! Doch schon in den Gruppenspielen wie auch in allen Finalspielen war das Niveau extrem hoch. «Bis einer weint» musste sich in der Gruppenphase noch dem Gruppenletzten FC Minigolf geschlagen geben – womit sich diese nun immerhin «Weltmeisterbezwinger» nennen dürfen. Die Spiele waren extrem schnell und spannend anzuschauen, es ging Schlag auf Schlag. Eine besondere Geschichte bot das Frauenturnier: Weil ein Team kurzfristig absagte, sprang die kränkelnde Tamara Trailovic ein – sie spielte jeweils mit einer Frau eines Teams, das gerade Pause hatte. Am Ende jedoch überraschte das Team «Tamara & Co» alle und holte sich den Titel! Womit irgendwie alle Frauen Weltmeisterinnen sind.

Voraussichtlich am 30. September 2017 dürfen die Weltmeisterteams zur Mission Titelverteidigung schreiten. Dann wird die 2. Minifeld-WM stattfinden. Einige kleine Anpassungen wird es geben – doch alles in allem war das Turnier ein voller Erfolg und das OK hochzufrieden. Selber reichte es dem OK-Team trotz der meisten geschossenen Tore nicht ganz zum Titel, aber immerhin zur Bronzemedaille. Viele der Teilnehmer liessen den Abend anschliessend noch bei Bier und Wurst gemeinsam ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön geht an Stefanie Bauer und Renato Nüesch, die den Spielbetrieb leiteten, sowie Lucas Hodel, der Fotograf und Sanitäter in einem und deshalb im Dauerstress war.       

Schlusstabellen:

Damen:

  1. Tamara & Co
  2. metzger
  3. Unterhosenlosen
  4. #twentyseven
  5. Flying beer

Herren:

  1. Bis einer weint
  2. Schorenteam
  3. s’OK
  4. Biancoblu
  5. aui aui
  6. Fützi
  7. The Monkeys
  8. S’Schmandte
  9. Special Forces
  10. FC Minigolf
  11. Dick & Doof

Am 25. September spielte die 1. Mannschaft die 1. Saisonrunde – es war der allererste Auftritt in der höchsten Kleinfeldliga, die Vorfreude war riesig. Weil es jedoch mit Merenschwand und Zuzwil-Wuppenau gegen zwei Gegner ging, die man schlagen sollte, wenn man sich oben halten möchte, war ein völlig unbekümmerter Auftritt – wie er gegen ein Cevi Gossau möglich gewesen wäre – nicht drin. Punkte waren gefragt! Und Punkte holte Spreitenbach auch … allerdings zu wenige! Aber der Reihe nach.

Zuerst spielte Spreiti gegen das Heimteam Merenschwand, das sich in der Vorsaison überraschend souverän in der 1. Liga halten konnte. Deshalb war Spreiti hier klarer Aussenseiter. Auf dem Feld jedoch sah das dann etwas anders aus: Spreitenbach machte das Spiel, war ganz klar das bessere Team. Doch in einem einzigen – und wirklich nur diesem einzigen – Bereich war Merenschwand besser: Der Chancenauswertung. Spreiti vermasselte einen Hochkaräter am anderen, wohingegen sich Merenschwand sehr effizient präsentierte. So kam’s wie’s kommen musste: Merenschwand gewann ein Spiel, das es niemals hätte gewinnen dürfen. Sie waren wohl selber überrascht, als sie sich in der Garderobe über zwei Punkte freuen durften. Für Spreiti hingegen war dieses 4:5 eine äusserst unnötige Niederlage, die aber schnell unter «Erfahrungen sammeln» abgebucht wurde. Schliesslich ging es sogleich mit dem zweiten Spiel weiter.

Dort wartete Zuzwil-Wuppenau. Die Ostschweizer spielten nur mit zwei Blöcken und folgerichtig war wieder Spreitenbach das Team, das das Tempo bestimmte. Wiederum war Spreiti besser. Und diesmal konnte diese Überlegenheit auch genutzt werden – wenn auch viel zu knapp. 5:4 lautete das Endresultat. Die Chancenauswertung war auch in diesem Spiel miserabel, der Sieg hätte höher ausfallen müssen. Das Zuzwil am Ende aber bei 4 gegen 3 nicht mehr reüssieren konnte, war durchaus der Verdienst der Spreitenbacher, die den Gegner in den 39 Minuten zuvor so müde gerannt hatten, dass dieser nicht mehr fähig war, ein anständiges 4 gegen 3 zu spielen.

Fazit zum ersten Spieltag: Super gespielt. Miserable Chancenauswertung. Zwei Punkte. Es hätten gerne drei oder vier sein können. Aber für den ersten Auftritt in der 1. Liga lässt sich das durchaus blicken. Nun folgen mit Unterkulm, Cevi Gossau, Cazis und Lengnau vier harte Brocken als nächste Gegner. Aber eben: In diesen Partien lastet nullkommanull Druck auf den Spreitenbachern. Die Gegner müssen gewinnen, sie spielen um die Playoffs. Da darf gegen einen Aufsteiger kein Ausrutscher passieren. Doch dieser Aufsteiger ist gekommen um zu bleiben! Er wird beissen und kratzen! Am 9. Oktober geht’s weiter!

Was unsere Nummer 50, Marco Biasca, im Post-Game-Interview zum ersten Spieltag zu sagen hatte, erfährt ihr auf unserer Facebookpage: https://www.facebook.com/stvspreitenbachunihockey.

Die weiteren Resultate (Cevi Gossau und Wild Goose kamen schlecht aus den Startblöcken) und die Tabelle gibt es auf http://www.swissunihockey.ch unter Meisterschaft - «nach Liga und Gruppe» - 1. Liga KF, Gruppe 2.

Anschauungsunterricht für das Herren 1, Intervalltraining fürs Herren 2 und eine Abendschicht für die Damen: Das war das Trainingsweekend des STV Spreitenbach 2016 in Huttwil.

Die Unihockeyabteilung des STV Spreitenbach verbrachte das Wochenende vom 2. – 4. September im Sportcenter in Huttwil im Trainingsweekend. Bereits zum 6. Mal in Folge fand dieses nun statt, zum 2. Mal in Huttwil, wo man jeweils optimale Bedingungen vorfindet. Mit von der Partie war eine Rekordzahl von 44 Teilnehmern (nur Unihockeyaner). Im Jubiläumsjahr 2014 in Brig waren es noch einige Nasen mehr gewesen, damals waren aber ausnahmsweise auch die Faustballer mit von der Partie. Diese 44 Teilnehmer verteilten sich auf die fünf Aktivmannschaften (Herren 1/2/3, Damen 1+2), wobei die 2. und 3. Herrenmannschaft zusammenspannten.

Trainingsweekend 2016

Kleinfeld-Lehrstunde vom Cupsieger

Bereits am Freitagabend, kurz nach der Ankunft und nach dem ersten Abendessen, gab es für die 1. Mannschaft das Highlight: Ein Testspiel gegen den UHC Kappelen, einen der Big Player in der Kleinfeldszene (Schweizermeister 2015, Cupsieger 2016). Gespielt wurden 3x 20 Minuten. Die Spieler der anderen Mannschaften wurden auf der Tribüne Zeugen einer wahrhaften Kleinfeld-Unihockey-Lehrstunde für die Spreitenbacher: Vor allem im zweiten Drittel ging es den Aargauern ein ums andere Mal etwas zu schnell. Kappelen kombinierte und Spreitenbach erging es in etwa so wie Werder Bremen zum Bundesligaauftakt gegen Bayern München. Immerhin konnten die Spreitenbacher sich im dritten Drittel noch einmal auffangen und steigern und dieses Drittel gar für sich entscheiden (3:2), am deutlichen Endresultat (16:5 für Kappelen) mochte dies freilich nichts mehr ändern. Die «Aufsteigerjungs» durften gegen ein nicht einmal in Bestbesetzung angetretenes Kappelen gleich einmal erfahren, was sie diese Saison in der höchsten Kleinfeldliga erwarten wird. Spreitenbach, das nicht in der Kappelen-Gruppe spielt, kann viele Erfahrungen aus diesem Testspiel mitnehmen. Schliesslich gilt es ab dem 25. September, sich in der höchsten Spielklasse zu halten.

Ab Samstag griffen dann auch die anderen Teams zu Schläger und Ball. Jedes Team bestritt 3-4 Trainingseinheiten, die 2. Herrenmannschaft absolvierte gar noch ein Intervalltraining auf der Rennbahn. So waren sie immerhin die einzigen, die vom strahlenden Sonnenschein in Huttwil etwas mitbekamen, verbrachten die meisten anderen doch fast den ganzen Tag in der Turnhalle. Die Damen mussten sogar nach dem Abendessen noch einmal in der Halle antraben – Coach Marti zeigte sich gnadenlos. Schliesslich soll sein (nie offiziell verkündetes) Ziel auch mit den Damen der Aufstieg in die 1. Liga sein.

Auch am Sonntag standen noch einmal 1-2 Trainings, respektive ein Testspiel zwischen der 1. und der 2. Damenmannschaft auf dem Programm (welches das Damen 1 für sich entscheiden konnte). Nach dem Mittagessen folgte dann zum Abschluss traditionell ein Mixed-Grossfeldmatch mit allen Teilnehmern. Wie immer war das ein grosser Spass – und diesmal verletzte sich auch niemand dabei. Als es dann schliesslich zurück nach Spreitenbach ging, waren alle ziemlich kaputt. Doch es lässt sich festhalten: Die Spreitenbacher Unihockeyaner sind bereit für die anstehende Unihockey-Saison!

Unihockey-Agenda

Nebst den bevorstehenden Meisterschaftsrunden sind die nächsten Highlights im STV-Unihockey-Kalender die gemeinsame Heimrunde der 2. Herren- und B-Junioren-Mannschaft am Sonntag, 18. September sowie die erstmals durchgeführte Minifeld-WM am 1. Oktober im Seefeld. Die erste Runde der 1. Mannschaft in der 1. Liga findet eine Woche zuvor am 25. September in Merenschwand statt. Das Team von Marco Grubenmann trifft um 09:55 auf das Heimteam und um 11:45 auf den UHC Zuzwil-Wuppenau und freut sich über jede Unterstützung bei ihrer Mission «Klasse halten». Eher unwahrscheinlich ist, dass die Jungs dann bereits in den neuen Trikots auflaufen werden, die sie dank Edel-Sponsor «Germann & Gfeller Immobilien AG» bald erhalten werden.

In der 3. Runde des Ligacups zog die Losfee zwei alte Bekannte aus dem Topf: 1.-Liga-Aufsteiger STV Spreitenbach durfte sich mit dem 3. Ligisten Eintracht Beromünster duellieren. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit zu Gunsten der Spreitenbacher, jedoch ist der Cup immer wieder für Überraschungen bekannt…

Hochmotiviert nahmen die Spreitenbacher bei strahlendem Sonnenschein den Weg in die beschauliche Innerschweiz auf sich, um in die nächste Runde einzuziehen. Der Gegner, vor einigen Jahren selbst noch in der 1. Liga, durfte nicht unterschätzt werden, was dem Favoriten dann im ersten Drittel auch nicht unterlief. Mit dem bekannten Wechsel zwischen Ballbesitz- und schnellem Powerunihockey versuchten die Spreitenbacher dem Spiel den Stempel aufzudrücken und dem Gegner von Beginn weg den Schneid abzukaufen. Die Anfangsphase, in der meistens die Spreitenbacher den Ball hatten, war dennoch ausgeglichen. Es gab Chancen auf beiden Seiten, welche entweder vom starken Spreitenbacher Schlussmann zunichte gemacht wurden oder nicht den Weg aufs Tor der Eintracht fanden. Spreitenbach blieb aber geduldig, fand mit der Zeit den Tritt und konnte sich mit einigen klugen Tempoverschärfungen eine komfortable 6:1-Führung herausspielen.

Herren Cup 2016 Beromuenster

Ein beruhigendes Polster für das zweite Drittel - könnte man meinen. Doch unerklärlicherweise gab Spreitenbach das Zepter leichtsinnig aus der Hand. Fehler im Spielaufbau, in der Defensive oder im Abschluss waren jetzt omnipräsent und es brannte ein ums andere Mal lichterloh in der Spreitenbacher Defensive. Falls die taktische Marschroute des Trainers die totale Aufgabe der Verteidigung war, wurde dies einwandfrei umgesetzt. Nicht hilfreich war überdies, dass die Spreitenbacher sich immer öfter über den (sehr schwachen!) Schiedsrichter aufregten und sich nicht mehr aufs Wesentliche - das Spiel! - konzentrierten. So überraschte es auch niemanden, dass die Eintracht mit einer kämpferischen Leistung mehrmals reüssierte und mit einem Rückstand von nur noch 9:12 ins 3. Drittel starten konnte.

Die Sensation vor Augen trieb die Innerschweizer weiter voran. Ein Abnützungskampf wurde hüben wie drüben betrieben, um das Glück auf die eigene Seite zu ziehen. Der wie die Spreitenbacher leider ebenfalls überhaupt nicht souveräne Schiedsrichter leistete mit drei Penaltys für das Heimteam seinen Beitrag am Ausgleich der Eintracht. Nach 60 Minuten stand ein 14:14 auf der Anzeigetafel, was eine 5-minütige Verlängerung zur Folge hatte. Mit Vorteilen für die immer stärker werdenden Beromünsterer. Doch Spreitenbach rettete sich in den Penaltykrimi, welchen sich nicht einmal Alfred Hitchcock hätte besser ausdenken können. Für den neutralen Zuschauer ein spektakuläres Ende eines sicher nicht hochkarätigen Cupspieles, für jeden Fan eine Probe der Fingernägel.

Auf Spreitenbacher Seite versagten nun die Nerven und drei Fehlschüsse waren die Folge. Bei Beromünster waren es nur deren zwei und so stand die Eintracht als Sieger fest und zog sensationell und nicht unverdient in den 1/16-Final des Ligacups ein.

Für die Spreitenbacher ist die Cupsaison vorbei, ohne dass die Mannschaft jemals ihr eigentliches Potential abrufen konnte. Mal wieder gilt der Fokus einzig und allein der Meisterschaft und der Mission «1.Liga», welche schon am 25.09.2016 in Merenschwand beginnt. Dann heissen die Gegner nicht mehr Eintracht Beromünster, sondern Ramba Zamba Merenschwand und UHC Zuzwil-Wuppenau. Sehr gut möglich, dass bis dahin noch einige extra Trainingseinheiten eingelegt werden müssen, um nach diesem Schuss vor den Bug besser in die Saison zu starten, als sich Spreitenbach im Cup präsentierte. Doch wie heisst es so schön: Wahre Champions erkennt man nicht im Erfolg, sondern im Misserfolg! Auf diese Cup-Schmach gilt es nun zu reagieren!

Am Samstag, 1. Oktober lädt der STV Spreitenbach zur 1. Minifeld-WM! Meldet euch jetzt an! Den Anmeldetalon gibt es HIER zum Download - weitere  Informationen findet ihr auf Facebook!

Flyer Minifeld WM

 

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