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Am Samstag steht Spiel 2 der Plaoyutserie zwischen Spreitenbach und Semsales auf dem Programm. Anpfiff ist um 17:00 Uhr – kommt vorbei und unterstützt unsere Herren bei der Mission Ligaerhalt!

Wir bedanken uns beim Restaurant Heitersberg, das für dieses Spiel das Matchpatronat übernimmt. Danke für die Unterstützung!

«Nicht leicht zu finden, aber wer es findet, der findet es gut!»

 

Die 1. Mannschaft des STV Spreitenbach verliert das erste Spiel der Best-of-3-Serie gegen ein entfesseltes Semsales und steht mit dem Rücken zur Wand. Das Team hat jedoch viel Luft nach oben und darf nun im nächsten Spiel vor den eigenen Fans antreten. Dort ist eine Reaktion gefragt.

Nein, so kann man nicht auftreten, wenn es um Alles oder Nichts, wenn es um den Verbleib in der höchsten Kleinfeldliga der Schweiz geht. Der STV Spreitenbach war fahrig, verlor viele Zweikämpfe und spielte zeitweise fast etwas ängstlich. Doch eins ist klar: Das «pinke Ballet» hat viel Luft nach oben und kann um Meilen besser spielen – und muss dies nächsten Samstag (30.03., 17:00 Uhr, Turnhalle Seefeld) auch dringend tun, sonst steigt man in die 2. Liga ab! Wohingegen Semsales im 1. Spiel wohl nahe am Leistungslimit spielte. Die Romands spielten ab dem 2. Drittel richtig entfesselt und waren schlicht heisser auf den Sieg als Spreitenbach.

Drittel 1: Alles im Griff …

Spreiti’s 1. Mannschaft reiste zusammen mit einigen treuen Fans mit einem Büsli ins Welschland und war bereits 90 Minuten vor Spielbeginn in der kleinen Halle, die später zu einem Hexenkessel werden sollte. Das Spiel begann munter, Semsales war enorm motiviert und spritzig, aber offenbarte technische Mängel und hatte auch etwas Pech im Abschluss. Spreiti wollte, wie gehabt, ein gepflegtes Spiel aufziehen und liess den Ball laufen. Mese Heymann parierte einige Male glänzend und vorne trafen die Vorderleute 4-mal ins Schwarze. Spreiti ging mit einer durchaus verdienten 4:2-Führung in die erste Pause. Es gab jedoch bei beiden Teams noch Luft nach oben. Der Erstligist schien die Sache im Griff zu haben…

Drittel 2: Was war denn das? …

Doch der UHT Semsales bewies ab Drittel 2, warum sie um den Aufstieg in die 1. Liga KF spielen. Sie legten enorm viel Energie an den Tag, waren richtig heiss und zeigten sich plötzlich effizient. Spreiti hingegen kühlte ab. Weil die Gäste ausserdem in einigen Aktionen grottenschlecht verteidigten, kamen die Semsalois durch platzierte Weitschüsse zu einigen Toren und kehrten das Spiel. Coach Grubenmann sah sich zu Umstellungen gezwungen, spielte aber konsequent mit 3 Blöcken weiter. Im Spiel nach vorne ging bei den Gästen plötzlich gar nichts mehr und sie krochen sich immer mehr ins Schneckenhaus zurück. Es schien fast, als wäre man – obwohl man sich im Training à la NFL-Teams mit lauter Musik auf eine stimmungsvolle Kulisse eingestellt hatte – eingeschüchtert von der geilen Stimmung in Semsales und von den hochmotivierten, aber technisch limitierten Gegnern. Block 3 war noch der mit Abstand beste Block im 2. Drittel und erspielte sich einige gute Chancen, sündigte aber im Abschluss. Mit einem 5:8-Rückstand (nur ein Törchen in 20 Minuten und dies im Powerplay) gings zum Tee.

Drittel 3: Besser, aber reicht nicht …

Tatsächlich kühlte auch Semsales irgendwann wieder etwas ab und Lukas Zweifel brachte mit dem 6:9 neue Hoffnung ins Spreitenbacher Spiel. Spreiti hatte nun viel den Ball und versuchte es mit 4 Feldspielern, doch Semsales kämpfte und verteidigte tapfer und auch durchaus geschickt. Durch einige Empty Netter erhöhten sie den Skore zum Ende noch auf 14:7 und holten völlig verdient den ersten Sieg in dieser Serie.

Aus Spreitenbacher Sicht gilt zu sagen, dass es überhaupt keine Rolle spielt, ob man nun 7:14 oder 7:8 verliert. Es zählen nur Sieg oder Niederlage. Die eine Niederlage, die man sich in einer Best-of-3-Serie erlauben kann, ist nun Realität. Spreiti steht mit dem Rücken zur Wand. Jetzt gilt es, am kommenden Wochenende 2-3 Gänge hochzuschalten (und Spreiti hat das Zeug dazu!) und zwei Siege zu holen, um die Serie zu drehen und den Ligaerhalt sicherzustellen. Dass man Kämpferherzen hat, hat Spreitenbach diese Saison einige Male schon bewiesen. Nun muss gegen das aufstrebende Semsales der Kampf ebenfalls angenommen werden, sonst ist Lichterlöschen. Das technisch versiertere Team ist Spreiti allemal. Aber ohne Kampf geht gar nichts. Und dann muss auch im Kopf noch etwas passieren. Man muss ebenso heiss sein wie der Gegner – hier sind die Führungsspieler gefragt.

Also Ärmel hochkrempeln und dann #allizeme: CHEHREMER DIE SERIE! Bring it on! Das Team braucht dringend die Unterstützung der Fans. Es wäre schön, wenn möglichst viele Anhänger am Samstag den Weg ins Seefeld finden würden.

Um 17 Uhr wird im Seefeld angepfiffen. Spreiti wird sich steigern – versprochen!

Am Sonntag würde ein allfälliges 3. Spiel in Semsales um 14:00 Uhr angepfiffen.

BE THERE!

Wer mit der Mannschaft im Bus nach Semsales möchte (sofern ein 3. Spiel nötig ist), bitte hier im Doodle eintragen: https://doodle.com/poll/mafw44m8cwav5xka.

Drittel 1 und Drittel 2 des Spiels können auf Youtube nachgeschaut werden. Drittel 3 (bzw. das ganze Spiel) auf Facebook im Relive-Video des UHT Semsales.

Unterstütz unsere Herren beim Kampf um den Verbleib in der höchsten Kleinfeldliga gegen den UHT Semsales!

Von Daniela Müller

Vergangenen Sonntag zog es das junge Damenteam aus Spreiti nach Wangen b. Dübendorf. Diese Halle versprach Grosses für unseren Verein, denn dort durfte unser Herren 1 einst den Aufstieg in die 1. Liga Kleinfeld feiern.

Doch leider konnte das Damen 2 diese Erfolgsserie nicht weiterführen und so musste das Team zwei bittere Niederlagen einstecken.

 

Es standen die zwei Direktbegegnungen mit dem Drittplatzierten Birrhard und dem Team aus dem Limmattal (2.) an. Für die Spreitenbacherinnen waren vier Punkte das grosse Ziel, welches bedauerlicherweise unerreicht blieb. Beim ersten Spiel gegen Birrhard zeigten die Spielerinnen aus Spreiti einen soliden Start. Nach einem wunderschönen Schuss von der Spielerin mit der Nummer 10, Manuela Weber, ging Spreiti rasch in Führung. Leider hielt dieser kleine Vorsprung nicht lange an und die Gegnerinnen glichen aus zum 1:1. Spreitenbach spielte gut und kämpfte um jeden Ball, doch leider fehlte das nötige Abschlussglück. Auch nach der Pause blieb dieses Glück seitens Spreiti leider aus und da half auch die grandiose und filmreife Big-Save-Parade von Keeperin Perez kurz vor Schluss nichts mehr. So musste Spreiti die bittere und eher unverdiente Niederlage (2:4) hinnehmen.

 

Im zweiten Match gegen die ewigen Rivalinnen aus dem Limmattal mussten zwei Punkte her, eine absolut machbare Challenge! Das Dreamteam aus Spreiti spielte konzentriert, doch leider oft zu kompliziert. Es mangelte an einfachen Spielzügen, welche den Ball ins Tor tragen. So verabschiedete sich Spreiti mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Nach der Ansprache der beiden Coaches wussten die Damen genau, was zu tun war, doch haperte es bei der Umsetzung. Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Und wie unser lieber Coach Geissmann nach dem Spiel so schön sagte: «Mit drei Toren an einem Tag gewinnt man keine Spiele!» So mussten die Spreitenbacherinnen sich zum Schluss des Spieles mit 1:3 geschlagen geben und mit betrüblichen 0 Punkten nach Hause reisen.

 

Ein Tag zum Vergessen. Jetzt heisst es für die jungen Kämpferinnen einmal mehr Aufstehen und nach vorne schauen, denn die Saison ist noch nicht vorbei. Das Damen 2 aus Spreitenbach braucht zum Abschluss vier Punkte, um sich wenigstens noch den vierten Platz sichern zu können. Diese Runde findet am 7. April bei den Yetis in Hildisrieden statt und Spreiti trifft auf den UHC Uster und die White Indians aus Inwil-Baar. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Das Herren 1 verpasst es, Moral zu tanken für die Playouts und verliert zum Abschluss der Qualifikation gegen Bäretswil und Unterkulm. Es war der letzte Auftritt einer Goalie-Legende.

Da Regensdorf bereits vor Spreiti gespielt und 2x verloren hatte, war bereits vor dem ersten Bully klar, dass Spreitenbach die Qualifikation der 1. Liga KF Gruppe 2 auf dem 9. (und damit zweitletzten) Platz abschliessen würde.

Dieser Umstand war irgendwie Gift, denn so sehr das Team sich auch vornahm, in Flims Moral zu tanken für die bevorstehenden Playouts, es fehlte irgendwie der letzte Funken Energie und Motivation. Das Spiel gegen Bäretswil ist schnell erzählt: Es war schlicht und einfach das schlechteste, das Spreiti je in der 1. Liga abgeliefert hat. «Bäri» spielte in Halbzeit 1 gar nicht mal wirklich gut, doch Spreitenbach schenkte den Zürchern die Tore gleich reihenweise. Die 2. Halbzeit war etwas besser, allerdings von beiden Teams. Bäretswil war enorm aufsässig und kam in einen regelrechten Flow. Am Ende siegten die Zürcher absolut diskussionslos mit 10:4 und erzielte einige sehenswerte Treffer. Spreiti hatte nie auch nur ansatzweise sein Potenzial abrufen können – mit einer Ausnahme: Torhüter Mese Heymann hielt, was er halten konnte und wird in dieser Form der absolut benötigte Top-Rückhalt sein in den Playouts. Glücklicherweise zählt Spreiti gar auf die Dienste von gleich drei starken Torhütern. Reto Putzi wird Heymanns Backup sein in den Auf-/Abstiegsspielen, da Reto Zeindler leider nicht mehr zur Verfügung steht.

Dieser Zeindler hatte nämlich dann im zweiten Spiel sein Abschiedsspiel. Das «pinke Ballet» traf dort auf Unterkulm und Captain Reto Zeindler (das Team übergab ihm zum Abschied die Binde) hielt auch in seinem letzten Spiel brillant (unter anderem einen Penalty mit einem Monsterreflex). Sein Abgang wird schmerzen: Er war schlicht einer der besten Torhüter der Liga, mit sehr starken Reflexen, risikoreichen, aber oftmals lohnenswerten Ausflügen und nicht zuletzt einer enorm professionellen Einstellung, auf und neben dem Platz. 15 Jahre lang spielte Zeindler in der 1. Mannschaft und war ein stets verlässlicher Rückhalt. Er feierte mit dem Team drei Aufstiege (2x in die 2. Liga und 2016 schliesslich in die 1. Liga KF). Seine Verdienste sind unendlich, der Verein und das Team verneigen sich vor diesem grossartigen Torhüter und Menschen. Danke nochmals für alles Reti, wir werden dich vermissen! Das Post-Game-Interview (bzw. Post-Career-Interview) mit der Goalie-Legende findet ihr in Kürze auf unserem Facebook-Account.

Der Start in Zeindlers Abschiedsspiel war vielversprechend: Gleich im ersten Einsatz ging Spreiti in Führung und dieses Tor gab Energie. Die ersten knapp 15 Minuten waren richtig gut, mit viel Kampf und Leidenschaft. Was fehlte, waren die Tore. Diese schoss dann, sobald Spreiti etwas nachliess, wieder einmal der Gegner. Kulm führte zur Pause etwas schmeichelhaft mit 3:1. Leider war’s das dann aber auch schon wieder mit der Herrlichkeit seitens Spreitenbach. Zwar konnte erneut gleich im ersten Einsatz auf 3:2 verkürzt werden und das ganze Team kämpfte bis zum Schluss (immerhin). Aber es gelang sehr wenig. Und wenn man doch mal vors Tor kam, stand da auch bei Kulm noch ein extrem starker Rückhalt im Tor. Es hatten also beide Teams zwei starke Torhüter hinten drin. Nur ging ein Team etwas weniger verschwenderisch mit seinen Top-Chancen um. Dieses Team war leider wiedermal nicht Spreitenbach, sondern Unterkulm. So gewannen die Tigersharks mit 7:3 und schickten Spreiti mit einem Nuller zurück aus den Bündner Bergen ins Unterland.

Playouts ab 23. März

Für Reto Zeindler ist die Karriere und die Saison zwar vorbei, für Spreiti aber noch nicht! Ab dem Wochenende vom 23./24. März folgen die Playouts. In einer Best-of-3-Serie muss sich Spreiti den Ligaerhalt gegen den UHT Semsales erarbeiten. Semsales hat am letzten Spieltag noch den Gruppensieg der Gruppe 2 der 2. Liga geholt und darf keinesfalls unterschätzt werden. Der ganze Fokus der 1. Mannschaft liegt in den nächsten Wochen auf dieser Playout-Serie. Es gilt, wieder an die vorletzte Runde (Heimrunde) anzuschliessen, wo Spreiti wirklich gutes Unihockey und viel Leidenschaft gezeigt hatte. Wichtig wird sein, das Tempo in den Trainings hochzuhalten, diese Serie als Chance zu sehen und dann verdammtnochmal die Klasse zu halten: Wir gehören in die 1. Liga! Dies muss Spreiti nun auf dem Spielfeld beweisen und Semsales mit zwei Siegen in maximal drei Spielen in die Schranken weisen. Es braucht dafür 110% von jedem Einzelnen!

Das Heimspiel (Spiel 2 der Serie) dürfte am 30. März stattfinden. Nähere Informationen folgen so bald als möglich auf den üblichen Kanälen. Wir brauchen jede Unterstützung! VAMOS SPREITI!

Foodblog: «Das Beste kommt zum Schluss»

Zum Saisonende fuhren wir in das entfernte Films in den schönen Schweizer Bergen. Mit einer grossen Vorfreude kamen wir in Films an. Zuerst aber mussten wir uns auf das wesentliche konzentrieren. Nun: Der einzige Punkt, den ich zu bemängeln habe. Also als Zuschauer würde es mich nicht stören, aber während dem Spiel war die fettige Geruchskulisse etwas störend. Man gewöhnte sich jedoch rasch an den Geruch.

Nun zum Essen: Nun ja, wie auch auf dem Spielfeld war Cazis auch hier allen anderen überlegen. Die Bündner wissen halt, wie man mit Touristen umgehen muss. Aus bester Quelle erfuhr ich, dass das ganze Fleisch vom Metzger im Dorf kommt und das merkte man auch! Auch die Wartezeiten waren überraschend kurz. Man bekam dann auch ein einzigartiges Schnitzelbrot oder einen leckeren Hamburger. Mir persönlich schmeckte das Schnitzelbrot besser, aber das ist Geschmackssache. Gross erklären kann ich das nicht. Man muss es einfach selbst probiert haben, um hier mitzureden.

Ich fühle mich geehrt, dem frisch gebackenen Schweizer Cupsieger die Bestnote von 5 von 5 Sternen zu geben. Ich freue mich schon auf die nächste Saison, wenn ich hoffentlich wieder in Films in ein leckeres Schnitzelbrot beissen kann!

Eure Sektion Gastfreunde