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Samstag 04 Aug. 14:00
STV-Olympiade

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Die 2. Damenmannschaft Spreitenbachs konnte zum Saisonabschluss vor einer einzigartigen Heimkulisse antreten. Dabei zeigte das Team zwar zwei super Leistungen, aber nur eine davon reichte zum Sieg. Kommende Saison kann es nur ein Ziel geben.

Um sich optimal auf die Heimrunde vorzubereiten, hatte Spreitis Damen 2 sogar ein Extra-Training am Donnerstagabend eingelegt. Dort wurde an der Technik gearbeitet und damit der Feinschliff geholt für die letzten zwei Spiele einer alles in allem erfreulichen Saison. Spreiti stellt auch ganz zum Schluss die beste Defensive der Liga (nur 48 Gegentore) und beendet die Saison im guten 2. Rang – acht Punkte hinter dem souveränen Greenlight Richterswil. Es hätten aber vier Punkte sein können, nein müssen…

 Denn Spreiti spielte ganz zum Schluss der Saison noch gegen den Gruppensieger. Im ersten Spiel hatte man Sursee nach einem 2:5-Rückstand noch souverän 11:5 geschlagen und sich damit den 2. Platz bereits endgültig gesichert. Das Spitzenspiel fand dann um 11:45 Uhr vor knapp 80 Zuschauern statt, was für die 3. Liga KF möglicherweise Zuschauerrekord bedeutet – herzliches Dankeschön an alle Fans! Es macht einfach gleich doppelt Spass, vor so viel Publikum zu spielen 😊

Das Ziel der Spreitenbacherinnen war, Richterswil noch die einzige Saisonniederlage zuzufügen. Und Spreiti war, getragen vom Publikum, richtig «on fire» und das bessere Team. Spreiti führte auch bis etwa vier Minuten vor Schluss mit 2:1. Das Seefeld verkam zum Hexenkessel, Sprechchöre veranlassten die Coaches dazu, schreien zu müssen, um verstanden zu werden – in anderen Hallen ist es eher so, dass man sein eigenes Echo hört …

Die Spreitenbacherinnen verpassten es in dieser Phase jedoch, mehrere Grosschancen auszunutzen und die Führung auszubauen. Und wer sie vorne nicht macht, der bekommt sie hinten (2 Franken ins Phrasenschwein). Greenlight gelangen in den letzten vier Minuten noch drei Tore, Spreiti konnte nicht mehr reagieren. Am Ende war das 4:2 zwar eher schmeichelhaft für den Leader, denn Spreiti hatte die Gangart der Partie bestimmt. Aber eben leider vergessen das Tor zu treffen. So gewinnt man keinen Spitzenkampf. Artig bedankte sich das Team danach enttäuscht bei den Fans, die die Ladies für ihre starke Leistung feierten. Und ja: Eine starke Leistung war es gewesen. Auch wenn diese nicht belohnt wurde. Doch viele knappe Spiele waren diese Saison für Spreitenbach gekippt – so war es an diesem Tag eben mal andersherum.

Nichtsdestotrotz darf das noch junge Team zufrieden sein mit der Saison. Insgesamt gab es nur drei Niederlagen und Spreiti stellt die beste Defensive der Liga. Nun ist erstmal durchatmen angesagt und dann beginnt auch schon bald die Vorbereitung auf die nächste Saison. Und in dieser kann es eigentlich nur ein Ziel geben…

 

 

 

Das Damen 2 holt sich in Birr den zweiten Platz zurück und hat beste Aussichten, diesen auch bis zum Schluss zu halten. Das Team war mental bereit und zeigte zwei abgeklärte Leistungen.

Jeder Hockeyfan kennt Wayne Gretzky. Er gilt zurecht als der beste Eishockeyspieler aller Zeiten. Gretzky sagte einst: «Ninety percent of hockey is mental.» 90% im Hockey entscheiden sich im Kopf. Und Gretzky muss es wissen. Der Mann hat viermal den Stanley Cup gewonnen. Im Sport wird der mentale Aspekt immer noch unterschätzt, auch – oder besser gesagt gerade – im Amateurbereich.

Spreiti’s Damen 2 war in der letzten Runde durch eine ärgerliche Niederlage (erst die zweite diese Saison) auf den dritten Platz zurückgefallen und musste den Gruppensieg abschreiben (Greenlight hat sich diesen nun endgültig gesichert, Gratulation!). Deshalb war es umso wichtiger, in Birr eine Reaktion zu zeigen. Im ersten Spiel traf Spreiti auf Lok Reinach (Hinspiel: 4:3-Sieg). Im Spielbericht der Hinrunde ist zu lesen: «Mit etwas mehr Cleverness hätte man Reinachs ungeschicktes Wechsel- und Forechecking-Verhalten gnadenlos bestrafen können.» Heute war der Tag, um es besser zu machen: Die Coaches hatten das Team darauf eingestellt, dass Reinach die Ballführende hinter dem Tor angreifen würde, teilweise auch doppeln. Und Spreiti war bereit dafür. Immer wieder konnte man so Kontersituationen erschaffen, nutzte diese aber zu wenig konsequent. Weil man defensiv in zwei Situationen nicht aufpasste, stand es zur Pause «nur» 3:2 für Spreiti. Doch die Aargauerinnen waren ein Block mehr und dieser Umstand bezahlte sich nach dem Seitenwechsel aus. Reinach war müde, stand oft zu weit weg von der Gegnerin und Spreiti gelangen so noch drei weitere Tore. Hinten hielt Céline Bütler dicht und so siegte Spreiti verdient mit 6:2.

Spitzenkampf spannend bis zum Schluss

Anschliessend ging’s im Spitzenkampf gegen Limmattal, vor der Runde vor Spreiti auf Platz 2. Limmattal hatte aber zuvor bereits völlig überraschend gegen Beromünster verloren und war hinter Spreiti zurückgefallen. Spreiti war zu Beginn spielbestimmend und ging durch ein schönes Backhand-Tor von Daniela Müller in Führung. Leider aber missriet dann eine Freistossvariante und Limmattal kam relativ leicht zum Ausgleich. In der Folge war das Spiel ausgeglichen, sowohl Francesca Perez vor, wie auch Céline Bütler nach der Pause hielten aber brillant. Vorne war Spreiti oft zu wenig konsequent – mit einer Ausnahme: Corinne Bauer traf herrlich zum 2:1. Und das sollte auch der Siegtreffer sein. Auch wenn es bis zum Schluss spannend blieb. In der hektischen Schlussphase kam das Mentale wieder zum Zug: Die Spreitenbacherinnen blieben mit dem Ball hinter dem Tor cool und verteidigten leidenschaftlich. Und so wurde es nur noch selten wirklich gefährlich vor Céline Bütler. Es sei aber nicht verschwiegen, dass Spreiti einmal ganz, ganz viel Glück hatte, als der Ball irgendwie der Linie entlang kullerte und dann aber weggeschlagen werden konnte. Schwein gehabt! So blieb es beim knappen 2:1-Erfolg.

«It’s a mental game» - die Worte von Wayne Gretzky in Gottes Ohr. Mental waren die Spreitenbacherinnen heute bereit. Bereit, sich vor wild anstürmenden Gegnerinnen zu befreien. Bereit, den Kampf gegen Limmattal anzunehmen. Und bereit, sich nicht provozieren zu lassen. Der Lohn sind 4 Punkte. 4 Punkte zum genau richtigen Zeitpunkt. Dank drei Punkten Vorsprung hat Spreiti an der letzten Runde (11. März) im heimischen Seefeld die grosse Chance, Platz 2 endgültig zu sichern. Schöne Randbemerkung: Das Damen 2 hat in 16 Spielen übrigens erst 39 Tore erhalten. Das sind nicht einmal 2.5 Tore pro Spiel. Weiter so!

Ein herzliches Dankeschön an alle Vereinsmitglieder, die das Damen 2 in Birr angefeuert haben. Das gab Extramotivation! Das Team würde sich natürlich auch an der Heimrunde am 11. März über viele Zuschauer freuen.

Das Damen 2 rutscht wieder auf Platz 3 ab. Trotz viel Kampfgeist verliert man gegen Inwil-Baar 4:6 und holt dann gegen Birrhard immerhin ein 2:2-Unentschieden. Die Absenzen waren an diesem Tag leider nicht kompensierbar.

 Ein zartes, junges Pflänzchen – das ist das Spreitenbacher Damen 2. Talentiert und hochmotiviert sind die Ladies, unbestritten. Aber eben auch jung und dementsprechend unerfahren. Für junge Teams gilt: Erfahrungen sammeln (also auch mal unnötige Niederlagen verdauen) gehört dazu. Und dieser 7. Spieltag wird unter «Erfahrungen sammeln» abgebucht und nach vorne geschaut. In drei Wochen geht’s nämlich weiter!

 Die Spreitenbacherinnen mussten an diesem Sonntag auf zwei und im zweiten Spiel sogar auf drei Spielerinnen verzichten und hatten deshalb keine drei kompletten Blöcke, was erforderlich wäre, um das gewohnte Tempospiel über 4x 20 Minuten durchzuziehen. Trotzdem waren gegen Inwil-Baar und Birrhard vier Punkte budgetiert. Doch es kam anders …

Gegen Inwil-Baar (Hinspiel: 5:0-Sieg) geriet Spreiti ziemlich bald 0:2 und später gar 0:3 in Rücklage. Die Spreitenbacherinnen kamen überhaupt nicht ins Spiel, vor allem der Spielaufbau war sehr unpräzise und oft zögerlich. Nach dem 0:3 stellten die Coaches auf zwei Blöcke und dies zeigte Wirkung. Zur Pause stand es nur noch 3:4 und Spreiti war im Spiel angekommen. Deswegen spielte man vorderhand mit 2 Blöcken weiter und ziemlich schnell fiel dann tatsächlich das 4:4. Doch je länger das Spiel dauerte, je mehr ging den Spreitenbacherinnen die Luft aus. Und Hinwil-Baar hatte heute ein paar Scharfschützinnen in ihren Reihen, gegen deren Schüsse nicht mal die bärenstarken Spreiti-Torhüterinnen etwas ausrichten konnten. Und so ging das Spiel dann, trotz viel Kampfgeist und Anrennen bis zum Ende, 4:6 verloren – eine ärgerliche Niederlage für Spreitenbach gegen den Tabellensiebten und ein Rückschlag im Kampf um den Gruppensieg, den sich Greenlight nun mit sieben Punkten Vorsprung nicht mehr nehmen lassen wird. Am Ende waren die vielen Absenzen für einmal leider nicht kompensierbar. Mit drei kompletten Blöcken hätten die Spreitenbacherinnen dieses Spiel wohl gewonnen.

 Im zweiten Spiel galt es, eine Reaktion zu zeigen. Man traf auf Birrhard, das einzige Team, gegen das Spreitenbach in der Hinrunde verloren hatte (1:5). Hier beklagte immerhin auch der Gegner einige Absenzen und so entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Zur Pause stand es leistungsgerecht 2:2. In der zweiten Halbzeit war dann Spreiti leicht überlegen und kam zu mehreren guten Möglichkeiten, sündigte aber im Abschluss. 14 Sekunden vor Schluss wurde die Torhüterin durch eine vierte Feldspielerin ersetzt und tatsächlich wäre beinahe das 3:2 gefallen – aber nur beinahe. Chantal Meier traf nur ins Aussennetz. Knapp 5 Zentimeter fehlten zum Sieg! So blieb es beim 2:2 und der Punkteteilung. Immerhin: Spreiti kam so wieder bis auf einen Punkt an Limmattal, das Spreiti überholt hatte, heran und kann dieses mit einem Sieg im Direktduell an der nächsten Runde überholen. Der 2. Platz ist nun sicher das Ziel der Spreitenbacherinnen.

Spreitenbach’s Damen 2 holt zwei weitere (Pflicht-)Siege. Dank zwei abgeklärten Leistungen schlagen sie Beromünster und die Yetis 5:1 bzw. 11:1 und klettern auf den 2. Platz.

Nur mit acht Feldspielerinnen und ohne den langjährigen Headcoach Elsener (gute Besserung Hansi!) reisten die Damen am 7. Januar nach Richterswil zum Rückspiel gegen Beromünster (Hinspiel 3:1-Sieg) und die Yetis (Hinspiel 12:0). Als Genesungs-Schmankerl für Hansi Elsener sollten heute 4 Punkte und dazu noch ein verbessertes Torverhältnis her. Dies gelang bestens.

Gegen Beromünster starteten die Spreitenbacherinnen konzentriert und machten gehörig Tempo. Logische Folge davon war eine 3:0-Führung nach gut 10 Minuten. Bis zur Pause gelang dann, trotz zahlreicher Chancen, kein Tor mehr. Nach dem Seitenwechsel aber agierte Spreiti plötzlich nervös und Beromünster kam durch einen souverän verwandelten Penalty zum 3:1. Weil sich auch nach diesem Gegentor die Konzentration nicht bessern wollte, sah sich der Coach dazu veranlasst, sein Timeout zu nehmen. Und siehe da: Im Anschluss erhöhten die Aargauerinnen das Tempo wieder und konnten den Vorsprung noch ausbauen. Am Ende gab es einen 5:1-Sieg und damit eine Steigerung gegenüber dem Hinspiel.

Im zweiten Spiel traf Spreitenbach auf die Yetis Hildisrieden. Die Damen machten nicht den Fehler, das Tabellen-Schlusslicht zu unterschätzen und zogen konzentriert ihr Spiel auf. Tor um Tor konnte Spreiti das Torverhältnis aufbessern, bis den Yetis beim Stand von 9:0 der (vielumjubelte) Ehrentreffer gelang. Doch postwendend kam die Spreitenbacher Antwort: Zuerst mit einem Buebetrickli zum «Stängeli» und dann mit einer einstudierten 4-gegen-3-Variante zum Schlussresultat von 11:1.

So also kamen weitere vier Punkte auf das Konto von Spreitenbach, womit man Limmattal überholen konnte und neu auf dem 2. Platz rangiert ist. Bereits am 21. Januar geht’s weiter.

Übrigens: Diese 4 Punkte waren nur der Anfang eines wunderbaren Spreitenbacher Unihockeytags. Gleich allen vier im Einsatz stehenden Teams (Herren 2, Damen 1, Junioren B und Damen 2) gelang an diesem Sonntag ein Vollerfolg – 8 Spiele, 8 Siege. Grandios!

Das Damen 2 kehrt zum Siegen zurück. Im Nachbardorf Würenlos zeigen die Spreitenbacher Unihockeyanerinnen eine Machtdemonstration und siegen zweimal hoch. Damit bleibt man Richterswil auf den Fersen.

Für die 2. Damenmannschaft des STV Spreitenbach gab es aus den letzten vier Spielen drei Unentschieden. Es war also Zeit, dass die Spreitenbacherinnen zum Siegen zurückkehren würden. Gegen den Tabellenletzten Hildisrieden sowie das Heimteam der Runde, Würenlos, gelang dies dann auch. Und wie!

Die Yetis aus Hildisrieden zahlen in dieser Saison viel Lehrgeld – ihr Teamspirit und ihre Freude am Unihockey ist aber eine wunderbare Sache und Inspiration für alle Gegnerinnen. Jedes Tor wird gefeiert wie der Cupfinal-Overtime-Gamewinner. Saugeil! Ein solches Tor blieb den Luzernerinnen (wie die sich wohl ab dem ersten Sieg freuen werden?) gegen Spreitenbach verwehrt – insbesondere deshalb, weil Spreiti von A bis Z aufs Gaspedal drückte und im schlimmsten Fall auch noch zwei starke Torhüterinnen hinten drin hatte, die ausbügelten. Spreiti liess auch nach der 5:0-Pausenführung nicht locker (ja, steigerte sich gar noch!) und siegte am Ende souverän mit 12:0.

Im zweiten Spiel wartete mit Würenlos ein härterer Brocken. Doch an diesem Sonntag hätte auch Cevi Gossau kommen können – Spreiti hätte wohl auch sie an den Rand der Niederlage getrieben. Es gelang vieles, es war Einsatz pur – und vor allem ein Wahnsinns-Teamspirit, einmal mehr. Spreiti baute sich kontinuierlich eine komfortable Führung auf und blieb am heutigen Sonntag sage und schreibe 70 Minuten lang ohne Gegentor. Hinten wurde leidenschaftlich verteidigt und vorne erspielte man sich Chance um Chance. Beim Stand von 7:0 musste Francesca Perez dann leider doch noch ein erstes Mal hinter sich greifen. Aber dies konnte die eindrückliche Bilanz nicht trüben: Spreiti siegte gegen ein kämpferisches Würenlos 9:2 und bleibt Richterswil damit auf den Fersen (vier Punkte Rückstand, ebenso wie Limmattal). Es wird eine spannende Rückrunde! Die Spreitenbacher Tormaschinerie – bislang eher stockend – ist ins Laufen gekommen. Mal schauen, wie’s weitergeht.