Nächsten Termine

Keine Termine

Besuche uns auf Facebook

Kämpferherzen made in Spreitenbach

Das Damen 2 holt dank zwei späten Ausgleichtreffern zwei Unentschieden und bleibt in der Spitzengruppe dabei.

Es war eine sehr wichtige Runde für die Spitzenteams der Gruppe: Leader Richterswil traf auf die Verfolgerinnen aus Limmattal und Spreitenbach, Limmattal auf Tabellennachbar Birrhard und Spreitenbach noch auf Verfolger Sursee. Die Tabellenspitze hätte komplett auf den Kopf gestellt werden können. Doch die Spreitenbacherinnen schauten nur auf sich selbst.

Erneut musste Spreiti am frühen Sonntagmorgen zum Ernstkampf antreten. Und irgendwie liegt das den jungen Spreitenbacherinnen nicht so sehr. Den Start ins erste Spiel gegen Sursee verschliefen sie komplett und konnten froh sein, nur 0:2 im Rückstand zu sein. Kurz vor dem Pausentee gelang dann das moralisch wichtige 1:2. Die Moral sollte an diesem Sonntag sowieso noch zum grossen Thema werden. Doch dazu später mehr. Auch den Start in Halbzeit 2 verschlief man – eigentlich unerklärlich… So rannte Spreiti das ganze Spiel einem 2-Tore-Rückstand hinterher. Mehrmals beklagte man Pech mit Pfostenschüssen. Mehrmals aber war man auch zu überhastet. Doch Spreiti gab niemals auf. Und dafür wurden die Mädels letztendlich belohnt. In den Schlussminuten gelangen – ohne Torhüter – der Anschluss- und dann auch der verdiente Ausgleichstreffer. Riesenjubel bei den Spreitenbacherinnen, obwohl man hier eigentlich einen Sieg budgetiert hatte. Aber immerhin: Es blieb nach sieben Spielen bei nur einer Niederlage.

Im zweiten Spiel traf Spreiti auf Greenlight Richterswil, bis dato verlustpunktloser Leader. Allen war klar, dass hier Punkte nur über den Kampf und über diszipliniertes Defensivverhalten möglich waren. Weil man gegen Sursee den Start jeweils verschlafen hatte, stellten die Coaches die Blockreihenfolge um und erhofften sich den Bullygewinn, um sogleich in Ballbesitz zu kommen. Dies gelang auch und Spreiti zog sein Spiel auf. Schon bald wurden sie mit dem 1:0 belohnt. Doch Richterswil wurde immer stärker. Spreiti verteidigte allerdings bärenstark und konnte sich im Notfall auf eine glänzend aufgelegte Céline Bütler im Tor verlassen. Doch kurz vor der Pause war es dann soweit: Mit einer Frau mehr gelang den Leaderinnen der Ausgleich.

Nach der Pause das gleiche Bild: Greenlight drückte, Spreiti verteidigte verbissen und setzte vereinzelt Nadelstiche nach vorne. Richterswil zeigte sich aber zwingender als in Halbzeit 1 und stellte auf 3:1. Doch wie gesagt: Die Moral sollte noch zum Thema werden. Denn Spreiti dachte nicht daran, das Spiel abzuhacken und weigerte sich, dieses Spiel zu verlieren. Mit einem wunderbaren Schuss gelang Corinne Bauer das 2:3, welches dem Team nochmals Energie verlieh. Und tatsächlich: Wenige Sekunden vor Schluss gelang der Ausgleich (wie schon im ersten Spiel!). Der Ball kam zu Selina Egli, die einfach mal draufhaute und irgendwie landete das Spielgerät im Tor. Riesenjubel bei Spreitenbach! Als erstes Team konnte man Richterswil Punkte abknöpfen und diese waren dank der Top-Defensivleistung auch verdient. Kämpferherzen – made in Spreitenbach!

Somit bleibt das Damen 2 in der Spitzengruppe dabei und kämpft weiter um den Gruppensieg.