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Tormaschinerie kommt ins Laufen

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Das Damen 2 kehrt zum Siegen zurück. Im Nachbardorf Würenlos zeigen die Spreitenbacher Unihockeyanerinnen eine Machtdemonstration und siegen zweimal hoch. Damit bleibt man Richterswil auf den Fersen.

Für die 2. Damenmannschaft des STV Spreitenbach gab es aus den letzten vier Spielen drei Unentschieden. Es war also Zeit, dass die Spreitenbacherinnen zum Siegen zurückkehren würden. Gegen den Tabellenletzten Hildisrieden sowie das Heimteam der Runde, Würenlos, gelang dies dann auch. Und wie!

Die Yetis aus Hildisrieden zahlen in dieser Saison viel Lehrgeld – ihr Teamspirit und ihre Freude am Unihockey ist aber eine wunderbare Sache und Inspiration für alle Gegnerinnen. Jedes Tor wird gefeiert wie der Cupfinal-Overtime-Gamewinner. Saugeil! Ein solches Tor blieb den Luzernerinnen (wie die sich wohl ab dem ersten Sieg freuen werden?) gegen Spreitenbach verwehrt – insbesondere deshalb, weil Spreiti von A bis Z aufs Gaspedal drückte und im schlimmsten Fall auch noch zwei starke Torhüterinnen hinten drin hatte, die ausbügelten. Spreiti liess auch nach der 5:0-Pausenführung nicht locker (ja, steigerte sich gar noch!) und siegte am Ende souverän mit 12:0.

Im zweiten Spiel wartete mit Würenlos ein härterer Brocken. Doch an diesem Sonntag hätte auch Cevi Gossau kommen können – Spreiti hätte wohl auch sie an den Rand der Niederlage getrieben. Es gelang vieles, es war Einsatz pur – und vor allem ein Wahnsinns-Teamspirit, einmal mehr. Spreiti baute sich kontinuierlich eine komfortable Führung auf und blieb am heutigen Sonntag sage und schreibe 70 Minuten lang ohne Gegentor. Hinten wurde leidenschaftlich verteidigt und vorne erspielte man sich Chance um Chance. Beim Stand von 7:0 musste Francesca Perez dann leider doch noch ein erstes Mal hinter sich greifen. Aber dies konnte die eindrückliche Bilanz nicht trüben: Spreiti siegte gegen ein kämpferisches Würenlos 9:2 und bleibt Richterswil damit auf den Fersen (vier Punkte Rückstand, ebenso wie Limmattal). Es wird eine spannende Rückrunde! Die Spreitenbacher Tormaschinerie – bislang eher stockend – ist ins Laufen gekommen. Mal schauen, wie’s weitergeht.