Nächsten Termine

Keine Termine

Besuche uns auf Facebook

Returning the favour: Zu Besuch bei C. Heer und Derendingen. Eine Spreiti-Delegation wird Zeuge eines Cupfights, in dem sich letztendlich der Favorit aus Kulm durchzusetzen vermag. C. Heer wird herzlich eingeladen, nächsten Sommer wieder unser Sommertraining zu besuchen…

Hier wird Fanfreundschaft gelebt: Da eine Delegation um den Ex-Spreitenbacher Cedu Heer und Derendingen-Captain Abegglen im März die Spreitenbacher im Playout-Heimspiel vor Ort lautstark unterstützt hatten (siehe Inlandreport), wurde nun der Gefallen erwidert. Heers Ex-Mitbewohner Geissmann und die beiden Headcoaches Grubenmann und Nüesch reisten am Freitag, den 13ten, ins schöne Solothurn, um dem Cupfight zwischen Derendingen (2. Liga KF) und Favorit Unterkulm (1. Liga KF und Ligakonkurrent Spreitenbachs) beizuwohnen. Mit einem kräftigen «Allez Cedu» wurde beim Einmarsch in die nigelnagelneue Halle gleich mal auf sich aufmerksam gemacht. Händeschütteln hier, ein Hallo da – und ein Bierchen durfte selbstredend auch nicht fehlen.

Dann gings los. Derendingen gegen Kulm. David gegen Goliath. Cedu gegen Mischu (ein weiterer Ex-Spreitenbacher, der bei Kulm das Bänkli wärmte 😉). Kulm hatte mehr vom Spiel, zeigte sich aber äusserst ineffizient oder scheiterte am Schlussmann Derendingens (der beste Mann des Abends). Derendingen gelang es immer wieder, Bälle abzufangen und schaltete schnell um. Es waren eher Einzelaktionen, die zum Erfolg führten – eine mehr seitens Derendingen nach 20 Minuten. Das Heimteam führte 3:2. Die ersten zwei Tore (je eines) nach dem Tee verpassten wir, weil wir mangels kulinarischen Angebots kurz über die Strasse in die Dönerbude mussten, um uns zu verpflegen (gemäss I. Glauser allerdings im Dönerbuden-Ranking Derendingens eher auf den hinteren Plätzen zu finden...). Derendingen führte also noch immer und spielte keck mit. Kulm wirkte teils etwas lust- und/oder konzeptlos. Und scheiterte im Abschluss ein ums andere Mal am Derendinger Keeper (Transferangebote wurden freundlich abgelehnt…). Trotzdem riss der Favorit gegen Ende des Drittels die Führung an sich. Angeführt vom Mischu-Block, der – wie der Spreiti-Damen-Coach nach dem Spiel stolz zu erzählen wusste – mit einer Plus-2-Bilanz aus dem Drittel ging und den Derendingern ein ums andere Mal Probleme bereitete. Mit einem 6:5 für die Gäste gings in die zweite Pause.

Wer nun gedacht hatte, dass das Spiel jetzt in die erwarteten Bahnen gelenkt worden sei, der irrte. Nur 5 Sekunden nach Wiederanpfiff (diesmal waren wir Augenzeugen) zappelte das Spielgerät bereits zum Ausgleich im Netz und einige Minuten später führte das nun erstmals mehr Spielanteile besitzende Derendingen mit 8:6. Der neutrale Zuschauer rieb sich verwundert die Augen. Kulm war in argen Nöten und reagierte, wie man in dieser Situation reagieren muss: Mit einem Timeout. Dieses zeigte Wirkung. Kulm schaltete 2-3 Gänge hoch und Derendingen ging zusehends die Puste aus (vor allem C. Heer wirkte weniger spritzig als noch zu Spreiti Zeiten… 😊). Innert nur wenigen Minuten hatte der Erstligist aus einem 6:8 ein 9:8 gemacht. «Zeit für ein Timeout», sagten die Spreiti-Coaches unisono auf der Tribüne. Doch die Derendinger sparten sich dieses für die Schlussphase auf. Es darf lobend festgehalten werden, dass die Solothurner weiterkämpften und auch nochmals herankamen. In der Defensive aber schlichen sich nun Fehler ein. So führte Kulm kurz vor Schluss 12:9 und spielte den Vorsprung gekonnt und ruhig herunter. Derendingen lief auf dem Zahnfleisch, aber der nimmermüde Capitano Abegglen zeigte nochmal seine ganze Klasse und ballerte das Spielgerät ins «Ängeli» zum «Stängeli» (hihi). Zu mehr jedoch reichte es nicht mehr – auch weil das 4-gegen-3-Spiel noch Verbesserungspotential hat. Trotzdem: Derendingen hatte Kulm alles abverlangt, hatte vor allem zu Beginn des Schlussabschnitts nochmals das Blatt gewendet und den Favoriten damit vor eine knifflige Aufgabe gestellt. C. Heer hat als Assistenz-Spielertrainer schon einige wertvolle taktische Inputs ins Team gebracht, die von der Tribüne aus auch schon erkennbar waren. Am Ende wollte es nicht ganz reichen. Aber, wie sagte C. Heer so schön: «Immerhin eine Runde weiter gekommen als Spreiti.» Muss man seitens Spreitenbach zähneknirschend akzeptieren. C. Heer hingegen ist herzlich eingeladen, nächsten Sommer wieder unserem Sommertraining beizuwohnen😉 Es war ein spannendes und faires Spiel (Randnotiz: keine einzige Strafe wurde ausgesprochen) und unsere «Allez Cedu»-Rufe dürften gehört worden sein. Wir gratulieren Kulm zum Einzug in den Achtelfinal, gratulieren Mischu zur Plus-2-Bilanz und wünschen den Kulmern wie auch den Freunden aus Derendingen eine gute und erfolgreiche Saison. Bis bald!

Eure Sektion Fanfreundschaft

Unihockey: Das Herren 1 spielte am 24. August erneut beim Vorbereitungsturnier „Small Trophy“ in Bonstetten. Der Halbfinal gegen Hinwil ging leider knapp verloren. Am Ende holte man immerhin Bronze.

Mit zwei Torhütern und zwei Blöcken vom Stammteam sowie zwei Junioren und einem Verstärkungsspieler vom Herren 2 trat Spreiti am 24. August zur „Small Trophy“ an. Im Vorjahr holte man den Gruppensieg, nur um anschliessend aber gegen den 4. der anderen Gruppe (Merenschwand) auszuscheiden und am Ende den enttäuschenden 7. Rang (von 8 Teams) zu belegen.

Coach Grubenmann sah zum Auftakt ein offensiv spielfreudiges, aber defensiv unkonzentriertes Spreiti. So spielte man gegen Zweitligist Barracudas nur 5:5. Ein holpriger Auftakt. Im Anschluss konnte man Floorball Albis‘ erste Mannschaft (beide Teams des Gastgebers waren am Start) problemlos 6:0 bezwingen. Zum Ende der Gruppenphase verteidigte man gegen Merenschwand (ein Gegner, der enorm zäh ist und mit dem Spreiti immer wieder Mühe bekundet) wieder ziemlich stümperhaft und verlor folgerichtig 1:4.

Als Gruppenzweiter traf man im Viertelfinal auf Floorball Albis 2. Hier kam die Angriffsmaschinerie endlich in Fahrt und Spreiti siegte gegen einen müden Gegner 9:2. So traf man im Halbfinal auf Titelverteidiger Hinwil. Die „anderen Pinken“ kennt man aus der Liga, in der Vorsaison holten beide Teams je einen Sieg in den Direktduellen. Es war ein richtig guter, intensiver Halbfinal zwischen den beiden Erstligisten. Hinwil profitierte von einem neuerlichen Aussetzer in der Spreiti-Defensive und führte lange 2:1. Am Schluss machte Spreiti nochmals mächtig Druck, scheiterte aber etliche Male am bärenstarken Schlussmann der Hinwiler – und 10 Sekunden vor Schluss noch am Pfosten. Eine bittere Niederlage, Spreiti war mindestens ebenbürtig, musste sich aber am Ende geschlagen geben und mit dem kleinen Final vorlieb nehmen. Hinwil gewann später das Turnier. Gratulation.

Im Bronzespiel wartete – so schloss sich der Kreis – der UHC Barracudas (5:5 im ersten Gruppenspiel). Spreiti spielte einiges konzentrierter und mit mehr Tempo als im Gruppenspiel und war so eine zu hohe Hürde für den Zweitligisten. Man wurde der Favoritenrolle gerecht und holte mit einem 7:3-Sieg (der auch höher hätte ausfallen können) die Bronzemedaille. Ein versöhnlicher Abschluss.

Vielen Dank an Floorball Albis für die Top-Organisation. Im Folgejahr kommen wir wieder und holen endlich den „Kübel“! Die Resultate der Small Trophy sind hier zu finden: https://www.floorball-albis-trophy.ch/small-trophy/resultate-1/.

Am 29. September geht’s endlich los mit der Meisterschaft. In der ersten Runde trifft die 1. Mannschaft Spreitenbachs auf Unterkulm und Merenschwand. Das Saisonziel ist klar: 15 Punkte und mind. der 8. Rang. #zemewiiter!

Wie so oft gelingt es den Spreitenbacher Herren nicht, im Cup zu überzeugen. Spreiti scheitert an den Flyers Widnau (13:19) und muss sich einmal mehr auf die Meisterschaft konzentrieren.

Es ist wie der Husten, der jeden Winter zurückkehrt: Mühsam, schmerzhaft, aber irgendwie auch längst «normal». Und so ist es eben auch im August im Ligacup, wenn das Spreitenbacher «Cup-Gesicht» zurückkehrt: Mühsam, schmerzhaft, aber irgendwie auch längst «normal». In der Regel tut sich Spreiti in den Cuprunden in der Off-Season enorm schwer, man ist mental nicht bereit, nicht eingespielt und irgendwie «fahrig». Wobei die Ausnahme bestätigt die Regel – vor einem Jahr, also 2018, spielte man richtig ansehnlich und fegte zuerst Laupen (2. Liga) und dann auch Tramelan (mittlerweile 1. Liga KF) mit zweistelliger Differenz vom Platz. Doch 2019 kehrt das alte Cup-Gesicht zurück, wie der Husten im Winter.

Was ist passiert? Noch im Juni souverän, reisten die Spreitenbacher Herren am 18. August zur nächsten Pflichtaufgabe im Ligacup. Es war allerdings allen klar, dass dieser Gegner ein hartes Los darstellte. Die Flyers aus Widnau sind 2. Liga Gruppensieger und scheiterten erst in den Aufstiegsspielen an Wehntal Regensdorf. Doch bereits beim Einlaufen hätte jedem der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Teams auffallen müssen: Hier Widnau mit sieben Feldspielern, alle über 30. Dort Spreitenbach mit deren dreizehn Feldspielern, viele davon noch keine 25. Da ein Ligacupspiel 3x 20 Minuten effektiv dauert, sollte Spreiti diesem Gegner konditionell meilenweit überlegen sein. Nun, das war man dann ja auch – aber man wusste damit herzlich wenig anzufangen. Dazu später mehr. Spreiti war also Favorit. Diese Rolle mag man nicht so sehr. Mit Lukas Zweifel und Marco Grubenmann fehlten zudem ein Leistungsträger und der langjährige Coach. Doch auch ohne diese beiden müsste man ein Widnau über 60 Minuten im Normalfall in die Schranken weisen.

Das Spiel begann munter, Spreiti hielt den Ball und wechselte alle vier Reihen durch. Widnau bereits ein erstes Mal ausser Atem. Doch dann schenkten die Aargauer den Ball her und kassierten prompt das 0:1. Widnau zeigte sich äusserst kaltblütig. Und Spreiti verteidigte zu Beginn richtig amateurhaft.

Pleiten, Pech und Pannen

Bereits früh kam auf der Spreitenbacher Bank Unruhe auf und man haderte mit sich und dem Schiedsrichter. So geriet man mit drei Toren in Rückstand. Captain Nüesch musste kurz ein Machtwort sprechen, um die Gemüter wieder zu beruhigen. Es blieb ja mehr als genügend Zeit! Und tatsächlich, Spreiti spielte nun ruhiger und schneller, zu schnell für Widnau – et voila, das Spiel war wieder ausgeglichen. Doch der Gegner schlug zurück, mit einer unheimlichen Effizienz und einigen schön herausgespielten Toren, u.a. im Powerplay. Kam hinzu, dass Spreiti einige Geschenke verteilte: Zweimal kassierte man ein Tor, als man in Unterzahl den Torhüter rausnahm und den Ball verlor. Einmal landete gar ein Rückpass eines Spreitenbachers im eigenen Tor. Pleiten, Pech und Pannen … Zur ersten Pause stand es 8:4 für Widnau, das sich nicht einmal besonders anzustrengend brauchte.

Trotz neuem Gameplan startete der Favorit auch ins zweite Drittel eher schlecht. Man wollte nun über den Kampf ins Spiel finden – doch das war fast unmöglich, aus dreierlei Gründen: Erstens übertrieb man es teilweise etwas mit dem Körpereinsatz. Zweitens waren die Widnauer überhaupt nicht bereit auf hart geführte Zweikämpfe und flogen wie reifes Obst von den Bäumen. Und drittens pfiff der Schiedsrichter extrem kleinlich, jeder harte Zweikampf, ob sauber oder nicht, wurde abgepfiffen. Wie dem auch sei: Es blieb leider dabei, dass Spreiti unkonzentriert verteidigte und so kassierte man einige weitere unnötige Gegentreffer, die man noch im März, in den Auf-/Abstiegsspielen gegen Semsales, nicht kassiert hätte. Einfach, weil dort Einstellung und Defensivverhalten um ein Vielfaches besser waren. Kam hinzu, dass man auch in der Offensive – trotz einigen schönen Kombinationen – entweder den Moment für den Abschluss verpasste oder schlicht

das Tor nicht traf. Topskorer Hürlimann hielt sein Team mit mehreren Toren einigermassen im Spiel. Immerhin: Ab der 33. Minute kassierte man bis zur Pause nur noch einen Gegentreffer (ins leere Tor). Auch zur zweiten Pause lag man im Rückstand, Widnau führte 12:7.

Hypothek wog zu schwer

Fünf Tore kann man problemlos aufholen, so der allgemeine Tenor. Der Kampfgeist stimmte einmal mehr bei Spreitenbach. Leider verpasste man es, in der Pause auch an der Einstellung zu schrauben. Es ist unerklärlich, wie man bei diesem Spielstand, mit der drohenden Niederlage vor Augen, weiter so fahrig verteidigen kann. Zu Beginn des dritten Drittels kassierte man sogleich zwei weitere Tore. Wind in die Segel der Widnauer natürlich. Die waren nämlich längst müde, aber mit einem Vorsprung spielt es sich halt leichter. Kommt hinzu, dass Spreiti die defensiv nun wirklich nicht überragenden Flyers viel zu wenig forderte. Trotzdem ging nun ein Ruck durch die Mannschaft und mit drei schnellen Toren kam man auf vier Tore heran, später gar auf drei Tore. Das war wohl der einzige Moment, wo Widnau kurz nervös wurde. Drei Tore sind nichts im Kleinfeldunihockey. Leider aber nahm man sich mit einer weiteren Strafe gleich selbst wieder aus dem Spiel. Widnau traf erneut in Überzahl. Spreiti kämpfte weiter, spielte mit vier Feldspielern, kam mehrmals heran, doch Widnau schlug immer wieder zurück, meistens nun mit Empty Nettern. Es gelang im 4-gegen-3 auch zu wenig gut, den Ball laufen zu lassen. Die Hypothek aus den ersten zwei Dritteln wog nun zu schwer, Widnau hielt phasenweise den Ball sehr gut in den eigenen Reihen und so lief Spreiti die Zeit davon. Ausserdem musste man noch ein weiteres Mal in Unterzahl agieren, überstand diese Strafe aber ausnahmsweise. Gegen Ende kochten auf beiden Seiten nochmal die Emotionen hoch, der Schiri hatte das Spiel längst nicht mehr unter Kontrolle. Beide Teams trafen auch nochmal, aber die Sache war längst gegessen. Am Ende siegte Widnau nicht unverdient mit 19:13.

Aus Sicht von Spreitenbach muss man sagen, dass 19 Gegentore viel zu viele sind. Da muss man über die Bücher. Der elende Husten kehrte diesen «Winter» wieder zurück. Da gilt es, endlich den richtigen Hustensaft zu finden und verdammtnochmal auch im August die Pflichtaufgaben im Cup professionell zu bestreiten.

Eins sei noch erwähnt: Nicht nur Spreiti ist noch nicht in Form, auch der Ref– immerhin Cupfinal-Leiter – war ganz und gar nicht auf der Höhe. Keine Frage: Das Spiel war ruppig und Spreiti teils überhart. Aber sechs 2-Min.-Strafen gegenüber nur einer gegen das ebenfalls nicht zimperliche Widnau? Sehr fragwürdig. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Leistung Spreitenbachs einfach nicht erstligawürdig war – man muss es so sagen.

#allizeme-Mentalität wieder finden

Damit ist man einmal mehr bereits im August aus dem Ligacup ausgeschieden. Der Fokus gilt der Meisterschaft, die am 29. September startet. Vorher bestreitet die 1. Mannschaft am 24. August das Vorbereitungsturnier «Small Trophy» in Albis (wo man den Turniersieg anstrebt) und eine Woche später das traditionelle Trainingsweekend in Huttwil. Es bleibt genügend Zeit, um sich für die Meisterschaft einzuspielen. Doch es gilt, nicht nur spielerisch, sondern vor allem mental noch einen Schritt vorwärts zu machen und die #allizeme-Mentalität aus den Semsales-Spielen wieder zu finden!

Die 1. Mannschaft bedankt sich bei den Zuschauern, die uns auch auswärts in Widnau unterstützt haben. Ausserdem drückt das ganze Team den Damen heute Abend die Daumen, die im Ligacup auf Schweizermeister Oekingen treffen. Vamos Ladies!

Trotz Leck im Dach: Spreiti schlägt Kestenholz-Niederbuchsiten (3. Liga KF) mehr oder weniger problemlos und steht im 1/32-Final des Ligacups (KF). Dort warten wohl die Flyers aus Widnau.

Alles war angerichtet, die Schlachtrufe schon vollzogen und die Spieler heiss aufs Spiel, da bemerkte Spreiti-Goalie Reto Putzi eine Pfütze in seinem Goalieraum… Tatsächlich: Ein Leck im Dach verhinderte den rechtzeitigen Anpfiff dieses Ligacupspiels zwischen Spreitenbach und Kestenholz-Niederbuchsiten (3. Liga KF), welches das Heimrecht abgetreten hatte. Das Feld musste eine Halle weiter verschoben werden (Danke für die Mithilfe an die Jungs von Kestenholz!), ehe dann das Spiel doch noch losgehen konnte… Wenn dann nur Spreitis Abwehr nicht auch so durchlässig sein würde…

So richtig in die Gänge kommen wollte das pinke Ballet an diesem Montagabend nicht, konnte nach einigen ausgelassenen Chancen aber doch in Führung gehen und diese weiter ausbauen. Es waren vor allem der 2. und 3. Block, die ein hohes Tempo anschlugen und für die Tore besorgt waren. Allerdings war schon auch ein starker Reto Putzi gefragt, der den Gästen mehrmals mirakulös den Eintritt aufs Matchblatt verwehrte, um die Führung mit in die Pause zu nehmen. Spreiti musste sich steigern und tat dies auch. Konditionell war man dem spielerisch durchaus talentierten, unterklassigen Kontrahenten meilenweit überlegen und dies zahlte sich nun immer mehr aus. Topskorer Hürlimann hatte mittlerweile auch eingestempelt und traf gleich 7-mal im Mittelabschnitt. Kestenholz war mit dem Tempo überfordert. Aber Spreiti wäre nicht Spreiti, würde es den Gegner nicht quasi anflehen, doch auch noch mitzuspielen. Kaum sechs oder sieben Tore im Vorsprung, liess die Konzentration nach. Kestenholz liess sich nicht zweimal bitten und verkürzte auf vier Tore. Reto Putzi und ab Spielmitte Mese Heymann verhinderten mit einigen Big Saves Schlimmeres.

Weil dann im Schlussabschnitt Kestenholz aber die Puste ausging und Spreiti wieder souveräner spielte, geriet der Favorit nie mehr in Gefahr, das Spiel noch aus den Händen zu geben. Zweifel, Meier und Romano Nüesch krönten ihre guten Leistungen mit weiteren Toren und auch A-Junior Sanchi kam zum Einsatz und wirbelte gewaltig, einzig ein Torerfolg blieb ihm (noch) verwehrt. Bereits am Mittwoch kann er es besser machen. Dann nämlich treffen Spreitis Herren (20:00 Uhr, Seefeld) im Aargauer Derby auf dem Grossen Feld auf Aargau United (2. Liga GF). Zurück zum Kleinfeld: Spreiti gewann am Ende 16:10 und kann zufrieden sein. Ohne irgendwelchen Rhythmus hatte man den unterklassigen Gegner grossmehrheitlich im Griff und konnte ein gutes Tempo anschlagen. Es war ein Pflichtsieg, mehr nicht. Die defensiven Aussetzer und konzentrationslosen Phasen jedoch sollte man abschalten, wenn man im August im 1/32-Final erneut eine Runde weiterkommen will. Dann nämlich trifft man sehr wahrscheinlich auf die Widnau Flyers. Gerne holt man sich zu diesem Gegner noch einige Tipps bei den Freunden aus Wehntal-Regensdorf ab, schliesslich hatten diese sich in den Playouts gegen Widnau zu wehren (2:1-Siege für Regensdorf).

Zum Schluss noch ein riesiges Dankeschön an alle, die die Mannschaft im Seefeld unterstützt haben und an alle Helfer. #allizeme

Die Zeitung hat ein Interview mit unserem Herren-1-Coach Marco Grubenmann geführt.

An dieser Stelle möchte sich der Vorstand im Namen des ganzen Vereins bei Gruebi für seinen bereits langjährigen Einsatz (seit sieben Jahren Headcoach der 1. Mannschaft) bedanken sowie ihm und dem ganzen Team zum Ligaerhalt gratulieren. Der STV Spreitenbach ist sehr stolz darauf, dass seine 1. Mannschaft nun schon das 4. Jahr in der höchsten Liga der Schweiz mitspielen wird!

In der kommenden Saison wird Grubenmann neu durch Sandro Nüesch unterstützt. Die beiden werden gemeinsam die 1. Mannschaft coachen. #allizeme

 

Hier zum ganzen Bericht: https://www.limmatwelle.ch/aktuell/news-detailansicht/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=96208&cHash=26f7877641d709c67e8a1d12753b5af2.