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Nach über sechs Monaten trat Spreiti im Ligacup endlich mal wieder zu einem Ernstkampf an. Und holte einen souveränen 16:9-Pflichtsieg. Nun wartet mit Tramelan ein schwerer Prüfstein.

Das „pinke Ballet“ hatte ein halbes Jahr lang nicht mehr getanzt, nur noch trainiert. Letzten Freitag ging es endlich wieder um etwas: Spreiti traf im Ligacup 1/32-Final auswärts auf den SC Laupen (2. Liga). Die Aargauer aus der 1. Liga waren natürlich Favorit, doch Laupen logischerweise motiviert, den Oberklassigen aus dem Wettbewerb zu kegeln.Das Startdrittel verlief ausgeglichen und endete mit einem 4:4-Unentschieden. Spreiti hatte gut angefangen, dann aber etwas den (defensiven) Faden verloren. Dies wurde im Mitteldrittel korrigiert und ein souveräner 4-Tore-Vorsprung erarbeitet. Doch dann riss der Faden erneut (etwas, das es zu korrigieren gilt) und Laupen kam bis zum Pausentee auf 8:6 heran.
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts erzielte Laupen gar das 8:7. Wer nun gedacht hat, dies hätte das „pinke Ballet“ aus dem Konzept geworfen, der irrt. Spreiti agierte ziemlich abgeklärt und konnte den Vorsprung wieder kontinuierlich ausbauen. Entgegen kam den Spreitenbachern sicher auch, dass der Gegner schon ziemlich auf dem Zahnfleisch lief. So wurde es nie mehr richtig gefährlich für den Favoriten, der es sich am Ende sogar leisten konnte, einige Grosschancen liegenzulassen. Trotzdem siegte Spreiti souverän 16:9 und steht im Sechzehntelfinal. Dort trifft man auf Tramelan, ebenfalls Zweitligist, noch im Frühling in den Aufstiegsplayoffs knapp gescheitert. Spreiti ist gewarnt und wird sich seriös auf diese Aufgabe vorbereiten.

Vorname

Name

Nr.

Spiele

Tore

Assists

Punkte

Tore -

Punkte pro Spiel

Michael

Hürlimann

23

16

24

12

36

-19

2.25

Roman

Geissmann

67

18

16

4

20

-30

1.11

Renato

Nüesch

98

16

8

9

17

-25

1.06

Marco

Biasca

50

13

8

4

12

-18

0.92

Michael

Humbel

7

16

6

5

11

-17

0.69

Dominic

Irniger

16

18

2

7

9

-22

0.5

Lukas

Zweifel

13

18

8

0

8

-28

0.44

Romano

Nüesch

21

18

4

4

8

-24

0.44

Andreas

Füglister

87

16

3

4

7

-22

0.44

Cedric

Heer

63

13

1

6

7

-19

0.54

Daniel

Weber

8

4

1

4

5

-3

1.25

Bruno

Carneiro

11

8

0

2

2

-6

0.25

Pascal

Meier

6

12

0

2

2

-13

0.17

Christian

Wyss

14

9

0

1

1

-4

0.11

Reto

Zeindler

1 (G)

8

0

1

1

 

0.13

Mese

Heymann

31 (G)

9

0

1

1

 

0.11

Reto

Putzi

26 (G)

2

0

0

0

 

0

 

Am Ende ist der 8. Rang eine Enttäuschung. Aber immerhin: Spreiti konnte den Gang in die Playouts bereits an der zweitletzten Runde verhindern. Zum Abschluss gab es gegen Merenschwand und Gossau zwei knappe Niederlagen.

Von wegen «it ain’t over till the fat lady sings…» – Spreiti hätte noch fünfter werden können. «Top 10 der Kleinfeldschweiz», das wäre ein toller Erfolg gewesen für das «kleine» Spreitenbach. Doch der Ligaerhalt und damit das Saisonziel waren schon erreicht. Und deshalb irgendwie eben doch die letzte Konsequenz weg…

STV Spreitenbach v R.Z. Merenschwand 2:3

Das Heimteam der Runde, Ramba Zamba Merenschwand, wollte «das Wunder schaffen», wie sie vor der Runde angekündigt hatten. Mit dem Wunder meinten die Merenschwander, vier Punkte auf Unterkulm aufzuholen und doch noch den direkten Ligaerhalt zu schaffen. Teil 1 der Mission war ein Sieg gegen Spreitenbach. Und der gelang, vor allem dank einer leidenschaftlichen Leistung Merenschwands und einer verschlafenen ersten Halbzeit Spreitenbachs. In Durchgang 1 lief gar nichts zusammen bei den Gästen und mit dem 0:2-Rückstand war man noch gut bedient… Nach dem Pausentee ging’s unkonzentriert weiter und Merenschwand erhöhte auf 3:0. Dann aber erwachte das «pinke Ballet» doch noch und verkürzte auf 2:3. Und Merenschwand wurde nervös. Spreiti schnupperte am Ausgleich, liess allerdings im 4-gegen-3 jegliche Kaltblütigkeit vermissen. So blieb es beim letztlich verdienten Sieg der Merenschwander. Spreiti war einfach zu lange im Schlafmodus unterwegs. (Merenschwand verlor dann aber gegen Lengnau und muss doch noch in die Playouts. Viel Glück dort!)

STV Spreitenbach v UHCevi Gossau 8:11

Im zweiten Spiel ging es gegen Rekordmeister Cevi Gossau. Es war – wie schon das Hinspiel – ein attraktives Unihockeyspiel mit viel Tempo. Der Gegner aber war ganz klar im «Playoff-Vorbereitungsmodus». Immer wieder wurde 4-gegen-3 gespielt und das «Doppeln» des Öfteren geübt. Das machte Gossau allerdings nicht allzu gut respektive Spreiti konnte sich (das hat man jetzt auch zu Genüge geübt) ziemlich gut aus diesen Situationen lösen. So hatte Gossau zwar mehr vom Spiel, Spreiti aber konnte immer wieder kontern. Unter anderem gelangen auch zwei Tore ins verlassene Gossauer Tor – was Geissmann beim anschliessenden Torjubel zur «Stan-Wawrinka-Kopftipper-Geste» veranlasste, schliesslich, so der Vizecaptain, habe man «es früher immer wieder zustande gebracht, das leere Tor NICHT zu treffen.» Dies sei heute anders gewesen. 30 Sekunden vor Schluss gelang den Aargauern sogar der Anschlusstreffer zum 8:9. Lag da tatsächlich der erste Punktgewinn gegen eines der KF-Topteams drin? …Nein! Gossau traf noch zweimal und siegte letztlich mit 11:8. Spreiti aber war nahe dran und konnte erhobenen Hauptes aus der Halle – und in die Sommerpause (oder eher Frühlingspause).

Der vielseitig einsetzbare 3. Goalie Reto Putzi (vor einigen Wochen noch in der 4. Liga als Feldspieler mit einem brillanten Tor), der fast immer im Training ist und deshalb sich diesen Einsatz verdient hat, hütete gegen Gossau das Tor. Und der Altmeister zeigte einige Glanzparaden. Putzi erschien dann nach dem Spiel noch beim Post-Game-Interview – HIER geht’s zum Video.

Saisonfazit: Gesteigert, aber doch unzufrieden

Im Vorjahr musste Spreiti noch ins Playout. Nun hatte sich das Team in seiner 2. Saison in der 1. Liga KF bereits nach der vorletzten Runde aller Abstiegssorgen entledigt. Am Ende klassiert sich das «pinke Ballet» auf Rang 8. Das ist eine leise Enttäuschung, wäre doch auch Rang 5 noch möglich gewesen vor der letzten Runde. Das Team ist mit der Klassierung nicht 100% zufrieden. Das ist positiv: An der Wigartestrasse ist ein grosser Ehrgeiz auszumachen und die Jungs wollen sich in der kommenden Saison nochmals steigern.

Spieler und der Coach gönnen sich nun eine längere Pause, um sich von den Strapazen zu erholen und die Batterien neu aufzuladen, ehe es dann ab Mai wieder losgeht mit Sommertraining und der Cupsaison. Apropos Cup …

Keine Liebesgeschichte

Nächsten Samstag (24.02., live auf www.swissunihockey.ch) finden im Wankdorf die Unihockey-Cupfinals statt. Die Spreitenbacher sind, wie immer, nur als Zuschauer dabei. Nun gut, vom Final zu träumen ist definitiv übertrieben. Aber Spreiti und der Cup: Das ist keine Liebesgeschichte. Diese Saison scheiterte Spreiti erneut bereits im 1/32-Final am UHC Riehen (der übrigens in der anderen Gruppe ebenfalls den vorzeitigen Ligaerhalt geschafft hat – Gratulation, Jungs!) Wie so oft zeigte sich Blau-Pink im Sommer spielerisch noch nicht auf der Höhe. Viele Spieler würden gerne mal im Cup brillieren – dafür bräuchte es aber eine bessere Trainingspräsenz im Sommer, was nach der längeren Pause nun vom Coach gefordert wird.

Leider war Dario in Merenschwand nicht anwesend, weshalb es keinen Food-Blog gibt. In der nächsten Saison werden die Cafeterien der Unihockeyschweiz aber wieder bewertet. Nur so viel zu Merenschwand: Die Hot-Dog-Brötli sind erste Sahne!

Die 1. Mannschaft kommt in Pfäffikon ZH frühmorgens zu einem wichtigen Sieg gegen Unterkulm. Danach fordert man Bäretswil, wird aber einmal mehr ausgekontert. Dank Schützenhilfe ist der Klassenerhalt geschafft. Und: Ein Lebenszeichen von der «Sektion Gastrofreunde».

Gleich um 9 Uhr morgens traf Spreiti im Direktduell um Platz 7 auf Unterkulm. Immerhin: So konnte man noch auf dem Feld das Einlaufen und -spielen bestreiten. Für Teams, die später spielten, wurde es dann enger, da in Pfäffikon (erneut) eine Doppelrunde mit Junioren ausgetragen wurde…

Spreitenbach vs Unterkulm 7:5

Spreiti war von Anfang an hellwach. Schon bald führte das «pinke Ballett» komfortabel 3:0, ehe Unterkulm erwachte und das 3:1 schoss. Dieser Treffer versetzte Spreiti in eine kurzzeitige kleine Schockstarre, plötzlich war man unpräzise und unkonzentriert. Weil aber auch Kulm eher träge wirkte, passierte lange nicht viel – ehe Spreiti gegen Ende der Halbzeit das Tempo nochmals erhöhte. Durch zwei schön herausgespielte Tore stellte man zur Halbzeit auf 5:1. Das musste doch reichen! Doch Moment… In der Runde davor hatte man gegen Niederwil 8:1 geführt und kam dann noch ins Zittern. Unterkulm durfte dann gleich zweimal Powerplay spielen (weniger Strafen nehmen, liebe Spreitenbacher) – doch das Boxplay der Spreitenbacher war heute nur eines: ÜBERRAGEND. Kulm kam nur zu einem Tor (einer Volley-Direktannahme erster Sahne, die dem Herrn so wohl nur in einem von zehn Anläufen gelingt) und war auch bei 4-gegen-3 wenig zwingend, bzw. die Box der Spreitenbacher einfach zu gut. Michi Hürlimann gelang dann kurz vor Schluss bei 4 gegen 4 (welch kuriose Spielszene!) der Empty Netter zum 7:5. Das war der Siegtreffer. Spreiti schlug Unterkulm in einem unterhaltsamen Spiel 7:5 und verteidigte den 7. Platz.

Spreitenbach vs Bäretswil 6:12

Im zweiten Spiel wartete das nun für die Playoffs qualifizierte Bäretswil auf Spreitenbach. Gegen diesen Gegner hatte man im Hinspiel in der eigenen Halle 1:12 aufs Dach bekommen. Der Aufsteiger spielt eine Riesensaison und wird im Playoffviertelfinal wohl den Cupfinalisten Kappelen fordern dürfen.

Spreiti-Coach Grubenmann hatte die Blöcke etwas umgestellt, um allen Spielern Einsatzminuten zu gewähren. Diese Umstellungen sollten sich in der ersten Halbzeit als unglücklich herausstellen. Die Spreitenbacher hatten Mühe im Spielaufbau und auch die Kommunikation in der Defensive war ungenügend. Bäretswil führte bereits nach wenigen Minuten 2:0 und zur Pause 3:1. Spreiti liess (einmal mehr) eine Überzahlsituation ungenutzt verstreichen. Nach der Pause dann ein anderes Bild: Spreiti stemmte sich gegen die Niederlage. Bäretswil kombinierte weiterhin gefällig, Spreiti hielt dagegen. Nach einem üblen Sperren (leider nicht gepfiffen) kam Bäretswil zum 7:5, doch der eben noch weggesperrte Lukas Zweifel (in diesem Spiel überragend) verkürzte wieder. Das Bully gleich danach: Spreiti gewinnt es zwar, aber nur halbpatzig, es gibt ein Gerangel um den Ball – die Spreitenbacher vergessen, den Körper hinzustellen und schon zappelt das Spielgerät im Netz. 8:6 für Bäretswil. Zu spielen waren noch knapp 7 Minuten. Spreiti ging fortan viel Risiko, zog dann irgendwann auch den Torhüter – und wurde (mal wieder) ausgekontert… Bäretswil gelangen noch vier Tore, zum Teil ins leere Gehäuse. Spreiti versuchte bis zum Schluss alles, doch die Abschlüsse wurden allesamt vom starken Bärestwiler Torhüter zunichtegemacht oder gingen übers Tor. So gewann Bäretswil 12:6 – im Vergleich zum Hinspiel immerhin eine klare Leistungssteigerung des Teams von Coach Grubenmann. Die Spreitenbacher hatten dieses Spiel jedoch unbedingt gewinnen wollen. Dieser Ehrgeiz entlud sich nach dem Spiel in einigen (unnötigen) Emotionsausbrüchen. Doch es stimmt eben trotzdem positiv, dass die Madrillenen … äh, Spreitenbacher so ehrgeizig sind. Eines Tages wollen auch sie Playoffs spielen!

Ligaerhalt geschafft!

Dank Schützenhilfe von Cevi Gossau, das Merenschwand bezwang, verbleibt Spreiti definitiv in der höchsten Kleinfeldliga. Das Saisonziel ist damit vorzeitig erreicht. Spreitenbach kann in der letzten Runde (18. Februar) gegen Merenschwand und dann gegen den x-fachen Schweizermeister Gossau frei aufspielen. Interessant: Der 5. (Wild Goose), 6. (Niederwil) und 7. (Spreiti) haben alle gleich viele Punkte (13) auf dem Konto. Platz 5 ist also noch möglich für Spreitenbach – und soll das Ziel sein in der letzten Runde.

Rückkehrer Danny Weber, der im ersten Spiel auf der Bank sass und im zweiten dann im ersten Block, an der Seite von «James» Irniger und Topskorer Hürlimann, ein solides Spiel machte, im Post-Game-Interview.

Und dann gibt’s auch noch ein «Schmankerl» für die Food-Blog-Fans.

Lieber spät als nie: Dario’s Gastro-Blog, Teil 3, aus Endingen (14. Januar)

Urteil: «In Endingen war viel Geduld gefragt»

«Es hat einen Vorteil, wenn man am Morgen die Spiele hat: Es hat sicher noch von allem in der Cafeteria.

Am frühen Morgen an besagtem 14. Januar wollte ich nicht gleich mit einem Hot Dog beginnen. Deshalb nahm ich ein kleines, aber feines Sandwich mit Käse. Ich muss zugeben: Hier trifft das Motto «manchmal ist weniger mehr» vollkommen zu. Die Sandwiches waren super einfach und trotzdem super lecker. Was man von den Hot Dogs nicht behaupten kann. Sie hätten nicht mal den Namen «Hot» Dog verdient, da die Wienerlis noch kalt waren als sie aus der Hot Dog Maschine kamen. Da hätte man sie gleich direkt aus dem Kühlschrank ins Brot stecken können. Nun gut, genug gejammert über die Cold Dogs, kommen wir nun zur Bedienung. Ich will ja nicht an ihren Mathematik-Kenntnissen zweifeln, aber wenn man das nicht so gut im Griff hat, kann man ja einen Taschenrechner benutzen. Heutzutage hat dies ja jedes Smartphone. Ausserdem ist die Bedienung hinter dem Tresen fast eingeschlafen. Vielleicht nächstes Mal etwas früher ins Bett gehen 😉

Nun zum Gesamturteil: Es war nicht schlecht, aber auch nicht gerade sehr gut. Im Unihockey wären die Endinger Cafeteria-Verantwortlichen schon eher abstiegsgefährdet. Aber für das gibt es ja auch die Sommerpause, um auch dies zu trainieren und nicht nur Kondition und Koordination. Ich gebe dem Veranstalter 2.5 von 5 Sternen

Eure Sektion Gastrofreunde

 

Rekrut Dario war in Pfäffikon leider nicht dabei (das war ihm dann doch etwas zu früh am Morgen). Wir von der Redaktion meinen: Ordentliches Angebot, ordentliche Qualität – und reizendes, charmantes Personal 😊 3.5 von 5 Sternen. Weiter so!