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Die Zeitung hat ein Interview mit unserem Herren-1-Coach Marco Grubenmann geführt.

An dieser Stelle möchte sich der Vorstand im Namen des ganzen Vereins bei Gruebi für seinen bereits langjährigen Einsatz (seit sieben Jahren Headcoach der 1. Mannschaft) bedanken sowie ihm und dem ganzen Team zum Ligaerhalt gratulieren. Der STV Spreitenbach ist sehr stolz darauf, dass seine 1. Mannschaft nun schon das 4. Jahr in der höchsten Liga der Schweiz mitspielen wird!

In der kommenden Saison wird Grubenmann neu durch Sandro Nüesch unterstützt. Die beiden werden gemeinsam die 1. Mannschaft coachen. #allizeme

 

Hier zum ganzen Bericht: https://www.limmatwelle.ch/aktuell/news-detailansicht/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=96208&cHash=26f7877641d709c67e8a1d12753b5af2.

Die 1. Mannschaft des STV Spreitenbach sichert sich den Ligaerhalt in der Overtime des Entscheidungsspiels. Der Sieg war zwar erzittert, aber absolut verdient. Siegesschütze war Michi Hürlimann – wer sonst? Matchentscheidend war jedoch das bärenstarke Boxplay. Der UHT Semsales hat dem STV Spreitenbach alles abverlangt und darf in naher Zukunft mit einer Relegation in die 1. Liga KF rechnen.

«Nächste Woche seht ihr ein anderes Spreitenbach!» Dieses Versprechen gaben mehrere Spieler des STV Spreitenbach nach dem 7:14-verlorenen und schwachen 1. Spiel der Serie gegen den UHT Semsales zu Protokoll. Und wahrhaftig trat Spreiti am zweiten Wochenende der Playoutserie ganz anders auf, viel entschlossener, als Einheit und mit Spielfreude und Cochones. Das Heimspiel am Samstag vor gut 200 Zuschauern war ein Spiel auf sehr hohem Niveau, mit Chancen hüben wie drüben. Spreiti führte aber die feinere Klinge und führte zur ersten Pause mit 5:4. Im zweiten Drittel verteidigte man noch etwas besser und liess den Gegner laufen. In diesem Drittel war erstmals ein Klassenunterschied zwischen Spreitenbach und Semsales zu sehen, in diesen 20 Minuten hatte Semsales keinen Stich. Die Führung (9:4) für das Heimteam war viel zu knapp. Anfangs drittes Drittel konnte der Vorsprung noch auf 11:4 ausgebaut werden. Ehe dann völlig unverständlicherweise Emotionen aufkeimten und Spreiti kurz den Faden verlor. Etwas, das einem Erstligisten nicht passieren dürfte. Semsales kam innert Kürze auf 11:8 heran. Doch dann spielte Romano Nüesch einen absoluten Zuckerpass und Lukas Zweifel hämmerte das Spielgerät in die Maschen – 12:8. Die Vorentscheidung. Semsales traf dann bei 4-gegen-2 noch zum 12:9, allerdings erst kurz vor Ablauf der Strafe. Das Boxplay der Spreitenbacher war schlicht überragend. Nur 12 Sekunden später kombinierten sich die alten Hasen Hürlimann, Geissmann und Nüesch – Block 1 stand in der Pflicht und hatte mit 9 Toren geliefert! – durch die Semsales-Abwehr und Captain Nüesch stellte auf 13:9, was gleichzeitig das Schlussresultat war. Ein absolut verdienter Sieg für Spreitenbach und der Ausgleich in der Serie.

Spiel 3: Nervenkrimi

Das Momentum lag nun bei Spreitenbach und gleich am darauffolgenden Tag traf man sich in Semsales wieder zum Entscheidungsspiel. Spreiti reiste mit einigen treuen Fans (inklusive Banner und Trommel) nach Semsales und war so richtig heiss auf den Ligaerhalt. Im ersten Drittel hatte Semsales nicht den Hauch einer Chance und Spreiti führte viel zu knapp mit 4:2. Semsales ist und bleibt aber eine Stimmungsmannschaft. Sie steigerten sich im zweiten Abschnitt, spielten sich in einen Rausch und erzielten einige sehenswerte Treffer. Mit einem 6:6 gings in den Schlussabschnitt. Das Spiel wog nun hin und her – 7:6, 7:7, 7:8, 8:8. Und dann der Pfiff, den zu diesem Zeitpunkt niemand hören will: 2-Minuten-Strafe gegen Andy Füglister 1:52 Min. vor Schluss. DIE Chance für Semsales! Das Heimteam zog den Torhüter und zog sein (noch verbesserungswürdiges) 4-gegen-2 auf. Doch halt: Spreitenbach kann Boxplay. Oh ja! Der Schreiberling spielt selber kein Boxplay und behauptet nun einfach mal: Spreiti hat das beste Boxplay der Schweiz. Die Jungs verteidigten mit einer puren Leidenschaft, wie man sie selten gesehen hat. Semsales war zu viert gegen zwei so ziemlich ratlos und hatte Glück, dass Zweifel und Meier mit Distanzschüssen den Empty Netter und Block 1 bei Ballbesitz nach einer herrlichen Kombination die Entscheidung verpassten. Das Horn erklang und dies konnte nur eines bedeuten: Overtime. Da hatte Spreitenbach gute Erinnerungen: Vor zwei Jahren kam es im dritten Spiel gegen Oensingen ebenfalls zur Overtime und «the one and only» Luca Ardüser traf damals ins Netz und sicherte den Ligaerhalt. Ardüser war nicht da, also musste diese Rolle gegen Semsales ein anderer übernehmen. Aber der Reihe nach: 8 Sekunden Boxplay blieben zu spielen. Bully. Spreitenbach darf setzen. Semsales schickt einen Spieler hin, der kein einziges Bully gewonnen hatte an diesem Tag. Lukas Zweifel ist die Entschlossenheit beim Bully förmlich ins Gesicht geschrieben und er gewinnt das Anspiel so was von souverän. Romano Nüesch bekommt den Ball und wird über den Haufen gerannt. Freistoss. So übersteht Spreiti die Strafe und zieht sein Kombinationsspiel auf. Block 1 wird nun natürlich forciert. Semsales scheint nach der verpassten Entscheidung bei 4-gegen-2 moralisch gebrochen. Spreiti aber vergibt die ersten drei oder vier Chancen. Doch nach 3:18 Min. ist es soweit: Topskorer Michi Hürlimann – wer sonst? – läuft den Bogen, schiesst … und der Rest ist Geschichte und kann gerne auf Video angeschaut werden. Spreitenbach schafft das Break und den Ligaerhalt in extremis. Aber absolut verdient. Und vor allem dank dem besten Boxplay der Schweiz. Danke Jungs!

Somit wird Spreitenbach nächste Saison die vierte Saison in der höchsten Kleinfeldliga der Schweiz spielen und das ist durchaus etwas, worauf man stolz sein darf. Nun heisst es aber erstmal: Sommerpause.

Eins muss aber noch gesagt sein: Absolute Weltklasse und herzlichen Dank an alle, die das Team in diesen Playouts und während der ganzen Saison unterstützt haben. Herzlichen Dank an Reto Putzi und Foodbloger Dario, die kaum spielten, aber absolute Teamplayer sind und das Team zu jedem Zeitpunkt gepusht haben. Danke an den Coachingstaff um Headcoach Marco Grubenmann, der auf das richtig schlechte erste Spiel reagierte und das Team zum Ligaerhalt coachte. Danke an Michi Hürlimann, dass du geile Sau das Tor machst in der Overtime. Danke an alle Helfer beim Heimspiel und alle Fans für die saugeile Stimmung im Seefeld (Speziellen Dank an die Jungs vom Uniho Derendingen!). Danke an den Vorstand für die Rückendeckung. Und danke an Teamarzt und Hobbyfotograf Lucas Hodel für die super Bilder und die medizinische Unterstützung. Danke an das ganze Team, jeder hat für diesen Ligaerhalt gekämpft und dafür auch Verzichte im Privatleben auf sich genommen. Danke an den ganzen STV Spreitenbach – der geilste Verein der Welt! Und: Danke an Schiri Giovanni Orlando, der die drei Spiele absolut souverän und ruhig geleitet hat und keinen einzigen groben Fehlentscheid hatte. Sowie danke an den UHT Semsales für eine geile Serie, in der sie Spreitenbach so richtig, richtig gefordert haben. Dieses Team wird früher oder später in die 1. Liga KF aufsteigen. Zu 100%. Danke Semsales und weiter so!

Habe fertig.

*micdrop*

#allizeme

Hier noch eine Repo des Uniho Derendingen – eifach geili Sieche: http://www.uniho.ch/31-uniho-news/300-uniho-inlandreport-vom-30-maerz-2019-in-spreitenbach.html.

Danke an alle Fans für die Unterstützung!

Telegramm:

STV Spreitenbach - UHT Semsales 13:9 (5:4, 4:0, 4:5)
Schulanlage Seefeld, Spreitenbach. 215 Zuschauer. SR Orlando.
Tore: 1. R. Geissmann (M. Hürlimann) 1:0. 8. F. Jobin (A. Vauthey) 1:1. 10. F. Jobin (X. Grandjean) 1:2. 11. M. Humbel (D. Irniger) 2:2. 14. M. Hürlimann (Re. Nüesch) 3:2. 15. E. Meyer (L. Vial) 3:3. 16. P. Meier (D. Weber) 4:3. 17. F. Jobin (X. Grandjean) 4:4. 18. D. Irniger (P. Meier) 5:4. 21. R. Geissmann (Re. Nüesch) 6:4. 29. R. Geissmann (Re. Nüesch) 7:4. 30. Re. Nüesch (M. Hürlimann) 8:4. 37. M. Hürlimann (A. Füglister) 9:4. 42. R. Geissmann (Re. Nüesch) 10:4. 45. M. Hürlimann 11:4. 47. F. Jobin 11:5. 48. M. Collaud (A. Vauthey) 11:6. 49. A. Vauthey (X. Grandjean) 11:7. 50. D. Grandjean 11:8. 50. L. Zweifel (Ro. Nüesch) 12:8. 59. X. Grandjean (L. Vial) 12:9. 59. Re. Nüesch (R. Geissmann) 13:9.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen STV Spreitenbach. 2mal 2 Minuten gegen UHT Semsales.

Am Samstag steht Spiel 2 der Plaoyutserie zwischen Spreitenbach und Semsales auf dem Programm. Anpfiff ist um 17:00 Uhr – kommt vorbei und unterstützt unsere Herren bei der Mission Ligaerhalt!

Wir bedanken uns beim Restaurant Heitersberg, das für dieses Spiel das Matchpatronat übernimmt. Danke für die Unterstützung!

«Nicht leicht zu finden, aber wer es findet, der findet es gut!»

 

Die 1. Mannschaft des STV Spreitenbach verliert das erste Spiel der Best-of-3-Serie gegen ein entfesseltes Semsales und steht mit dem Rücken zur Wand. Das Team hat jedoch viel Luft nach oben und darf nun im nächsten Spiel vor den eigenen Fans antreten. Dort ist eine Reaktion gefragt.

Nein, so kann man nicht auftreten, wenn es um Alles oder Nichts, wenn es um den Verbleib in der höchsten Kleinfeldliga der Schweiz geht. Der STV Spreitenbach war fahrig, verlor viele Zweikämpfe und spielte zeitweise fast etwas ängstlich. Doch eins ist klar: Das «pinke Ballet» hat viel Luft nach oben und kann um Meilen besser spielen – und muss dies nächsten Samstag (30.03., 17:00 Uhr, Turnhalle Seefeld) auch dringend tun, sonst steigt man in die 2. Liga ab! Wohingegen Semsales im 1. Spiel wohl nahe am Leistungslimit spielte. Die Romands spielten ab dem 2. Drittel richtig entfesselt und waren schlicht heisser auf den Sieg als Spreitenbach.

Drittel 1: Alles im Griff …

Spreiti’s 1. Mannschaft reiste zusammen mit einigen treuen Fans mit einem Büsli ins Welschland und war bereits 90 Minuten vor Spielbeginn in der kleinen Halle, die später zu einem Hexenkessel werden sollte. Das Spiel begann munter, Semsales war enorm motiviert und spritzig, aber offenbarte technische Mängel und hatte auch etwas Pech im Abschluss. Spreiti wollte, wie gehabt, ein gepflegtes Spiel aufziehen und liess den Ball laufen. Mese Heymann parierte einige Male glänzend und vorne trafen die Vorderleute 4-mal ins Schwarze. Spreiti ging mit einer durchaus verdienten 4:2-Führung in die erste Pause. Es gab jedoch bei beiden Teams noch Luft nach oben. Der Erstligist schien die Sache im Griff zu haben…

Drittel 2: Was war denn das? …

Doch der UHT Semsales bewies ab Drittel 2, warum sie um den Aufstieg in die 1. Liga KF spielen. Sie legten enorm viel Energie an den Tag, waren richtig heiss und zeigten sich plötzlich effizient. Spreiti hingegen kühlte ab. Weil die Gäste ausserdem in einigen Aktionen grottenschlecht verteidigten, kamen die Semsalois durch platzierte Weitschüsse zu einigen Toren und kehrten das Spiel. Coach Grubenmann sah sich zu Umstellungen gezwungen, spielte aber konsequent mit 3 Blöcken weiter. Im Spiel nach vorne ging bei den Gästen plötzlich gar nichts mehr und sie krochen sich immer mehr ins Schneckenhaus zurück. Es schien fast, als wäre man – obwohl man sich im Training à la NFL-Teams mit lauter Musik auf eine stimmungsvolle Kulisse eingestellt hatte – eingeschüchtert von der geilen Stimmung in Semsales und von den hochmotivierten, aber technisch limitierten Gegnern. Block 3 war noch der mit Abstand beste Block im 2. Drittel und erspielte sich einige gute Chancen, sündigte aber im Abschluss. Mit einem 5:8-Rückstand (nur ein Törchen in 20 Minuten und dies im Powerplay) gings zum Tee.

Drittel 3: Besser, aber reicht nicht …

Tatsächlich kühlte auch Semsales irgendwann wieder etwas ab und Lukas Zweifel brachte mit dem 6:9 neue Hoffnung ins Spreitenbacher Spiel. Spreiti hatte nun viel den Ball und versuchte es mit 4 Feldspielern, doch Semsales kämpfte und verteidigte tapfer und auch durchaus geschickt. Durch einige Empty Netter erhöhten sie den Skore zum Ende noch auf 14:7 und holten völlig verdient den ersten Sieg in dieser Serie.

Aus Spreitenbacher Sicht gilt zu sagen, dass es überhaupt keine Rolle spielt, ob man nun 7:14 oder 7:8 verliert. Es zählen nur Sieg oder Niederlage. Die eine Niederlage, die man sich in einer Best-of-3-Serie erlauben kann, ist nun Realität. Spreiti steht mit dem Rücken zur Wand. Jetzt gilt es, am kommenden Wochenende 2-3 Gänge hochzuschalten (und Spreiti hat das Zeug dazu!) und zwei Siege zu holen, um die Serie zu drehen und den Ligaerhalt sicherzustellen. Dass man Kämpferherzen hat, hat Spreitenbach diese Saison einige Male schon bewiesen. Nun muss gegen das aufstrebende Semsales der Kampf ebenfalls angenommen werden, sonst ist Lichterlöschen. Das technisch versiertere Team ist Spreiti allemal. Aber ohne Kampf geht gar nichts. Und dann muss auch im Kopf noch etwas passieren. Man muss ebenso heiss sein wie der Gegner – hier sind die Führungsspieler gefragt.

Also Ärmel hochkrempeln und dann #allizeme: CHEHREMER DIE SERIE! Bring it on! Das Team braucht dringend die Unterstützung der Fans. Es wäre schön, wenn möglichst viele Anhänger am Samstag den Weg ins Seefeld finden würden.

Um 17 Uhr wird im Seefeld angepfiffen. Spreiti wird sich steigern – versprochen!

Am Sonntag würde ein allfälliges 3. Spiel in Semsales um 14:00 Uhr angepfiffen.

BE THERE!

Wer mit der Mannschaft im Bus nach Semsales möchte (sofern ein 3. Spiel nötig ist), bitte hier im Doodle eintragen: https://doodle.com/poll/mafw44m8cwav5xka.

Drittel 1 und Drittel 2 des Spiels können auf Youtube nachgeschaut werden. Drittel 3 (bzw. das ganze Spiel) auf Facebook im Relive-Video des UHT Semsales.