Nächsten Termine

Freitag 24 Jan. 18:30
STV Spreitenbach GV 2020
Samstag 25 Jan. 10:00
Faustball STV 1
Samstag 25 Jan. 18:30
STV Spreitenbach GV 2020

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Unter den Augen von Landammann Dr. Markus Dieth wendet Spreiti im Derby gegen Unterkulm ein 0:4 und holt den langersehnten ersten Saisonsieg. Gegen Schweizermeister Cazis spielt das «Pinke Ballet» 12 grandiose Minuten, ehe das Team einbricht und Cazis zur Kür ansetzt. In 2 Wochen geht’s weiter im heimischen Seefeld – kommt alle vorbei und schreit die Jungs zum Sieg.

Spreiti gegen Unterkulm: Aargauer Derby, vor den Augen des Landammanns des Kantons, Dr. Markus Dieth. Als Wettinger, Mann des Volks und Kantonsangestellter kennt Dieth einige Spreitenbacher bzw. Kantonsangestellte persönlich und fand am Sonntagvormittag den Weg nach Endingen, wo dieses Spiel stattfand. Spreiti startete schlecht, stand zu weit weg von den Gegenspielern und sah sich bald einmal mit einem 0:4-Rückstand konfrontiert. Coach Nüesch ersetzte Torhüter Putzi durch einen vierten Feldspieler und diese Massnahme trug Früchte. Bis zur Pause verkürzte das Tabellenschlusslicht auf 3:4 und markierte Präsenz. Vor allem James Irniger war richtig gut drauf, am Ende des Spiels durfte er sich 3-facher Torschütze nennen.

Nach dem Seitenwechsel gelang Spreiti tatsächlich der Ausgleich, kurze Zeit später jedoch geriet man wieder in Rückstand. Doch die Shoppi-Tivoli-Truppe war nun präsent und Unterkulm bekam dies zu spüren. Ein Kulmer haderte etwas gar oft mit dem Schiedsrichter und übertrieb es auch im Minutentakt mit dem Körpereinsatz (klar, auch einige Spreitenbacher hielten nicht zurück) und so fand er sich zweimal auf der Strafbank wieder. Spreiti wusste dies auszunutzen und kam so wieder heran und bei einer weiteren Variante ohne Torhüter sogar zum Ausgleich. Kulm war am Hadern, Spreiti hingegen ungewohnt cool. Captain Nüesch und Topskorer Hürlimann vollendeten einen Konter perfekt – 7:6 für Spreitenbach, eine halbe Minute vor dem Ende. Kulm ging nun volles Risiko, verlor jedoch den Ball. Humbel schnappte sich das Spielgerät und traf «steilässig» ins leere Tor. Deckel drauf, Feierabend. Erster Saisonsieg für Spreitenbach. Der Tabellenletzte hat Moral bewiesen und ein 0:4 gedreht, was zeigt, dass dieses Team lebt.

«Es war ein sehr intensives und spannendes Spiel. Der Start gelang Spreiti nicht optimal, aber anschliessend drehten sie auf. Das 3:4 kurz vor der Pause war sicher wichtig. Ich gratuliere zum Sieg», so Landammann Markus Dieth im Nachgang zur Partie. Natürlich liess er sich noch mit Humbel und Hürlimann ablichten, ehe er die Halle wieder verliess. Er war soeben Zeuge einer legendären Wende geworden.

Ganz starke 12 Minuten gegen Cazis

Im zweiten Spiel stand der Spass im Vordergrund. Gegen Schweizermeister Cazis gibt’s für Spreiti in der Regel nichts zu holen. Aber die gut 30 Spreiti-Fans rieben sich verwundert die Augen: Was war denn hier los? Spreiti dominierte Cazis in der Startphase richtiggehend und powerte nach vorne. Dank einem schönen Volleytor von Geissmann gelang auch der vielumjubelte Führungstreffer. Cazis fing sich aber und traf zweimal eiskalt. Spreiti powerte weiter, sündigte allerdings im Abschluss. Und als nach etwa einer Viertelstunde das 1:3 fiel, war die Luft plötzlich draussen. Fortan übernahm Cazis die Spielkontrolle und traf ein ums andere Mal. Spreitenbach hatte nach der Pause nochmal eine starke Phase, als man im Powerplay und bei 4-gegen-3 wieder heran kam. Doch die Hoffnung währte nicht lange. Cazis machte mit einigen eiskalt vorgetragenen Kontern den Deckel drauf. Spreiti hingegen stellte sich in der zweiten Halbzeit nicht sonderlich clever an und liess sich etliche Male etwas gar einfach ausspielen oder den Ball abluchsen. Ein Satz mit x: Das war wohl nix. Gut begonnen, dann aber auseinandergefallen.

Schade. Am Ende siegte Cazis problemlos mit 12:3 und zementierte damit die Tabellenspitze.

Halb so wild, sagt man sich seitens Spreitenbach. Viel wichtiger war der Sieg gegen Kulm – ein Sieg für die Moral. Sechs Spiele bleiben in der Rückrunde. Spreiti nimmt Spiel für Spiel. Schon in zwei Wochen, am 2. Februar, geht es weiter mit der Heimrunde in Spreitenbach, unter dem Matchpatronat des Restaurants Heitersberg (Danke!). Weitere Infos in Kürze auf unseren Kanälen. Kommt vorbei und schreit die Jungs zum Sieg! #allizeme

Ein Dank geht an alle Fans für die tolle Unterstützung!

Endingen 2 Hürli Humbi Dieth

Unser Unihockey Herren 1 spielt am Sonntag in Endingen AG: 09:55 vs Kulm und 12:40 vs Cazis. BE THERE! Egal, wie's steht, unser Herren 1 erachtet es als Privileg, in der 1. Liga KF zu spielen und möchte die Konkurrenz ein wenig ärgern und gemeinsam geiles Unihockey und wahren Kampfgeist zelebrieren, denn darum geht es im Teamsport. Vamos Spreiti! Das Team würde sich freuen, wenn einige von euch den Weg nach Endingen finden würden. #allizeme #zemewiiter

Hallo Liebe Gastrofreunde,

Ich melde mich nun aus meiner kleinen Kunst-/Verdauungspause zurück.
Diesen Sonntag mussten wir einmal mehr früh aufstehen, dass obwohl wir vergleichsweise einen kurzen Weg hatten. An diesem Sonntag ging es nach Reinach AG, an die nicht so heimische Heimrunde von Unterkulm. Der einzige Vorteil darin ist, dass die Gipfeli noch frisch waren.
Das Angebot war den gegebenen Umständen entsprechend gut. Nein, besser gesagt: sie haben in einen leeren Raum eine anschauliche Cafeteria gezaubert. Also erst Mal ein Kompliment an die Organisatoren, dass sie sich bemühten trotzdem etwas anständiges anzubieten.
Nun kommen wir zum wichtigen Teil: Die Bedienung war sehr schnell und freundlich. Und auch das, was über den Tresen ging, mundete sehr.
Ich fing mit einem Toast an. Er war gut und hatte auch das gewisse Etwas, was ihn besonders machte (ich weiss es natürlich, aber das bleibt ein Geheimnis des Herstellers).
Auch der Hotdog war gut und vor allem war das Hot-Dog-Brot nicht von vorgestern wie an anderen Orten.

Nun kommen wir zur Bewertung: Ich gebe 3.5 Sterne für die wacker kämpfenden Unterkulmer. Manchmal taten sie mir fast ein bisschen leid.

Eure Sektion Gastrofreunde

Die 1. Mannschaft verpennt gegen Cazis den Start und zeigt anschliessend einen Kampf auf Augenhöhe. Im wichtigeren Spiel gegen Merenschwand mangelt es einmal mehr an der Effizienz, auch dieses Spiel geht verloren. Spreiti bleibt über den Jahreswechsel hinaus auf dem letzten Platz und wartet auf den Ketchup-Effekt.

Frühmorgens mussten die Teams aus Cazis und Spreitenbach in Reinach AG zur Tat schreiten. Doch wirklich wach war nur eine Mannschaft, Schweizermeister Cazis. Nach knapp fünf Minuten stand es 5:0, Spreitenbach verteidigte grottenschlecht und hatte viel zu viel Respekt vor dem Ligakrösus. Dies änderte sich schlagartig, als Hürlimann mit einem schönen Hocheckschuss auf 5:1 stellte. Ex-Nati-Goalie Hitz ist durchaus verwundbar, gerade am frühen Morgen. Ab da war es ein tolles Spiel mit grossem Kampf seitens des Underdorgs. Zur Pause führte Cazis zwar 8:1, am Ende jedoch wurde es fast nochmals spannend, der Favorit siegte am Ende– ohne an die Grenzen gehen zu müssen – mit 13:8. Das sind genau die fünf Tore, die Spreiti dem Gegner am Anfang geschenkt hatte. Die 2. Halbzeit konnte Spreiti für sich entscheiden – etwas, worauf man aufbauen kann. Und endlich schoss man auch die Tore und dies notabene gegen den Schweizermeister. Geht doch!

Tore schiessen: Dies wäre im zweiten Spiel gegen Merenschwand ebenfalls wichtig gewesen. Die 1. Halbzeit war sehr ausgeglichen, mit viel Kampf und Chancen auf beiden Seiten. Merenschwand legte 2-mal vor, Geissmann per Penalty und Hürlimann bei 4-gegen-3 kurz vor der Pause glichen jeweils wieder aus. Nach der Pause kam Merenschwand mit wenig Aufwand zu mehreren Treffern, während Spreiti – und das ist eine alte Leier – für jedes Törchen enorm viel Aufwand betreiben muss. Spreiti war ganz klar spielbestimmend, Merenschwand verteidigte mit Mann und Maus (und auch nicht gerade unzimperlich, hier hätte man gerne auch mal eine 2-Min.-Strafe aussprechen dürfen). Doch nur eines tat Merenschwand besser als Spreitenbach: Tore schiessen. Unglaublich, wie viele Chancen die Limmattaler liegen liessen. Es ist, wie sagt man so schön, das Warten auf den Ketchup-Effekt: «Irgendwann fallen sie rein», sagen die Coaches immer und immer wieder. Nun ja, davon kann sich das Team auch nichts kaufen. Am Ende siegte Merenschwand 6:4 und nahm wichtige Punkte im Abstiegskampf mit ins Freiamt. Spreiti steht mit zwei Zählern abgeschlagen am Tabellenende. «Kratzen und Beissen», so das Motto für die Rückrunde – und eben: Es ist wie mit der Ketchupflasche: draufhauen, draufhauen, draufhauen und irgendwann kommt dann alles aufs Mal! Wehe demjenigen, der dann unser Gegner ist … Vamos Spreiti! Der Spirit im Team stimmt jedenfalls und noch ist nicht aller Tage Abend. Am 19. Januar geht es weiter in der Meisterschaft. Die 1. Mannschaft bedankt sich bei den treuen Fans und Sponsoren und wünscht eine frohe Adventszeit. Ausserdem danken wir den Tigersharks Unterkulm und ihrem Präsidenten für die tolle Organisation dieser Meisterschaftsrunde inkl. Livestream auf Youtube, grosse Klasse!

Liegen sie auf dem Sterbebett oder leben sie noch? Ja, sie leben noch, die Spreitenbacher. Das Herren 1 zeigt zwei starke Leistungen gegen zwei Cup-Halbfinalisten und meldet sich zurück!

Stellen wir uns die 1. Mannschaft des STV Spreitenbach als Patient im Spitalbett vor. Nach 3 Runden musste der leitende Arzt fragen: «Lebt mein Patient noch?» Er geht hin und fühlt den Puls – und siehe da, Runde 4 bestätigt: «Ja, der Patient lebt. Ich fühle einen Puls!»

Den Puls regelmässig nahe der 200er-Grenze hatten wohl auch die beiden Coaches in der Startphase gegen Rekordmeister und Cup-Halbfinalist Cevi Gossau. Spreiti verschlief den Start und musste sich bei Mese Heymann bedanken, der mehrere hochkarätige Chancen der Zürcher mirakulös zunichtemachte. Wow, wir verneigen uns vor dieser Top-Performance unseres Schlussmanns. Er hielt Spreiti so im Spiel. Und so allmählich erwachten auch die Vorderleute – und wie! Plötzlich war Spreiti präsent, entwickelte viel Druck und konnte in Führung gehen. Zur Pause führte der Underdog 4:1 und zwar absolut verdient. Spreiti spielte richtig stark auf und die Spieler pushten sich gegenseitig. Es war jedoch allen klar, dass hier noch eine Reaktion folgen würde vom Rekordmeister. Die kam auch, doch Goalie Heymann hatte echt null Bock auf Gegentore und rettete ein ums andere Mal. Gossau schien zu verzweifeln. Weil Pasci Meier mit einem sehenswerten Volley auf 5:2 stellte, winkte hier tatsächlich der erste Vollerfolg Spreitenbachs gegen Gossau. Die Zürcher mussten alles riskieren und ersetzen bereits 7 Min. vor dem Ende ihren Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler. Dies lange erfolglos, Spreiti verteidigte mit Mann und Maus und Foodblogger Wyss hätte doch tatsächlich beinahe den Empty Netter gemacht… Leider nur beinahe. Gossau liess seine Klasse noch dreimal aufblitzen und erzielte knapp 30 Sekunden vor dem Ende tatsächlich noch den (natürlich verdienten) Ausgleich. So wurden am Ende die Punkte geteilt (5:5), was für den Tabellenletzten Spreitenbach logischerweise ein Erfolg ist. Trotzdem fühlte es sich wie eine Niederlage an. Mit etwas Abstand konnte man aber stolz sein auf die tolle Leistung und schaute vorwärts aufs zweite Spiel.

Defensivschlacht gegen Regensdorf

«Die haben einen Lauf, ja. Aber wir können auch Unihockey spielen, Jungs!», mit diesen Worten wandte sich Vizecaptain Geissmann in der Kabine an seine Teamkameraden. Sowieso schon aufgegeilt durch die tolle Performance gegen Gossau wollten die Spreitenbacher nun auch gegen den anderen Cup-Halbfinalisten punkten. Gesagt, getan! Doch es war ein hartes Stück Arbeit. Regensdorf hatte in Durchgang 1 ein leichtes Chancenplus, doch grundsätzlich neutralisierten sich beide Teams mehrheitlich. Es war eine richtiggehende Defensivschlacht auf hohem Niveau und mit viel Tempo. Erstaunlich, dass erst nach über 30 Minuten das erste Tor fiel. Dem anderen Vizecaptain, Lukas Zweifel, war es vergönnt, dieses vielumjubelte 1:0 zu erzielen. Ein Backhandtor der schöneren Sorte (hat er sich da bereits wieder für das Tor des Jahres beworben?). Kurze Zeit später jubelte aber auch Regensdorf zum ersten Mal. Ein perfekt vorgetragener Konter, eingeleitet vom überragenden Schlussmann Regensdorfs, bedeutete am Ende das 1:1. Das Spiel war nun richtig spannend und wog hin und her. In Halbzeit 2 war es nun eher Spreitenbach – der Tabellenletzte! –, das ein Chancenplus hatte. Leider aber fand man keinen Weg am Schlussmann vorbei. Gut 30 Sekunden vor Schluss gab es Höhe Mittellinie noch einen Freischlag für das Pinke Ballet. Headcoach Grubenmann nahm sein Timeout und ging auf Sieg. Ohne Torhüter versuchten die Spreitenbach noch den Sieg zu erzwingen. Der Ball lief gut, wurde aber abgelenkt. Nochmals Freischlag, in der Ecke. Pass hinters Tor, Backhand-Buebetrickli und … nein, kein Tor, wiederum war der Schlussmann zur Stelle. Es blieben wenige Sekunden und nun versuchte auch Regensdorf, ohne Torhüter zu agieren. Doch es gelang ihnen nichts mehr Gewinnbringendes und so wurden auch hier (wie übrigens in total sechs von zehn Spielen an diesem Tag in der Ostgruppe) die Punkte geteilt. Für Spreitenbach durchaus ein Erfolg, man hat gegen zwei Cup-Halbfinalisten gepunktet und meldet sich zurück! Teamarzt Hodel würde hier definitiv einen Puls fühlen!

Bereits in einer Woche geht’s weiter. Das Team lebt und die Art und Weise, wie man füreinander kämpfte und miteinander litt, stimmt sehr positiv. Speziell zu erwähnen ist hier Ersatztorhüter Reto Putzi, der zwar nicht zum Einsatz kam, aber seine Teamkollegen stets pushte und so einen grossen Anteil an den Punktgewinnen hatte. Allgemein ist die Stimmung gekippt - von enorm verbissen zu miteinander kämpfen. So kann es weiter gehen. Vamos Spreiti!

Gastrokritik-Leser müssen sich noch etwas gedulden. Der Foodblog folgt – diesmal wirklich! :-)