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Die 1. Mannschaft des STV Spreitenbach holt im 6. Meisterschaftsspiel (endlich) den ersten Punkt. Es hätten aber zwei sein müssen. Doch immerhin: Die Mannschaft lebt.

Spreiti’s 3. Saison in der 1. Liga KF ist bislang eine harzige: Die Mannschaft hätte das Potential, um im gesicherten Mittelfeld zu spielen – doch der Saisonstart ist gründlich missglückt. Spreiti fuhr mit null Punkten und als Tabellenletzter nach Rüti ZH zur 3. Meisterschaftsrunde. Dort traf man auf den Aufsteiger Hinwil und auf die Flying Penguins Niederwil. Dazwischen war man auch im Cup – nach zwei Pflichtsiegen – gescheitert, allerdings an einem starken UHC Kappelen. Dort aber hatten die Spreitenbacher immerhin gekämpft wie Löwen. Nun galt es, endlich zu punkten.

 STV Spreitenbach vs emotion Hinwil 3:9

Und der Start gegen Hinwil war vielversprechend. Spreiti war präsent, der Aufsteiger körperlich komplett unterlegen und hinten unsortiert. So ging das Schlusslicht mit 2:0 in Führung – absolut verdient. Doch bis zur Pause machte Hinwil aus dem 0:2 ein 3:2, ohne wirklich viel dafür zu tun. Die Treffer fielen aus Sicht der Spreitenbacher äusserst unglücklich, waren meist abgelenkt oder sonst kurios.

Doch Hinwil verdiente sich die Führung dann nach dem Tee. Plötzlich war der Aufsteiger präsent und giftig. Spreiti hingegen packte die vielzitierte Brechstange aus – ein Mittel, das selten zum Erfolg führt. Schlappe vier Schüsse brachte Spreiti in der 2. Halbzeit noch aufs gegnerische Tor. Das ist schlicht zu wenig. Und hinten beging man Fehler (man begeht diese Saison allgemein zu viele Fehler). Hinwil zeigte sich effizient und erhöhte das Skore kontinuierlich. Am Ende resultierte ein souveräner, wenn auch etwas zu hoher, 9:3-Erfolg für die Zürcher. Spreiti muss sich ob dieser Niederlage nicht wundern: Wer nur vier Mal aufs gegnerische Tor schiesst, gewinnt selten. Da kann man kämpfen, solange man will.

 STV Spreitenbach vs F.P. Niederwil 6:6

 Gegen Niederwil galt es, eine Reaktion zu zeigen und endlich zu punkten. Und das gelang. Spreiti war von Anfang an das bessere Team. Zwar ging man zunächst in Rückstand, spielte aber ruhig weiter, vertraute auf sein Kombinationsspiel und konnte das Spiel so wenden. Spreiti war überlegen, machte aber erneut Fehler in der Defensive und so kam Niederwil wieder heran. Am Ende teilten sich die Teams die Punkte (6:6). Für Spreiti ein gewonnener Punkt, wenn man die aktuelle Tabellensituation und den Fakt, dass man die letzte Minute in Unterzahl spielen musste, anschaut. Allerdings hätten es zwei Punkte sein müssen, weil die Aargauer schlicht das bessere Team waren. Man darf aber zufrieden sein, dass man endlich gepunktet hat. Das Team lebt, es kämpft in jedem Spiel und das stimmt doch positiv.

Nun gilt es, gut zu trainieren und am 25. November das Punktekonto weiter zu erhöhen. Die Realität ist folgende: Spreiti spielt erneut um den frühestmöglichen Klassenerhalt. Und in dieser Tabellenzone gilt: Beissen, Kratzen, Kämpfen. Vamos!

 

Foodblog: «Ein Klassiker zum Beginn»

 Diesen Sonntag hiess unser Reiseziel Rüti ZH. Wir waren frühmorgens schon dort und um mich richtig vorzubereiten machte ich gleich einen Besuch in der Cafeteria.

Da sah ich einen alten Pausenhof-Klassiker. Ein Weggli mit einem Schoggistängeli. Der perfekte Start für einen Spielsonntag. Der erste Eindruck war sehr gut. Alles war übersichtlich und es hatte wirklich eine grosse Auswahl.

Nun zu den „Hauptgängen“. Der Hörnli Salat war nicht schlecht. Aber es fehlte das Fleisch. Und das gehört für mich nunmal in einen Hörnlisalat. Die Sandwiches waren auch solide wie auch der HotDog. Da gibt es nichts zu meckern, aber halt auch nichts hervorzuheben. Ein grosser Pluspunkt war aber die Bedienung. Sie waren schnell, freundlich und immer bereit für einen Schwatz. Wir unter Gastrokritikern nennen dies auch „Trashtalk“.

Im Grossen und Ganzen ist es eine solide Leistung und kann sich ruhig sehen lassen. Ich gebe gute vier von fünf Sternen.

 

Eure Sektion Gastfreunde

Trotz eines «Heimspiels» in Kappelen: Spreiti hat keine Chance im Ligacup-Achtelfinal. Doch die Carfahrt mit den Fans bleibt unvergessen.

So sehr hatte man sich gefreut, so akribisch sich vorbereitet, so riesig war die Unterstützung und der Glaube. Die 1. Mannschaft Spreitenbachs reiste mit dem Car zum Cup-Achtelfinalspiel nach Kappelen – zusammen mit gut 40 Fans. Doch trotz grossartiger Unterstützung: Spreiti blieb absolut chancenlos.

Das Spiel ist schnell erzählt: Spreiti tritt im ersten Drittel beim Vize-Cupsieger mit zu viel Respekt auf. Dass es nach 20 Minuten nur 3:0 für Kappelen steht, liegt vor allem an Torhüter Reto Zeindler, der etliche Chancen der Berner mirakulös zunichtemacht.

Das zweite Drittel ist das beste der Spreitenbacher. Der Underdog macht viel Tempo und kommt auf 3:2 heran. Doch Kappelen ist jederzeit in der Lage, noch einen Gang hochzuschalten. Nach 40 Minuten steht es 9:4. Auch Reto Putzi, im 2. Drittel im Tor, macht einen super Job. Spreitenbach ist zwar ebenbürtig, aber Kappelen einfach um Meilen kaltblütiger.

Die Kaltblütigkeit entscheidet das Spiel dann gleich in den ersten Minuten des Schlussabschnitts. Spreiti begeht einige haarsträubende Fehler, Kappelen bedankt sich und nutzt das eiskalt aus. Plötzlich führt der Favorit komfortabel mit 14:4. Doch getragen vom unglaublichen Anhang (Heimspiel in Kappelen!) kämpft Spreiti immer weiter, gibt sich nie auf. Und so gelingt am Ende noch etwas Resultatkosmetik, zumindest auf der Habenseite (6 Tore im Schlussabschnitt, u.a. auch dank eines starken 4-gegen-3). Doch auch die Sollseite wird durch etliche brillant vorgetragene Konter oder Empty Netter des Heimteams noch weiter ausgebaut. Am Ende wird die Defensive beidseitig etwas vernachlässigt, sehr zum Leidwesen der beiden Torhüter (bei Spreiti nun Mese Heymann im Tor, auch er mit einer tollen Leistung, leider zu oft im Stich gelassen oder machtlos, weil durch einen 4. Feldspieler ersetzt). Kappelen setzt sich am Ende mit 21:10 durch und wird seiner Favoritenrolle gerecht. Die Hoffnung, der Vizemeister könnte das kleine Spreitenbach vielleicht etwas unterschätzen, war leider unberechtigt. Kappelen war von Anfang an topkonzentriert.

Für Spreiti war das Spiel eine weitere Lehrstunde eines Kleinfeld-Topteams. Am kommenden Wochenende geht es im Ligaalltag weiter, wo man auf Niederwil und Hinwil trifft. Spreiti muss endlich punkten, wenn man nicht frühzeitig den Kontakt zum Mittelfeld verlieren will.

 

Ein grosser Dank geht an die vielen mitgereisten Fans, die das Team wirklich grossartig unterstützt haben und im Speziellen an unsere Aktuarin Corinne Keller, die den Car organisiert hatte. Nach dem Spiel trafen sich Fans und Mannschaft auf dem «Bitz» für ein Gruppenfoto. Spontan stimmten sie noch das legendäre «immer nume Spreiti» an. Gerüchten zufolge soll der eine oder andere schon nicht mehr ganz nüchtern gewesen sein. Dieses Auswärtsspiel bleibt für immer in Erinnerung. Danke!

Ebenso bedankt sich Spreiti beim jederzeit fairen Gastgeber Kappelen für ein tolles, kampfbetontes Spiel, welches hervorragend organisiert war und wünscht den Kappelern für den weiteren Saisonverlauf viel Erfolg.

Ein letzter Dank geht an Schiri Fidel Petros, der die Partie absolut im Griff hatte.

Matchtelegramm: https://www.swissunihockey.ch/de/game-detail?&game_id=917267 (Achtung: D. Irniger fiel verletzt aus, dieser Hattrick gelang unserem P. Meier, notabene auch zum Best Player gewählt 😉)

Und hier noch der Spielbericht des UHC Kappelen: http://www.uhckappelen.ch/de/news/kappelen-souveraen-im-cup-viertelfinal/

Sonntag, 14. Oktober 2018, 17:15 Uhr, Wiesacher-Sporthalle Regensdorf. Letztes Spiel des Tages in der Ostgruppe der höchsten Kleinfeldliga. Die Halle ist praktisch leer, die Aufräumarbeiten haben im Hintergrund bereits begonnen. Auf dem Feld trifft Schweizermeister Blau-Gelb Cazis auf das kleine Spreitenbach. Und es entwickelt sich ein körperbetontes, schnelles, gutes Kleinfeldunihockey-Spiel mit Chancen hüben wie drüben und gegenseitigem Respekt und einem Unparteiischen, der zu Beginn absolut auf der Höhe ist, ganz zum Ende des Spiels aber ebenso abbaut wie auch der Underdog. Doch dazu später mehr. Wir zitieren hier einen neutralen Zuschauer, der nach diesem unterhaltsamen Spiel ungefähr folgendes gesagt hat: «Die sind Letzter? Niemals!» Doch ein Blick auf die Tabelle bestätigt: Spreitenbach ist Tabellenletzter. Und absolut selbst schuld, dass dies so ist.

Starke Leistungen in den falschen Spielen

Spreiti spielte gegen Cazis 35 Minuten lang absolut auf Augenhöhe – ja in den ersten zehn Minuten der 2. Halbzeit dominierten die Aargauer den Schweizermeister gar und machten aus einem 3:6 ein 5:6. Die Adelung gab’s gleich von einem Schweizermeister selbst, der mitten im Spiel rief: «Endlich mal jemand, der mit dem Körper dagegenhält!» (Ein Lob an unseren Captain, by the way.) Doch was nützt die starke Leistung, wenn am Ende (wiederum) keine Punkte dabei herausschauen? Schon am ersten Spieltag hatte man den ehemaligen Schweizermeister Lengnau gefordert und am Ende knapp verloren (2:4). Gegen Cazis fiel das Resultat am Ende klarer aus (5:12), dies aber vor allem deshalb, weil Cazis in den letzten fünf Minuten die (plötzlich häufigeren) Fehler Spreitenbachs (und zwei Fehler des Unparteiischen) eiskalt ausnutzte und noch einige Male ins verlassene Tor traf. Das Problem des Tabellenletzten ist: Gegen vermeintlich schlagbare Gegner (Regensdorf und an diesem Sonntag Wild Goose) zeigte Spreiti ein völlig anderes Gesicht, wirkte emotionslos und spielte beide Male – Hand aufs Herz – sackschwach! Gegen Wild Goose verlor man 2:6, ohne je das eigentliche Potential abzurufen (was die in der 1. Halbzeit starke Leistung der Gänse nicht schmälern soll). Und so steht Spreiti nach vier Spielen mit 0 Punkten am Tabellenende. Hier noch das Post-Game-Interview mit Lukas Zweifel und Romano Nüesch.

Was wäre wenn?...

Im Sport sehr beliebt sind «was wäre wenn»-Floskeln. Was wäre gewesen, wenn Geissmann beim Stande von 5:6 gegen Cazis sein Breakaway (alleine auf den Torhüter) erfolgreich abgeschlossen und nicht stattdessen Cazis im direkten Gegenzug das 7:5 erzielt hätte? Oder wenn Spreiti einige der vielen anderen Chancen genutzt hätte? Hätte Spreiti einen Punkt stehlen können? Oder was wäre gewesen, wenn Spreiti mit demselben Feuer ins Spiel gegen Wild Goose gegangen wäre? Hätten sie den ersten Saisonsieg gefeiert gegen einen Gegner, der ihnen eigentlich liegt (3 Punkte in der Vorsaison)? Was wäre wenn?… Wir werden es nie erfahren! Und genau so gilt es nun mit der Situation umzugehen: Nicht nach hinten schauen, sondern nach vorne! Spreiti hat Potential, muss aber lernen, dass Potential allein keine Zweikämpfe und schon gar keine Spiele gewinnt. Es ist zu hoffen, dass dies nun dem hintersten und letzten Spreitenbacher bewusst geworden ist.

In zwei Wochen trifft man im Cup auswärts auf den UHC Kappelen. Dort hat Spreiti rein gar nichts zu verlieren, ein Sieg wäre eine Sensation (Mit em Car uf Chappele: Alli in blau! Hier gibt’s die Infos). Vielleicht ist ein solches Spiel genau das, was das Team nun braucht. Doch eine Woche später trifft man in der Meisterschaft auf den starken Aufsteiger emotion Hinwil und auf die Flying Penguins aus Niederwil, die gegen Cazis noch näher an einem Punktgewinn waren als Spreitenbach (dies als Warnung). Das Team muss in solchen Spielen dringend erwachen und mit demselben Feuer ans Werk gehen wie gegen Lengnau oder Cazis. Dann werden wir sehen, was wäre wenn …

Neues aus der Sektion Gastrofreunde

Cafeteria-Kritiker Dario war auch in Regensdorf wieder mit Heisshunger und kritischen Argusaugen unterwegs – hier gibt’s den Foodblog für alle Gastrokritik-Fans:

Alles was das Herz begehrt

Am Sonntag war es wieder so weit. Wir trafen uns alle in Regensdorf für die zweite Meisterschaftsrunde. Nach verhaltenem Start in Endingen war die Hoffnung gross.

Und dies zurecht. Alleine der Blick auf die Karte war schon zufriedenstellend. Ich hatte gar nicht die Zeit alles zu probieren. Aber zum Glück hat man ja Teamkollegen.

Das Angebot war riesig. Von Toast zum Hotdog bis hin zum Donut war alles dabei. Der Hotdog war jetzt nicht gerade der Beste, aber um Meilen besser als der in Endingen. Auch wenn er nicht richtig warm war. Aber das Highlight war definitiv der Schinken-Käse-Toast. Der war zwar schlicht und einfach, aber trotzdem richtig gut. Ich frage mich weshalb ich ihn so selten auf einer Speisekarte sehe. Wen es doch so einfach ist etwas dem Wohle der anderen zu tun.

Schade war einzig, dass leider die Getränke und die Saucen für die Hotdogs ausgingen. Aber das kompensierten sie gut mit dem grossen Angebot.

Im Grossen und Ganzen ist diese Leistung absolut 1. Liga tauglich und ich gebe den Regensdorfern dafür drei von fünf Sternen.

Ich hoffe, ich sehe diese Saison noch öfters solch eine Leistung und freue mich schon auf das nächste mal.

 

Eure Sektion Gastro-Freunde

Die 1. Mannschaft spielt am Samstag, 27. Oktober im Cup-Achtelfinal auswärts gegen den Vize-Schweizermeister UHC Kappelen. Anpfiff ist um 19:00 Uhr.

Der STV Spreitenbach und seine Fans reisen mit dem Car ins Berner Seeland:
Abfahrt: 15:45 Uhr ab Spreitenbach (Schulanlage Bostock)
Anmeldung: Ab sofort per Email oder Whatsapp an Corinne Keller, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Preis: 25-30 Franken pro Person
Dresscode: Chömed alli im STV-Trainer! (Oder ime blaue Oberteil)
Die Mannschaft würde sich riesig über euren Support freuen! #allizeme


Ein grosses Dankeschön an unsere Aktuarin Corinne Keller für die Organisation des Cars. Wir freuen uns auf diesen Cupfight gegen Kappelen. Sportlich gesehen ist Spreiti klarer Aussenseiter. Doch wer weiss – der Cup hat seine eigenen Gesetze… Wir kämpfen bis zum Umfallen, versprochen! Vamos Spreiti!

Von Lukas Zweifel 

Am Sonntag, 30. September startete das Herren 1 in die neue Saison. Ein Platz im Mittelfeld ist das Ziel. Um dieses zu erreichen sollte man gegen Teams, die sich erfahrungsgemäss in der hinteren Tabellenhälfte aufhalten, keine Punkte liegen lassen.  
Mit dem UHC Wehntal Regensdorf stand den Spreitenbachern gleich zu Beginn ein solches Team gegenüber. Entsprechend konzentriert startete man ins Spiel, liess den Ball laufen und ging in Führung. Doch mit dem Gegentor fand auch der Gegner ins Spiel. Durch Fehler im Spielaufbau der Spreitenbacher kamen die Zürcher zum Ausgleich und gingen wenig später in Führung. Spreiti hingegen verpasste es seine Chancen zu nutzen. Die Folge: ein 1:4 Rückstand zur Pause.  
Für die zweite Hälfte brauchte es nun eine klare Leistungssteigerung. Zwar fand man nach der Pause besser ins Spiel, jedoch gelang es weiterhin nicht, genügend Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Auf der anderen Seite vermochten die Regensdorfer ihren Vorsprung weiter auszubauen. Spreiti musste reagieren und zog noch vor der effektiven Spielzeit den Torhüter. Und siehe da: Zwei schnelle Tore brachten die Spannung zurück ins Spiel und Spreiti bis auf 2 Tore wieder an Regensdorf heran. Auch danach bestimmte man mit vier Feldspielern das Spielgeschehen, doch war die Hypothek aus den ersten 20 Minuten zu hoch. Spreiti musste sich am Ende 5:7 geschlagen geben und bereits die erste, unnötige Niederlage hinnehmen. 

Leistungssteigerung gegen Lengnau 

Zwei Punkte waren das erklärte Ziel für den STV in der ersten Runde. Da man diese im ersten Spiel verpasst hatte, sollten sie nun gegen Lengnau geholt werden. Keine einfache Aufgabe, spielte doch White Horse in den letzten Jahren nicht nur regelmässig in den Playoffs, sondern an jenem Sonntag auch noch vor heimischer Kulisse.  
Das Spiel entwickelte sich, wie man es sich gegen die Surbtaler gewohnt ist: Sie bestimmten das Spiel, Spreiti versuchte dagegen zu halten. Bei eigenem Ballbesitz gelang es dann auch den Spreitenbachern durchaus, Akzente zu setzen und mitzuhalten. Doch den Unterschied an individueller Klasse vermochte man auch dieses Mal nicht zu kaschieren. So zog die Heimmannschaft leicht davon. Am Ende resultierte für Spreiti trotz einer gegenüber dem ersten Spiel markanten Leistungssteigerung und einem erneut ansehnlichen 4-gegen-3-Spiel eine letztlich enttäuschende, weil knappe 2:4-Niederlage.  

Durch eine 0-Punkte Runde befindet sich Spreiti nun genau dort, wo man um keinen Preis hinwollte: am Tabellenende. Glücklicherweise hat die Saison erst begonnen und es bleibt Zeit, den Fehlstart zu korrigieren. Weiter geht es am 14.10.2018 in Regensdorf. 

Neues von der Sektion Gastrofreunde 

Gleichzeitig mit der Unihockeymeisterschaft hat vergangenen Sonntag auch die Meisterschaft der Heimrunden-Cafeterias begonnen. 9 Heimrunden-Teams treten gegeneinander an und versuchen mit Hot Dogs, Sandwiches, Hörnlisalat und selbstgemachten Kuchen die Gunst unseres gnadenlosen Heimrunden-Cafeteria-Testers Dario zu erlangen. Wie sich die Küche von Lengnau geschlagen hat, erfährt ihr hier.  

Ein Hotdog mit zu viel Biss 
 
Am Sonntag dem 30. September ging endlich die lang ersehnte Hotdog-Saison wieder los. Treffpunkt für alle Liebhaber war in Endingen AG bei der Heimrunde von Lengnau. 
Gestartet haben wir mit einem kulinarisch sehr hochstehenden Pastaplausch bei unserer Nr. 21, Romano Nüesch. 
Nach der ersten Partie freute ich mich bereits auf den Pflicht Hotdog. Doch das Echo der anderen war nicht gerade rosig und die Wartezeit war auch nicht Playoffwürdig. 
Deshalb entschied ich mich für ein klassisches Sandwich. Dieses war nicht schlecht, aber halt auch nichts Besonderes. Dazu gab es noch ein Stück Kuchen (vielen Dank an den/die tollen Meisterbecker(in), der/die diesen Kuchen in die Halle gezaubert hatte). 
Nun zum wesentlichen: Ich habe natürlich trotz dem schlechten Wiederhall den Hotdog degustiert. Nun ja, wie man im Titel schon erahnen kann, braucht man sehr starke Kaumuskeln um überhaupt etwas abbeissen zu können. Das Brot war überhaupt nicht mehr frisch. Hinzu kam noch die lange Wartezeit. Ausserdem, liebes Cafeteria-Personal, sollte man nach einem halben Tag die Preise langsam im Kopf haben und nicht jedes Mal, wenn jemand ein Getränk will, gefühlte fünf Minuten auf der nicht sehr grossen Speisekarte den Preis suchen müssen. Im Grossen und Ganzen war es ein verhaltener Start und deshalb gebe ich gute zwei von fünf Sternen. 
Ich freue mich schon auf die zweite Runde am 14. Oktober. 
 
Eure Sektion Gastro-Freunde