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Auf ein Bier mit: Danny Weber

«Habe den mottigen Geruch im Geräteraum vermisst»

Also doch: Daniel Weber kehrt zu seinem Jugendverein zurück. Bereits am 4. Februar, wenn es gegen Unterkulm und Bäretswil geht, wird der Verteidiger im Aufgebot des STV Spreitenbach stehen. Der langjährige Verteidiger ist zurück im Lande und hat uns exklusiv ein Interview gegeben. Noch nie hat Spreiti einen Spieler nach Amerika (Innebandy Chicago) transferiert und nach einem Jahr wieder zurückgeholt. Deshalb wird hiermit für solche Fälle die neue Rubrik «Auf ein Bier mit…» lanciert (Ja, ja, der «Blick» hat’s erfunden…). Na dann – auf ein Bier mit Daniel Weber!

Es ist ein hunz gewöhnlicher Mittwochabend, an dem sich der Chronist mit Daniel Weber (selbstverständlich im STV-Vereinstrainer) auf ein Bierchen trifft. «Hallo. Danny!» So stellt sich der Ur-Spreitenbacher in breitem US-Akzent vor (Also in etwa: «Däääny»). Dann kommt bereits das Bier und der Chronist stellt seine Fragen.

Chronist: Danny, welcome back! Wie hat dich das Team willkommen geheissen?
Danny Weber: Leider noch gar nicht. Die Mannschaft hat nach ihrem Sieg gegen Niederwil eine Woche Pause bekommen. Aber ich habe schon einige Spieler auf einen Kaffee getroffen und wurde freudig willkommen geheissen.

Chronist: Hand aufs Herz, Danny. Wie sehr hast du das Kleinfeldunihockey und den STV Spreitenbach vermisst?
Danny Weber: Hand aufs Herz? Ich habe es wahnsinnig vermisst und die Meisterschaft stets verfolgt. Ich habe die Jungs vermisst, den Sport, den Schweissgeruch in der Kabine, den leicht mottigen Geruch im Geräteraum im Seefeld sowie den rutschigen Boden in Halle 2 und natürlich die in die Jahre gekommenen Banden. Ich freue mich schon wahnsinnig aufs erste Training.

Chronist: Du kennst die Ausgangslage: Spreiti ist Siebter, fünf Punkte vor den Playoutplätzen und zwei Punkte hinter Rang fünf. Schaust du eher nach vorne oder nach hinten?
Danny Weber: Nun, das ist wie beim Wandern: Man muss weitsichtig in die Ferne schauen, aber auch schauen, wo man hintritt und auch, woher man kommt!

Chronist: Welch politisches Statement! Nenne mir bitte konkret den Tabellenrang, den ihr noch anstrebt.
Danny Weber: Rang 6. Einen Platz können wir noch gutmachen. Und dann können wir Jahr für Jahr einen Schritt nach vorne machen und irgendwann werden wir die Playoffs erreichen. Aber wichtig ist jetzt, so schnell wie möglich den Ligaerhalt endgültig zu sichern.

Chronist: Und ein persönliches Ziel, dass du in den verbleibenden vier Spielen noch hast?
Danny Weber: Ich will mich dem Coach aufdrängen. Mein Platz ist dort, wo der Coach sagt, dass er ist: Dritte Linie, zweite Linie, auf der Bank – im Tor… Wo auch immer der Coach mich sieht, werde ich alles geben für Spreiti. Ich habe kein Problem damit, auf der Bank zu sitzen. Ich liebe dieses Team.

Das Bier ist leer und Danny muss weiter. Die Freundin wartet.

Wir sind gespannt, wie der US-Rückkehrer sich am 4. Februar verkaufen wird (sofern er denn überhaupt eingesetzt wird). Ihr werdet ganz bestimmt im nächsten Spielbericht davon Kenntnis nehmen.