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Samstag 23 Feb. 11:30
Faustball Herren 1 / 2.Liga

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«Haste Scheisse am Fuss, haste Scheisse am Fuss»

Nach dem tapferen 7:10 gegen Cazis und dem unglücklichen 5:5 gegen Wild Goose sind die Playouts für Spreitenbachs 1. Mannschaft kaum mehr vermeidbar. Doch auf den Leistungen dieses Sonntags lässt sich definitiv aufbauen.

Um 9 Uhr morgens traf das «pinke Ballet» auf Schweizermeister und Cupsieger Cazis. Die Bündner starteten stark und führten schnell 2:0. Doch Spreiti zeigte eine bärenstarke Reaktion und konnte zwischenzeitlich gar 3:2 in Führung gehen. Auch nach der Pause powerten die Aargauer weiter, keineswegs eingeschüchtert von den grossen Namen auf der anderen Seite. Ex-Nati-Goalie Hitz im Tor? Ex-Nati-Spieler Capatt als Gegenspieler? Den Spreitenbachern egal. Sie legten alles in die Zweikämpfe und erzielten einige sehenswerte Tore, vor allem die Paradelinie um Hürlimann, Captain Nüesch und Hattrick-Schütze Geissmann spielte stark auf. Aber das ganze Team war nach einer Brandrede von Lukas Zweifel so richtig heiss aufs Spiel und es fehlte wirklich nicht viel und Spreiti hätte gepunktet. Aber es will einfach nicht sein diese Saison. Cazis war eiskalt und nutzte die wenigen Fehler Spreitenbachs aus. So führten die Bündner kurz vor Schluss 9:7 und nach einem unnötigen Ballverlust in der offensiven Zone erzielten sie noch das 10:7 ins verwaiste Tor. Aus, vorbei. Gut gekämpft, aber trotzdem verloren – so das Fazit aus Spreitenbacher Sicht (Wie oft haben wir das schon geschrieben…).

Unglückliches Unentschieden gegen Wild Goose

Nun galt es, an diese Leistung anzuknüpfen, dann wäre ein Sieg gegen Wild Goose die logische Folge gewesen. Und nach einer erneut sehr emotionalen Ansprache in der Kabine war das Spiel praktisch schon gewonnen. Denn die Mannschaft war so was von heiss auf das Spiel, das die Feuerwehr alarmiert werden musste.

Spreitenbach war extrem präsent, zweikampfstark und zu Beginn ungewöhnlich effizient. Zur Pause führte man im Derby 2:0, später 4:1. Von Wild Goose kam nicht wirklich viel. Doch die Gänse sind bekannt für ihr gutes 4-gegen-3-Spiel. Also versuchten sie es schon früh ohne Torhüter. Jedoch wollte auch das nicht wirklich klappen. Bis Spreiti den Gegner (einmal mehr) einlud, doch noch an der Partie teilzunehmen. Nach einem Missgeschick (und bei verlassenem Tor, da Spreiti mit 4 Spielern Tempo aus dem Spiel nehmen wollte) und einem weiteren Fehler stand es plötzlich 4:3, kurze Zeit später gar 4:4. Der ganze, schöne Vorsprung dahin. Doch das Feuer brannte noch immer. Wild Goose spielte weiter ohne Torhüter und wurde dafür bestraft. Captain Nüesch war so richtig heiss und traf ins leere Tor zum 5:4. Wild Goose stürmte nochmal an, blieb jedoch ein ums andere Mal hängen. Der Sieg für Speiti schien zum Greifen nah… bis der Unparteiische sich ins Rampenlicht pfeifen musste. Er sprach 11 Sekunden vor Schluss eine höchst fragwürdige Strafe aus, die man seitens Spreitenbach ja noch hätte akzeptieren können. Doch statt einem Bully gab es – aus welchem Grund auch immer – einen Freischlag für Wild Goose. Der folgende Abschluss wurde von einem Spreitenbacher noch abgelenkt, fand aber dennoch den Weg ins Netz. Ausgleich für die Gänse, 5 Sekunden vor Schluss. So viel Pech auf einmal!

Beim 5:5 blieb es dann. Es darf hier festgehalten werden, dass dies äusserst ärgerlich war für Spreitenbach und äusserst schwach vom Schiri. Jedoch muss auch gesagt sein, dass es Spreiti zuvor verpasst hatte, den Sack zuzumachen. Weber hatte den Empty Netter auf dem Stock, traf jedoch nur die Latte. Aber auch davor, in den ersten 30 Minuten des Spiels, hätte man eine klarere Führung und damit einen sicheren Sieg einfahren können. Tat dies aber nicht.

Tja – «haste Scheisse am Fuss, haste Scheisse am Fuss», wie doch schon Weltmeister Andreas Brehme zu sagen pflegte. Viele Spiele hat Spreiti diese Saison äusserst knapp

verloren. Und wenn’s nicht läuft, dann kommen auch noch solch unglückliche Gegentore dazu. Am Ende aber hat die Tabelle immer recht.

Es gibt nur eine Lösung: Weiter kämpfen! Auf den Leistungen gegen Cazis und über weite Strecken gegen Wild Goose lässt sich aufbauen. Und immerhin gab es endlich wieder einmal einen Punkt für Spreitenbach, womit man zumindest im Rennen um Rang 9 bleibt (im Fernduell mit Regensdorf). Der 8. Platz (und damit das Vermeiden der Playouts) wird eine knifflige Aufgabe, auf diesen fehlen nämlich schon 8 Punkte – bei noch 4 ausstehenden Spielen. Die Devise ist also klar: Spreiti muss nun jedes Spiel gewinnen. Aufgeben ist keine Option, solange es rechnerisch möglich ist!

Bereits in zwei Wochen (17. Februar) geht’s weiter und zwar in der heimischen Seefeld-Halle in Spreitenbach. Die 1. Mannschaft würde sich enorm über eine grösstmögliche Unterstützung freuen, wenn man um 14:30 Uhr auf Niederwil und um 16:20 Uhr auf Hinwil trifft. Mit einer ähnlich starken Leistung wie heute liegen dort definitiv zwei Siege drin. Vamos Spreiti!

Zu guter Letzt bedanken wir uns bei den Tigersharks Unterkulm für die hervorragende Organisation dieser Runde inklusive Livestream der Spiele auf Youtube. Von solch organisatorisch herausragenden Turnieren kann das Kleinfeldunihockey nur profitieren. Danke!

Dario’s Foodblog: «Wie in einer Bergbeiz»

Dario’s Gastroblog zur Meisterschaftsrunde der 1. Liga KF am Sonntag, 3. Februar in Aarburg. Organisator waren die Tigersharks Unterkulm.Diesen Sonntag trafen wir uns in Aarburg. Bereits am Mittwoch meldete sich der Gastgeber Unterkulm mit einer sehr schönen Geste. Sie sendeten mir einige Gutscheine für die Cafeteria. (Keine Angst! Ich bin nicht bestechlich!) Auch vor Ort war alles sehr kollegial.

Nun zum wesentlichen Teil meines Jobs: Das Angebot war verhältnismässig grösser als sonst. Auch der Service war sehr überzeugend. Das Essen strotze nur so von Frische. Das Brot war frisch vom Becker und in der Cafeteria gleich bearbeitet worden. Und so schmeckte es auch. Das Hotdogbrötchen war richtig frisch und das Brot für das Sandwich auch. Der Handy-Toast und der Hörnlisalat waren definitiv die Highlights des Tages. Der Senf im Toast war richtig gut. Ich war zuerst etwas skeptisch, aber er führte sich perfekt in das Geschmacksbild. Der Hörnlisalat (eher ein Hornsalat) war auch sehr gut, vor allem die Sauce. Schade war aber das die Hörnli ein bisschen verkocht waren.

Auf der Getränkekarte gab es auch noch ein Highlight: Ein Bier, das von Unihockeylegende Bruno Betschart gebraut wird. Man nennt es auch „es Gäächs“. Es ist sehr zu empfehlen und bevor irgendwelche Moralapostel zu weinen beginnen „mimimi, ein Sportler trinkt nicht, mimimi“ – ein Bier geht immer, vor allem wen es so „gääch“ ist.

Nun zur Bewertung: Diesen Sonntag stach vor allem die Gastfreundschaft heraus und natürlich auch die Konstanz durch die ganze Speisekarte. Hierfür gebe ich 4 von 5 Sternen.

Eure Sektion Gastrofreunde