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Die 1. Mannschaft des STV Spreitenbach verliert das erste Spiel der Best-of-3-Serie gegen ein entfesseltes Semsales und steht mit dem Rücken zur Wand. Das Team hat jedoch viel Luft nach oben und darf nun im nächsten Spiel vor den eigenen Fans antreten. Dort ist eine Reaktion gefragt.

Nein, so kann man nicht auftreten, wenn es um Alles oder Nichts, wenn es um den Verbleib in der höchsten Kleinfeldliga der Schweiz geht. Der STV Spreitenbach war fahrig, verlor viele Zweikämpfe und spielte zeitweise fast etwas ängstlich. Doch eins ist klar: Das «pinke Ballet» hat viel Luft nach oben und kann um Meilen besser spielen – und muss dies nächsten Samstag (30.03., 17:00 Uhr, Turnhalle Seefeld) auch dringend tun, sonst steigt man in die 2. Liga ab! Wohingegen Semsales im 1. Spiel wohl nahe am Leistungslimit spielte. Die Romands spielten ab dem 2. Drittel richtig entfesselt und waren schlicht heisser auf den Sieg als Spreitenbach.

Drittel 1: Alles im Griff …

Spreiti’s 1. Mannschaft reiste zusammen mit einigen treuen Fans mit einem Büsli ins Welschland und war bereits 90 Minuten vor Spielbeginn in der kleinen Halle, die später zu einem Hexenkessel werden sollte. Das Spiel begann munter, Semsales war enorm motiviert und spritzig, aber offenbarte technische Mängel und hatte auch etwas Pech im Abschluss. Spreiti wollte, wie gehabt, ein gepflegtes Spiel aufziehen und liess den Ball laufen. Mese Heymann parierte einige Male glänzend und vorne trafen die Vorderleute 4-mal ins Schwarze. Spreiti ging mit einer durchaus verdienten 4:2-Führung in die erste Pause. Es gab jedoch bei beiden Teams noch Luft nach oben. Der Erstligist schien die Sache im Griff zu haben…

Drittel 2: Was war denn das? …

Doch der UHT Semsales bewies ab Drittel 2, warum sie um den Aufstieg in die 1. Liga KF spielen. Sie legten enorm viel Energie an den Tag, waren richtig heiss und zeigten sich plötzlich effizient. Spreiti hingegen kühlte ab. Weil die Gäste ausserdem in einigen Aktionen grottenschlecht verteidigten, kamen die Semsalois durch platzierte Weitschüsse zu einigen Toren und kehrten das Spiel. Coach Grubenmann sah sich zu Umstellungen gezwungen, spielte aber konsequent mit 3 Blöcken weiter. Im Spiel nach vorne ging bei den Gästen plötzlich gar nichts mehr und sie krochen sich immer mehr ins Schneckenhaus zurück. Es schien fast, als wäre man – obwohl man sich im Training à la NFL-Teams mit lauter Musik auf eine stimmungsvolle Kulisse eingestellt hatte – eingeschüchtert von der geilen Stimmung in Semsales und von den hochmotivierten, aber technisch limitierten Gegnern. Block 3 war noch der mit Abstand beste Block im 2. Drittel und erspielte sich einige gute Chancen, sündigte aber im Abschluss. Mit einem 5:8-Rückstand (nur ein Törchen in 20 Minuten und dies im Powerplay) gings zum Tee.

Drittel 3: Besser, aber reicht nicht …

Tatsächlich kühlte auch Semsales irgendwann wieder etwas ab und Lukas Zweifel brachte mit dem 6:9 neue Hoffnung ins Spreitenbacher Spiel. Spreiti hatte nun viel den Ball und versuchte es mit 4 Feldspielern, doch Semsales kämpfte und verteidigte tapfer und auch durchaus geschickt. Durch einige Empty Netter erhöhten sie den Skore zum Ende noch auf 14:7 und holten völlig verdient den ersten Sieg in dieser Serie.

Aus Spreitenbacher Sicht gilt zu sagen, dass es überhaupt keine Rolle spielt, ob man nun 7:14 oder 7:8 verliert. Es zählen nur Sieg oder Niederlage. Die eine Niederlage, die man sich in einer Best-of-3-Serie erlauben kann, ist nun Realität. Spreiti steht mit dem Rücken zur Wand. Jetzt gilt es, am kommenden Wochenende 2-3 Gänge hochzuschalten (und Spreiti hat das Zeug dazu!) und zwei Siege zu holen, um die Serie zu drehen und den Ligaerhalt sicherzustellen. Dass man Kämpferherzen hat, hat Spreitenbach diese Saison einige Male schon bewiesen. Nun muss gegen das aufstrebende Semsales der Kampf ebenfalls angenommen werden, sonst ist Lichterlöschen. Das technisch versiertere Team ist Spreiti allemal. Aber ohne Kampf geht gar nichts. Und dann muss auch im Kopf noch etwas passieren. Man muss ebenso heiss sein wie der Gegner – hier sind die Führungsspieler gefragt.

Also Ärmel hochkrempeln und dann #allizeme: CHEHREMER DIE SERIE! Bring it on! Das Team braucht dringend die Unterstützung der Fans. Es wäre schön, wenn möglichst viele Anhänger am Samstag den Weg ins Seefeld finden würden.

Um 17 Uhr wird im Seefeld angepfiffen. Spreiti wird sich steigern – versprochen!

Am Sonntag würde ein allfälliges 3. Spiel in Semsales um 14:00 Uhr angepfiffen.

BE THERE!

Wer mit der Mannschaft im Bus nach Semsales möchte (sofern ein 3. Spiel nötig ist), bitte hier im Doodle eintragen: https://doodle.com/poll/mafw44m8cwav5xka.

Drittel 1 und Drittel 2 des Spiels können auf Youtube nachgeschaut werden. Drittel 3 (bzw. das ganze Spiel) auf Facebook im Relive-Video des UHT Semsales.

Unterstütz unsere Herren beim Kampf um den Verbleib in der höchsten Kleinfeldliga gegen den UHT Semsales!

Das Herren 1 verpasst es, Moral zu tanken für die Playouts und verliert zum Abschluss der Qualifikation gegen Bäretswil und Unterkulm. Es war der letzte Auftritt einer Goalie-Legende.

Da Regensdorf bereits vor Spreiti gespielt und 2x verloren hatte, war bereits vor dem ersten Bully klar, dass Spreitenbach die Qualifikation der 1. Liga KF Gruppe 2 auf dem 9. (und damit zweitletzten) Platz abschliessen würde.

Dieser Umstand war irgendwie Gift, denn so sehr das Team sich auch vornahm, in Flims Moral zu tanken für die bevorstehenden Playouts, es fehlte irgendwie der letzte Funken Energie und Motivation. Das Spiel gegen Bäretswil ist schnell erzählt: Es war schlicht und einfach das schlechteste, das Spreiti je in der 1. Liga abgeliefert hat. «Bäri» spielte in Halbzeit 1 gar nicht mal wirklich gut, doch Spreitenbach schenkte den Zürchern die Tore gleich reihenweise. Die 2. Halbzeit war etwas besser, allerdings von beiden Teams. Bäretswil war enorm aufsässig und kam in einen regelrechten Flow. Am Ende siegten die Zürcher absolut diskussionslos mit 10:4 und erzielte einige sehenswerte Treffer. Spreiti hatte nie auch nur ansatzweise sein Potenzial abrufen können – mit einer Ausnahme: Torhüter Mese Heymann hielt, was er halten konnte und wird in dieser Form der absolut benötigte Top-Rückhalt sein in den Playouts. Glücklicherweise zählt Spreiti gar auf die Dienste von gleich drei starken Torhütern. Reto Putzi wird Heymanns Backup sein in den Auf-/Abstiegsspielen, da Reto Zeindler leider nicht mehr zur Verfügung steht.

Dieser Zeindler hatte nämlich dann im zweiten Spiel sein Abschiedsspiel. Das «pinke Ballet» traf dort auf Unterkulm und Captain Reto Zeindler (das Team übergab ihm zum Abschied die Binde) hielt auch in seinem letzten Spiel brillant (unter anderem einen Penalty mit einem Monsterreflex). Sein Abgang wird schmerzen: Er war schlicht einer der besten Torhüter der Liga, mit sehr starken Reflexen, risikoreichen, aber oftmals lohnenswerten Ausflügen und nicht zuletzt einer enorm professionellen Einstellung, auf und neben dem Platz. 15 Jahre lang spielte Zeindler in der 1. Mannschaft und war ein stets verlässlicher Rückhalt. Er feierte mit dem Team drei Aufstiege (2x in die 2. Liga und 2016 schliesslich in die 1. Liga KF). Seine Verdienste sind unendlich, der Verein und das Team verneigen sich vor diesem grossartigen Torhüter und Menschen. Danke nochmals für alles Reti, wir werden dich vermissen! Das Post-Game-Interview (bzw. Post-Career-Interview) mit der Goalie-Legende findet ihr in Kürze auf unserem Facebook-Account.

Der Start in Zeindlers Abschiedsspiel war vielversprechend: Gleich im ersten Einsatz ging Spreiti in Führung und dieses Tor gab Energie. Die ersten knapp 15 Minuten waren richtig gut, mit viel Kampf und Leidenschaft. Was fehlte, waren die Tore. Diese schoss dann, sobald Spreiti etwas nachliess, wieder einmal der Gegner. Kulm führte zur Pause etwas schmeichelhaft mit 3:1. Leider war’s das dann aber auch schon wieder mit der Herrlichkeit seitens Spreitenbach. Zwar konnte erneut gleich im ersten Einsatz auf 3:2 verkürzt werden und das ganze Team kämpfte bis zum Schluss (immerhin). Aber es gelang sehr wenig. Und wenn man doch mal vors Tor kam, stand da auch bei Kulm noch ein extrem starker Rückhalt im Tor. Es hatten also beide Teams zwei starke Torhüter hinten drin. Nur ging ein Team etwas weniger verschwenderisch mit seinen Top-Chancen um. Dieses Team war leider wiedermal nicht Spreitenbach, sondern Unterkulm. So gewannen die Tigersharks mit 7:3 und schickten Spreiti mit einem Nuller zurück aus den Bündner Bergen ins Unterland.

Playouts ab 23. März

Für Reto Zeindler ist die Karriere und die Saison zwar vorbei, für Spreiti aber noch nicht! Ab dem Wochenende vom 23./24. März folgen die Playouts. In einer Best-of-3-Serie muss sich Spreiti den Ligaerhalt gegen den UHT Semsales erarbeiten. Semsales hat am letzten Spieltag noch den Gruppensieg der Gruppe 2 der 2. Liga geholt und darf keinesfalls unterschätzt werden. Der ganze Fokus der 1. Mannschaft liegt in den nächsten Wochen auf dieser Playout-Serie. Es gilt, wieder an die vorletzte Runde (Heimrunde) anzuschliessen, wo Spreiti wirklich gutes Unihockey und viel Leidenschaft gezeigt hatte. Wichtig wird sein, das Tempo in den Trainings hochzuhalten, diese Serie als Chance zu sehen und dann verdammtnochmal die Klasse zu halten: Wir gehören in die 1. Liga! Dies muss Spreiti nun auf dem Spielfeld beweisen und Semsales mit zwei Siegen in maximal drei Spielen in die Schranken weisen. Es braucht dafür 110% von jedem Einzelnen!

Das Heimspiel (Spiel 2 der Serie) dürfte am 30. März stattfinden. Nähere Informationen folgen so bald als möglich auf den üblichen Kanälen. Wir brauchen jede Unterstützung! VAMOS SPREITI!

Foodblog: «Das Beste kommt zum Schluss»

Zum Saisonende fuhren wir in das entfernte Films in den schönen Schweizer Bergen. Mit einer grossen Vorfreude kamen wir in Films an. Zuerst aber mussten wir uns auf das wesentliche konzentrieren. Nun: Der einzige Punkt, den ich zu bemängeln habe. Also als Zuschauer würde es mich nicht stören, aber während dem Spiel war die fettige Geruchskulisse etwas störend. Man gewöhnte sich jedoch rasch an den Geruch.

Nun zum Essen: Nun ja, wie auch auf dem Spielfeld war Cazis auch hier allen anderen überlegen. Die Bündner wissen halt, wie man mit Touristen umgehen muss. Aus bester Quelle erfuhr ich, dass das ganze Fleisch vom Metzger im Dorf kommt und das merkte man auch! Auch die Wartezeiten waren überraschend kurz. Man bekam dann auch ein einzigartiges Schnitzelbrot oder einen leckeren Hamburger. Mir persönlich schmeckte das Schnitzelbrot besser, aber das ist Geschmackssache. Gross erklären kann ich das nicht. Man muss es einfach selbst probiert haben, um hier mitzureden.

Ich fühle mich geehrt, dem frisch gebackenen Schweizer Cupsieger die Bestnote von 5 von 5 Sternen zu geben. Ich freue mich schon auf die nächste Saison, wenn ich hoffentlich wieder in Films in ein leckeres Schnitzelbrot beissen kann!

Eure Sektion Gastfreunde

 

Von Lukas Zweifel

Letzen Sonntag durfte der STV Spreitenbach ein weiteres Mal die Unihockey-Kleinfeldelite im heimischen Seefeld willkommen heissen. Hochspannung und hart geführte Duelle durften erwartet werden, liefern sich doch fünf Teams ein Kopf-an-Kopf Rennen um den letzten Playoffplatz. Einziger Wermutstropfen: Aufgrund einer äusserst unglücklich verlaufenen Saison lag der STV Spreitenbach auf dem letzten Tabellenrang und die Chance auf den rettenden 8. Platz konnte kleiner nicht sein. Dass Wild Goose am Morgen eines seiner Duelle gewinnen konnte und so den STV Spreitenbach definitiv in die Playouts schickte, vermochte den Tag jedoch nicht weiter zu trüben. Es war Heimrunde und egal wie die Umstände sein mochten, man wollte den Fans zwei Siege schenken und die anderen Teams nerven.

STV Spreitenbach vs. UHC F.P. Niederwil 7:9

Erster Gegner der Spreitenbacher waren die Pinguine aus Niederwil. Punkte gegen dieses Team waren in der Vergangenheit keine Seltenheit und so war die Hoffnung auf einen erneuten Sieg entsprechend gross. Mit der Unterstützung von rund 60 Fans startete Spreitenbach erfolgreich ins Spiel. Trotz vielen Chancen auf beiden Seiten gelang es dem STV zwei Mal vorzulegen. Zu einfach liess man jedoch den Gegner ausgleichen und die Führung übernehmen. Weil Spreitenbach sich kurz vor der Pause eine 2-Minuten-Strafe einfing und Niederwil diese in ein weiteres Tor ummünzte, hiess der enttäuschende Pausenstand 2:4 aus Sicht der Heimmannschaft. Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Sowohl Heim- als auch Gastteam kamen zu Möglichkeiten. Erneut waren es jedoch die Spreitenbacher, welche in Person von Geissmann den Ball zuerst über die Torlinie brachten. Das Spiel hätte sich nun in beide Richtungen entwickeln können, aber erneut nahm es Spreitenbach mit der Gastfreundschaft etwas zu ernst. 2+2 Minuten nach einem Crosscheck und einem weiteren Foul hiess das Verdikt. Die Pinguine, welche im Powerplay enorm stark auftraten, bekundeten keine Mühe den Vorsprung in Überzahl auf 3 Tore auszubauen. Spreitenbach musste reagieren und zog schon früh den Torhüter. Nach anfänglichen Schwierigkeiten tat man dies äusserst erfolgreich und kam Tor um Tor wieder an den Gegner heran. Doch Sekunden vor Schluss war es eine weitere Strafe, welche die Aufholjagd abrupt enden liess. Am Ende war die Hypothek von acht (!) Strafminuten zu gross und man musste sich einem souverän auftretenden UHC F.P. Niederwil mit 7:9 geschlagen geben.

STV Spreitenbach vs. emotion Hinwil-Tann 8:6

Mit emotion Hinwil-Tann erhielt die 2. Gruppe der 1. Liga Kleinfeld einen starken Aufsteiger, der munter im Playoffrennen mitmischt und unter anderem Lengnau bereits Punkte stehlen konnte. Das Hinspiel verloren die Spreitenbacher übrigens klar und hatten somit noch etwas gutzumachen. Dass Hinwil etwas gegen dieses Vorhaben hatte, musste Spreitenbach bereits ab der ersten Minute auf sehr harte Art und Weise erfahren. Mit grenzwertigem Körperspiel versuchten die Zürcher den Widerstand der Heimmannschaft zu brechen. Da aber auch die Spreitenbacher nicht aus Porzellan sind, entwickelte sich ein ruppiges, körperbetontes Spiel. Es gab auch dieses Mal hochkarätige Chancen auf beiden Seiten. Aber erneut vermochte Spreitenbach zuerst den Ball im Tor zu versenken und dieses Mal gab man die Führung nicht so leicht wieder preis. Mit einem Powerplaytor und einem fantastischen Distanzschuss konnte Spreitenbach die Führung auf 3:0 ausbauen. Erst ein Absprachefehler des Heimteams und

ein daraus resultierendes Freistossgoal ermöglichte Hinwil-Tann das erste Tor. Da beide Teams in der ersten Halbzeit zwei weitere Male trafen, nahm Spreitenbach den 2-Tore-Vorsprung mit in die Pause. Es war ein Abpraller, welcher gleich zu Beginn der 2. Halbzeit den Score für Spreitenbach weiter erhöhte. Dies entsprach überhaupt nicht dem Gusto der Gäste. Sie erhöhten nun den Druck auf das Aargauer Tor. Doch dort sass noch Marcel Heymann, the Man, the Myth, the Legend! Zwar nicht mit dem Gesicht, dafür auf jede andere Weise hielt er was es zu halten gab, unter anderem zwei Penaltys, und liess so die Hinwiler ein ums andere Mal verzweifeln. Es brauchte einen ärgerlichen Ballverlust vor dem eigenen Tor, damit die Zürcher den Ball wieder am Torhüter vorbeischieben konnten. Da in der restlichen Spielzeit die Tore abwechslungsweise fielen und 9 Sekunden vor Schluss auch der zweite Penalty der Hinwiler vergeben wurde, durfte Spreitenbach einen seiner raren Siege bejubeln. Damit hat man in der Tabelle die rote Laterne an Regensdorf abgegeben, was moralisch sehr wertvoll ist.

Obwohl der Gang in die Playouts bereits zum zweiten Mal nach 2017 feststand, zeigte der STV Spreitenbach in beiden Spielen viel Kampfgeist und Moral. Es gilt nun, in der letzten Runde am 03.03.2019 in Flims weiteres Selbstvertrauen zu tanken und sich optimal auf die Entscheidungsspiele vorzubereiten. Zudem möchte man den restlichen Teams die Playoffteilnahme nicht zu einfach gestalten.

Übrigens, falls ihr Darios Foodblog sucht: Der UHC T.S. Unterkulm hat die Aufgabe übernommen und hat Darios persönliches Delikatessenbuffet unter die Lupe genommen. Den Link zu «Trudi’s Gaumenschmauss» findet ihr hier.

Danke an Teamarzt Lucas Hodel für die tollen Bilder und an alle Fans für die ligaweit einzigartige Stimmung im Seefeld!

Der STV Spreitenbach spielt am Sonntag zuhause vor seinen Fans und peilt zwei Siege an. Die Playouts werden trotzdem kaum noch zu vermeiden sein.

Die Ausgangslage, in die sich die Spreitenbacher Herren manövriert haben, könnte kaum schlechter sein: Letzter Platz, vier Pünktchen auf dem Konto und vier Spiele bleiben noch, man hat acht Punkte Rückstand auf den rettenden 8. Platz. Sprich: Spreiti muss alles gewinnen und Wild Goose oder Bäretswil alles verlieren und ausserdem muss Spreiti noch knapp 30 Tore aufholen. Nun, etwas Gutes hat das Ganze: Das «pinke Ballet» kann ohne Druck antreten. «Die Chance, die Playouts noch zu vermeiden, liegt etwa bei 1%. Das wissen wir. Aber wir kämpfen bis zum letzten Schweisstropfen. Es geht vor allem auch darum, uns in den verbleibenden vier Spielen Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl zu holen», so Team-Saurier Danny Weber vor der Heimrunde, wo also zwei Siege angepeilt werden. Und wer weiss: Im Sport wurden schon oft unglaubliche Comeback-Stories geschrieben!

Am Sonntag gastiert also die Ostgruppe der höchsten Kleinfeldliga im Spreitenbacher Seefeld. An der Wigartestrasse, vor den eigenen Fans, möchte Spreiti sich von der besten Seite präsentieren. So schlecht, wie die Tabelle es vermuten liesse, war die Saison eigentlich auch wieder nicht. Im Cup erfüllte man äusserst souverän die Pflicht, ehe Vizemeister Kappelen Endstation bedeutete. Und in der Meisterschaft verlor man einige Spiele knapp und nach hartem Kampf. Aber Kampf allein bringt nun mal keine Punkte.

Spreiti spielt um 14:30 und 16:20 Uhr

Es braucht Tore und weniger Gegentore. Und diesbezüglich gibt es durchaus Good News: Immer mehr in Topform spielen sich nämlich sowohl die Torhüter (welch Glanzparaden von Heymann gegen Cazis zuletzt) und die erste Linie, die fleissig Tore schiesst. Nun ist es an den anderen drei Linien, die durchaus starken Trainingsleistungen auch im Match endlich in Tore umzumünzen. Wo wäre es schöner, den Knopf zu lösen, als im eigenen Wohnzimmer? Wir dürfen gespannt sein auf die Auftritte der Spreitenbacher, die um 14:30 Uhr auf Niederwil und um 16:20 Uhr auf Hinwil (das Duell der Pinken) treffen. Beide Gegner kämpfen noch um den letzten Playoffplatz und dürften entsprechend ebenfalls topmotiviert sein. Und zwischen den beiden Spreiti-Spielen gibt es noch den Kleinfeld-Leckerbissen zwischen Gossau (2.) und Lengnau (3.) zu sehen.

Die Spreitenbacher Herren hoffen auf zahlreiche Unterstützung – wie damals beim Cup-Auswärtsspiel in Kappelen. Welch grandioser Support. Liebe Fans, das gibt dem Team einfach immer einen riesengrossen Extraschub Motivation. Wir freuen uns auf euch!
Vamos Spreiti! Bis zum letzten Schweisstropfen!