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Playouts Oensingen 640x427

Spreitenbach schlägt Oensingen auch im dritten Aufeinandertreffen und setzt sich als einziger Oberklassiger in drei Spielen durch. Damit bleibt die Mannschaft von Coach Grubenmann in der höchsten Kleinfeldliga. Spiel 3 war aber unnötig eng und spannend.

Alles schien seinen gewohnten Lauf zu nehmen. Spreitenbach, das die Spiele 1 und 2 souverän (12:9, 17:7) gewonnen hatte, nahm auch im dritten Spiel das Zepter gleich in die Hand. Nach dem ersten Drittel stand es 4:2 – und Oensingen war damit noch gut bedient. Die Aargauer hatten nämlich gleich viermal die Torumrandung getroffen. Oensingen ging wohl bewusst haushälterischer mit seinen Kräften um, um nicht wieder gegen Ende des Spiels ins Messer zu laufen (Zur Erinnerung: Die Solothurner hatten jeweils das letzte Drittel 3:7 bzw. 2:9 verloren am ersten Wochenende).

Doch Spreitenbach kam wie verwandelt aus der Kabine: Plötzlich fehlerhaft, unkonzentriert und irgendwie sogar lustlos (oder war es gar Überheblichkeit?). Innerhalb weniger Minuten kehrte Oensingen das Score und führte plötzlich 5:4. Dass dies dem Aussenseiter zusätzliche Energie verlieh, ist klar. Oensingen war «on fire», Spreitenbach wankte. Aber dank einem überragenden Reto Zeindler im Tor und einem Michael Hürlimann in Topform hielt man dagegen. Es war gewiss gefährlich, dass sich Spreiti derart auf diese zwei Einzelspieler verliess. Aber irgendwie schien die Mannschaft plötzlich blockiert.

Ardüser mit dem Game-Winner

Im letzten Drittel spielte Spreiti wieder besser bzw. waren die Energiereserven halt doch wieder grösser beim Erstligisten. Aber es war wie verhext: Kaum hatte man jeweils vorgelegt (was heisst hier «man», es traf eigentlich immer Hürli-man(n)…), schob Oensingen innert weniger Sekunden den Ausgleich hinterher. Aber die Oensinger zogen sich nach dem Ausgleich immer gleich wieder zurück und gewährten Spreitenbach (bzw. Hürlimann) Freiheiten, die diese(r) auszunutzen wusste. Doch egal wie oft Hürlimann vorlegte, Oensingen zog nach. 10:10 stand es gut 40 Sekunden vor Schluss, als Coach Grubenmann Torhüter Heymann (der spielte die letzten 20 Minuten) auf die Bank pfiff und es mit vier Feldspielern versuchte. Dieser Versuch wäre tatsächlich beinahe aufgegangen, doch das magische Viereck (Biasca, Nüesch, Hürlimann, Geissmann) sah seine Abschlussversuche alle vom gegnerischen Schlussmann abgewehrt. So musste tatsächlich die Verlängerung über Sein oder Nicht-Sein entscheiden. Und nach nur einer Minute der Extrazeit hatte Eishockey-Crack Luca Ardüser seinen grossen Auftritt. Er tankte sich in seiner unnachahmlichen Art durch die gegnerische Abwehr und versenkte eiskalt. Riesiger Jubel entbrandete (es waren sehr viele Spreitenbacher Fans anwesend) und bei der Mannschaft gab es kein Halten mehr – welche Emotionen! Ardüser mit dem Game-Winner! Spreitenbach bleibt erstklassig.

Zwei Alphatiere gehen

Das Spiel in Oensingen war nicht nur aufgrund der Ausgangslage speziell. Es war gleichzeitig das letzte Spiel der langjährigen Leistungsträger Daniel Kolb, einst auch Spielertrainer und Captain, und Mischu Marti, der nach seiner Rückkehr aus Kulm vor zwei Jahren mit dem Aufbau des Sommertrainings und dem Filmen aller Spiele eine gewisse Professionalität in die Mannschaft brachte und einen riesigen Beitrag zum Aufstieg in die 1. Liga KF leistete (viel grösser noch als ihm selbst wohl bewusst ist – sollte Spreiti eines Tages mal Playoffs spielen: Mischu, du wirst daran auch deinen Beitrag geleistet haben!!). Über Jahre waren die beiden im Verein und im Team aktiv, mittlerweile sind sie beide Vater geworden und ziehen sich aus der Mannschaft zurück. Sie machen so auch Platz für junge Talente wie Lukas Zweifel, Dominic «James» Irniger oder Pascal Meier, auf die man sich bereits freuen kann. Kolb und Marti werden dem Team sicher erhalten bleiben (Druide Kolb hat angekündigt, nach wie vor einmal pro Woche ins Training zu kommen – mal schauen, ob das auch gilt, wenn Sprint-Stafetten statt «Mätchle» angesagt sindJ). Vielleicht sehen wir die beiden ja dereinst hinter der Bande? Auf jeden Fall gilt es für ihren langjährigen Einsatz schlicht «Merci» zu sagen: DANKE JUNGS! Wenn die #8 von Danny J. Weber ans Hallendach gezogen wurde, dann selbstverständlich auch die #5 von Dani Kolb und die #73 von Mischu Marti. Die beiden mussten natürlich nach dem letzten Spiel auch beim Medienchef antraben – hier das Interview: http://bit.ly/2oqqJup.

Zum ersten Mal Playout-Modus

Ganz zum Schluss sei hier noch kurz auf den neuen Modus eingegangen. Es ist sicherlich begrüssenswert, dass neuerdings der Aufstieg in die höchste Kleinfeldliga mittels einer Serie entschieden wird und die Teams nicht mehr direkt ab- bzw. aufsteigen. So werden früher oder später wirklich die besten Kleinfeldteams in der 1. Liga spielen. Dass diese Spiele sogar über Best-of-5 gehen (während die Playoffs Best-of-3 gespielt werden …) kommt wohl eher den Oberklassigen entgegen. Was in diesem Jahr allerdings nicht untermauert werden kann, weil Flamatt gegen Rückkehrer Bäretswil 1:3 verlor. Und Spreitis Testspielpartner Riehen muss gegen Emotion Hinwil in ein Entscheidungsspiel. Spreiti ist also der einzige Oberklassige, der sich bislang durchgesetzt hat und auch das einzige Team, das in drei Spielen gewann, worauf man durchaus ein bisschen stolz sein darf. Der Verband hat mit der Einführung dieser Auf-/Abstiegsplayoffs also sicher richtig reagiert. Wo aber noch Potenzial besteht, ist beim Aufgebot der Unparteiischen. Klar: Der Schiri ist tabu und Spreiti hat ja gewonnen – was sollen wir also motzen? Trotzdem muss das angesprochen werden. Die 2.-Liga-Gruppensieger streben den Aufstieg in die 1. Liga KF an. Und in diesen Duellen mit den 1.-Liga-Teams sollen sie sich die Aufnahme in die Spitzengruppe verdienen und sich auch gleich auf diesem Niveau behaupten. Wieso dann bei diesen Vergleichen teilweise Schiedsrichter pfeifen, die sich das Niveau selbst nicht gewohnt sind, ist fragwürdig. Einige der Refs (nicht alle!) waren mit dem Tempo und dem Körperspiel schlicht überfordert und es war nicht der Unterklassige, der sich an die Gangart des Erstligisten gewöhnen musste, sondern umgekehrt. Irgendwie macht das keinen Sinn.

Wie dem auch sei. Spreitenbach bleibt erstklassig und kann sich nun auf die kommende Saison vorbereiten. Im Ligacup geniesst man in den ersten zwei Runden ein Freilos. Aber bereits im Mai versuchen sich die Spreitenbacher Herren wieder im CH-Cup (Grossfeld). Gerüchterweise soll Coach Grubenmann die Ferien nutzen für Gespräche mit allen Zürcher NLA-Grossfeldclubs. Irgendeiner dieser Jungs wird sicher Zeit und Lust für eine Doppellizenz haben? Schade, spielt Spreiti nicht in der anderen Gruppe … (Wer nicht drauskommt: http://unihockey.ch/blogs/darf-man-das-18813/)

Die Redaktion wünscht einen schönen Sommer! * micdrop * #DASeschspreitebach

Führung ausgebaut

Spreitenbach gewinnt die ersten beiden Spiele in den Auf-/Abstiegsplayoffs gegen die Oensingen Lions. Noch ein Sieg fehlt zum Verbleib in der höchsten Kleinfeldliga der Schweiz.

«It ain’t over till it’s over.» Ein altes Sprichwort aus dem Englischen. Wie wahr es doch ist und wie die Faust aufs Auge passt es hier. Die Auf-/Abstiegsplayoffs für die 1. Liga KF werden nämlich im Format «Best of 5» ausgespielt (während gleichzeitig die Playoffs, momentan laufen die Halbfinals, im «Best of 3» gespielt werden). Wer also drei Siege holt spielt kommende Saison in der höchsten Liga. So eine Serie zu spielen hat durchaus seinen Reiz - umso mehr natürlich wenn man sie dann auch für sich entscheiden kann. Nach dem ersten Wochenende und den ersten zwei Spielen steht es 2:0 für den Favoriten aus Spreitenbach. Doch nicht nur Coach Grubenmann hebt den Mahnfinger. Noch ist man hier nicht durch!

Der Gegner Spreitenbachs kommt aus Oensingen und ist zumindest kämpferisch ebenbürtig. Die Lions forderten Spreitenbach im ersten Spiel am Samstag bis weit ins letzte Drittel hinein, ehe dem Zweitligisten dann doch das Benzin ausging. Es ist auffallend: Am Samstag gewann Spreitenbach das Schlussdrittel 7:3, am Sonntag dann gar 9:2. In den letzten 20 Minuten schafften die «Duracelhäschen» jeweils die Differenz. Würden doch nur die Meisterschaftsspiele auch 3x 20 Min. dauern …

Wie dem auch sei. Am Samstag hatte Spreitenbach nervös begonnen und ging schnell 0:2 ins Hintertreffen. Doch man hatte sich von Anfang an gesagt: Zeit ist mehr als genug. Und der Favorit wusste auch: Je länger die Spiele gehen, umso eher sprechen die Energiereserven für den Oberklassigen. So konnte auch die fehlerhafte Phase Ende 2. Drittel (aus 5:3 wurde 5:6) die Spreitenbacher nicht aus dem Tritt bringen. Im letzten Drittel schaffte man die Differenz und gewann letztlich 12:9.

Am Sonntag dann Spiel 2 zuhause im Seefeld. Vor immerhin ca. 100 Zuschauern, die das Team mit blauen und weissen Ballonen empfingen. Ein grosses Dankeschön an alle, die da waren! Ihr seid die Besten! #allizeme!

Playouts Heimrunde 640x427

Spreiti begann besser als am Samstag und Mese Heymann im Tor schaffte sogar etwas schier Unglaubliches: Einen Drittel-Shutout. 2:0 zur ersten Pause. Im zweiten Drittel wurde das Spiel ruppiger und nervöser und wog hin und her. Doch wiederum sorgte das letzte Drittel für die (in diesem Fall klare) Differenz – 17:7 siegte Spreiti am Ende, auch weil man den Gegner überraschte und bei Ballbesitz seinerseits den Torhüter durch einen 4. Feldspieler ersetzte und so erstens den Gegner sein eigenes 4-gegen-3 nicht aufziehen liess und zweitens noch ein paar Tore drauflegen konnte. Das war ein souveräner Auftritt im letzten Drittel – nicht zuletzt wohl auch ermöglicht durch die müden Beine der Gegner. Festzuhalten ist aber, dass Spreiti zu viele Strafen nahm. Dies gilt es am kommenden Samstag (16:30 in Oensingen) abzustellen. 2:0 steht es nun in der Serie. Noch ein Sieg fehlt zum Ligaerhalt. VAMOS SPREITI!

Die Matchtelegramme:

Sonntag:

STV Spreitenbach - SC Oensingen Lions 17:7 (2:0, 6:5, 9:2)
Schulanlage Seefeld, Spreitenbach. 101 Zuschauer. SR Odermatt.
Tore: 5. L. Ardüser (C. Heer) 1:0. 13. M. Hürlimann (M. Marti) 2:0. 22. M. Humbel 3:0. 23. C. Jörg (M. Von Däniken) 3:1. 26. M. Marti (A. Füglister) 4:1. 27. R. Nüesch 5:1. 28. N. Annaheim (A. Schürmann) 5:2. 32. R. Nüesch 6:2. 34. R. Nüesch (M. Hürlimann) 7:2. 34. A. Schürmann (N. Annaheim) 7:3. 36. M. Hürlimann (R. Nüesch) 8:3. 37. C. Jörg (P. Brunner) 8:4. 39. N. Annaheim (M. Von Däniken) 8:5. 41. R. Nüesch (M. Biasca) 9:5. 42. L. Ardüser 10:5. 43. M. Marti 11:5. 44. A. Schürmann (N. Annaheim) 11:6. 47. R. Geissmann 12:6. 49. P. Schenker (C. Jörg) 12:7. 50. R. Geissmann (R. Zeindler) 13:7. 52. M. Biasca 14:7. 52. M. Biasca (M. Hürlimann) 15:7. 53. L. Ardüser 16:7. 59. D. Kolb 17:7.
Strafen: 5mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten (A. Füglister) gegen STV Spreitenbach. 3mal 2 Minuten gegen SC Oensingen Lions.

Samstag:

SC Oensingen Lions - STV Spreitenbach 9:12 (3:2, 3:3, 3:7)
Sportzentrum Bechburg, Oensingen. 100 Zuschauer. SR Forrer.
Tore: 5. C. Jörg 1:0. 6. P. Schenker (C. Jörg) 2:0. 7. M. Hürlimann 2:1. 11. M. Hürlimann (R. Nüesch) 2:2. 17. C. Jörg 3:2. 27. C. Heer (R. Geissmann) 3:3. 31. R. Geissmann (R. Nüesch) 3:4. 32. A. Füglister (M. Biasca) 3:5. 33. P. Schenker 4:5. 38. M. Von Däniken (C. Jörg) 5:5. 39. P. Brunner (N. Annaheim) 6:5. 41. R. Nüesch (M. Hürlimann) 6:6. 43. M. Hürlimann (R. Nüesch) 6:7. 46. M. Hürlimann 6:8. 50. M. Von Däniken (C. Jörg) 7:8. 50. M. Hürlimann (R. Nüesch) 7:9. 52. R. Geissmann 7:10. 54. M. Hürlimann 7:11. 56. A. Schürmann (N. Annaheim) 8:11. 59. A. Schürmann 9:11. 60. R. Geissmann 9:12.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen SC Oensingen Lions. 1mal 2 Minuten gegen STV Spreitenbach.

Break in Oensingen

Break in Oensingen. Vamos Jungs!

Am Montag und Dienstag spielte die 1. Mannschaft zwei Testspiele gegen den UHC Riehen (zuerst auswärts, dann zuhause im Seefeld). Dies als Vorbereitung auf die Ende März beginnenden Auf-/Abstiegsspiele, wo ebenfalls an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gespielt wird.

Im ersten Spiel am Montag in Basel (in einer winzigen Halle und ohne Banden) resultierte nach 40 Minuten ein 7:6-Sieg. Spreiti war reduziert angetreten, nur 7 Feldspieler (plus 2 Goalies) hatten den Weg nach Basel gefunden. Das Team kombinierte gefällig und hatte mehr Ballbesitz als das konterstarke Riehen. Aber im Spielaufbau und in der Defensive schlichen sich auch immer wieder Fehler ein. In den letzten 20 Minuten trainierten die beiden Teams noch die Special Teams. Auch hier – wie auch im abschliessenden Penaltyschiessen – schwang Spreiti (knapp) oben aus.

Am Dienstag dann die Reprise im Seefeld (vor den Augen der lokalen Presse notabene – lest nächste Woche die Rundschau!). Auch den zweiten Test gegen Riehen konnte Spreiti siegreich gestalten. Dies, obwohl beim 6:2-Erfolg zwei gänzlich unterschiedliche Gesichter gezeigt wurden. In der ersten Halbzeit agierten die Hausherren in den zusammengewürfelten Blöcken äusserst ungeduldig und unsicher. Dass nach 20 Minuten dennoch eine 2:1-Führung auf der Anzeigetafel stand, war vor allem einem starken Reto Zeindler im Tor zu verdanken. In der zweiten Halbzeit erhöhte Spreiti das Tempo markant, liess Ball und Gegner laufen und fand so zum gewohnten Spiel zurück. Mental wichtig zu sehen war, dass Spreiti auch nach einer schlechten Halbzeit reagieren kann.

Es lässt sich sagen: Spreti ist bereit für die Auf-/Abstiegsspiele. Die «Duracelhäschen» haben zumindest sicher noch genügend Benzin im Tank, daran wird es nicht scheitern. Und auch Riehen, das ja ebenfalls in die Playouts muss, scheint gewappnet. Wir wünschen den sympathischen Riehenern alles Gute in ihrer Serie und drücken die Daumen, dass sie, wie Spreitenbach ein junges Team, in der kommenden Spielzeit weiterhin in der höchsten Spielklasse vertreten sein werden.

Tweets, Lunge, Katze

Und nun wollen wir die Spreitenbacher «Duracelhäschen» mal kurz vorstellen.

Es lief die erste Halbzeit im ersten Testspiel gegen Riehen, das Spiel plätscherte vor sich hin. Spreitis 1. Block kombinierte sich durch die Riehener Abwehrreihen wie Barcelona’s Tiki-Taka zu besten Zeiten. Michi Hürlimann zog seine Kreise, unwiderstehlich und antrittsstark wie eh und je, und vollendete, wie nur er es kann – perfekt «halbhoch» über des Goalies Bein. Diese Schusstechnik – sie ist und bleibt unnachahmlich gut. In beiden Spielen reüssierte Hürlimann mehrfach. Schon an der letzten Meisterschaftsrunde hatte der Topskorer fünf Treffer markiert. Hürlimann scheint rechtzeitig auf die wichtigste Phase der Saison so richtig in Fahrt gekommen zu sein. Der Mann schiesst etwa so viele Tore wie Donald Trump Tweets absetzt – so zum Vergleich. Und er ist praktisch nie verletzt. Kurz: Er ist für Spreiti unverzichtbar.
Aber nebst Hürlimann haben diese Saison auch andere regelmässig getroffen (auch wenn Spreiti insgesamt ziemlich wenig Tore schoss, was ihnen das Image als «offensiv harmlos» eingebracht hat). Wie etwa Marco Biasca (lieber mit ihm als gegen ihn, glaubt mir! Ausserdem eine unglaubliche Spielübersicht), Königstransfer Cedu Heer (der Solothurner, den keiner versteht und der irgendwie ständig irgendwelche Beschwerden hat, der aber, wenn er fit ist, pfeilschnell ist und über einen fast so guten Schuss wie Hürlimann verfügt), Captain Renato Nüesch (unglaublich, wie viele Zweikämpfe er gewinnt), Michi Humbel (Zur Erinnerung: Der spielt erst 4 Jahre Unihockey! Trifft jetzt aber schon regelmässig in der 1. Liga) oder Roman Geissmann («die Lunge»). Und nicht zu vergessen die Defensivsoldaten wie Andy Füglister («The Wall»), Teamsenior Dani Kolb (wo wären wir ohne seine Erfahrung? Wahrscheinlich noch in der 2. Liga), Mischu Marti (unser Konditrainer und in der Kabine unverzichtbar) oder Romano Nüesch (unser «Warrior», kein Zweikampf ist ihm zu schade). Ohne sie geht es auch nicht. Und auf die Playouts soll Aufsteigerjunge und Nachwuchshoffnung «James» Irniger zurückkehren und aus der 2. Mannschaft kommt Verstärkung in Form der «Rakete» Pascal Meier (kann der die 100 Meter in unter 10 Sekunden laufen?). Dass unsere Torhüter Mese Heymann und Reto «die Katze» Zeindler Weltklasse sind, wurde an dieser Stelle bereits mehrmals geschrieben – auf sie ist sowieso Verlass. Und mit Altmeister Reto Putzi steht sogar noch ein zweiter Backup zur Verfügung. Kurz gesagt: Das Team hat die Klasse, um am Samstag, 25. März, den wichtigen Auswärtssieg zu holen und in der Folge die Serie für sich zu entscheiden und damit den Ligaerhalt zu schaffen.

Aber die Mannschaft wusste bei weitem nicht immer zu gefallen diese Saison. Spielerisch hatte man oft ziemlich Mühe – weil gewisse Spieler nicht in Form waren und weil gewisse Automatismen noch nicht griffen. Das Niveau in der 1. Liga ist nochmal um einiges höher als in der 2. Liga – so gesehen galt es, sich beinahe in jedem Bereich zu verbessern. Dass dies nicht von heute auf morgen gelingt, dürfte jedem klar sein. Das Team aber hatte daran zu beissen (was aber auch den vorhandenen Ehrgeiz aufzeigt). Dass man plötzlich nicht mehr regelmässig gewinnt, daran musste man sich zuerst gewöhnen. Kam hinzu, dass in der 1. Liga die Spielsonntage schneller aufeinander folgen und gewisse Spieler zu wenig Erholungszeit bemängelten. Und dass man (viel zu) oft mit Schiedsrichterentscheidungen haderte, anstatt sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. In den letzten drei Runden aber konnte das, nachdem es mannschaftsintern angesprochen worden war, abgestellt werden. Auch in den Playouts gilt: Der Schiri ist tabu! Coach Grubenmann schliesslich durchlief diese Saison nach eigenen Angaben ebenfalls einen Lernprozess. Doch seine Ruhe, sein Fachwissen und sein taktisches Gespür sind von grossem Wert für das junge Team – gerade auch jetzt in den Playouts wird der Einfluss des Coaches unglaublich hoch sein. Die Spiele dauern jeweils 3x 20 Minuten. Da gilt es, sowohl physisch (Danke für’s Treppen-Hochjagen im Sommer, Mischu!) als aber auch taktisch auf der Höhe zu sein. Dafür ist Grubenmann zuständig – und er wird sich etwas einfallen lassen!

Ab 25.3. geht’s gegen die Lions

Ab dem 25. März also warten die Oensingen Lions auf die Spreitenbacher, soeben Gruppensieger geworden in der 2. Liga KF Gruppe 2. Oensingen hat diese Saison von 18 Spielen deren 14 gewonnen und dabei 135 Tore geschossen (und 82 erhalten; wobei eigentlich nur 81 – die Videoanalyse hat gezeigt, dass der Ball beim einen Tor nicht hinter der Linie war… Gruss zurück nach Oensingen ;-)). Zum Vergleich: Spreitenbach (letztes Jahr mit 13 Siegen und 4 Unentschieden bei 126 Toren aufgestiegen) hat in dieser Spielzeit 5 Spiele gewonnen und 65 Tore geschossen. Natürlich spielten die einen in der 2., die anderen in der 1. Liga. Aber nur so zur Veranschaulichung, wie unterschiedlich die Gefühlswelten der beiden Teams waren. Spreiti trifft hier auf einen motivierten Gegner, der in der Vergangenheit auch schon in der 1. Liga gespielt hat. Mit zwei Siegen in der letzten Runde hat aber auch Blau-Pink wieder Moral getankt. Möge das bessere Team gewinnen!

Flyer Playoffs Herre1

Wann wird gespielt?

Spiel 1:            Samstag, 25. März, Anpfiff: 20.00 Uhr, Sportzentrum Bechburg Oensingen (Liveticker auf Facebook)

Spiel 2:            Sonntag, 26. März, Anpfiff 20.00 Uhr, Turnhalle Seefeld Spreitenbach (BE THERE!)

Spiel 3:            Samstag, 1. April, Anpfiff 16.30 Uhr, Sportzentrum Bechburg Oensingen (Liveticker auf Facebook)

evt. Spiel 4:    Sonntag, 2. April, Anpfiff 20.00 Uhr, Turnhalle Seefeld Spreitenbach (BE THERE!)
                         (wird nur gespielt, wenn nach 3 Spielen noch kein Sieger feststeht)

evt. Spiel 5:    Freitag, 7. April, Anpfiff 20.00 Uhr, Sportzentrum Bechburg Oensingen (Liveticker auf Facebook)
                         (wird nur gespielt, wenn nach 4 Spielen noch kein Sieger feststeht)

Das Team würde sich natürlich freuen, wenn möglichst viele es bei den Heimspielen (und natürlich auch auswärts) unterstützen. Spreitenbach ist heiss auf die Auf-/Abstiegsspiele!

Vamos Spreiti! #allizeme #goforligaerhalt