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Am 13. März spielte Spreitis 1. Mannschaft die 8. Saisonrunde. Schon 4 Stunden vor dem ersten Bully traf sich das ganze Team in der WG dreier Spieler zum gemeinsamen Spaghetti-Plausch. Mit Pasta zum Erfolg – so das Motto. Gespielt wurde dann in der BBB-Turnhalle in Baden. Man wusste ja, dass man in Baden, 10 Autominuten von zuhause, mit Unterstützung rechnen konnte. Aber die Jungs wurden an diesem Sonntag wahrhaftig überrascht – viele Spreitenbacher Fans verschafften dem Team wortwörtlich ein «Heimspiel in Baden». Sie kamen mit Trommeln und Bannern und waren eine lautstarke und echte Unterstützung für das Team. «Die Unterstützung war grandios!», liessen sich dann auch mehrere Spieler zitieren. DANKE!

Zum Sportlichen: Im ersten Spiel traf Spreiti auf das Tabellenschlusslicht Waltenschwil. Nach der 1:8-Klatsche zuletzt gegen den neuen Tabellenführer Riehen war vom Team eine Reaktion gefragt. Und die kam auch: Zur Pause führten die mit Spaghetti gestärkten Spreitenbacher 5:1. Und nach dem Seitenwechsel waren die Waltenschwiler je länger, je mehr vom Tempo überfordert. Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit wäre hier mehr drin gelegen als der am Ende trotzdem souveräne 9:1-Erfolg. Pflicht erfüllt, mehr nicht. Denn noch wartete im zweiten Spiel eine harte Nuss…

…der TV Grosswangen. Im Hinspiel hatte Spreiti gegen dieses Team beinahe verloren – erst in den Schlussminuten konnte man unter gütiger Mithilfe des Gegners einen Rückstand noch in einen Sieg umwandeln. Man war also gewappnet, dass der Gegner auf Revanche aus sein würde. Gepaart mit der wahrhaftig spürbaren Geilheit, eine Reaktion auf die Klatsche gegen Riehen zu zeigen, und mit dem grandiosen Support der Zuschauer, war dies der Antrieb zu einer fantastischen Startphase. Schon bald sah sich Grosswangen mit einem 0:5-Rückstand konfrontiert. Die gefrusteten Rottaler begannen fortan, aggressiver zu spielen und hielten auch mit teils ziemlich dreckigen Fouls nicht zurück. Spreiti liess sich kurzzeitig irritieren und verlor den Faden. Grosswangen schoss das 1:5. Und mit diesem Resultat ging es auch in die Pause. Diese nutzte Coach Grubenmann dazu, seine Mannen wieder auf das Wesentliche zu fokussieren: Das Spiel. So beruhigten sich die Nerven (auf beiden Seiten) und Spreiti fuhr einen absolut souveränen 8:2-Sieg ein.

Die letzte Saisonrunde findet am 10. April in Dübendorf statt. Spreiti ist wieder Leader. Und will das auch bis zum Schluss bleiben. «Hasta La Vista» stand auf einem Banner der Fans – das heisst «auf Wiedersehen», auf Wiedersehen hoffentlich am 10. April in Dübendorf! Einen solchen Support kann das junge Team erneut gebrauchen.

Das Motto für den 10. April: Zieht das jetzt durch, Jungs! Hasta La Vista, olé!

Kann man 13 Spiele ungeschlagen bleiben und dann in einem einzigen Spiel auf Rang 2 abrutschen und möglicherweise den Gruppensieg verspielen? Man kann!

Das Herren 1 stand am 21. Februar vor einer wegweisenden Runde: Entweder den Aufstieg schon praktisch sichern – oder das Titelrennen wieder offen machen. Das waren die Optionen. Spreiti traf auf das drittplatzierte Jump Dübendorf und das zweitplatzierte Riehen, welches – das vorneweg – ebenfalls eine Top-Saison spielt. Und das als Aufsteiger!

Gegen Jump Dübendorf verpennte Spreiti die erste Halbzeit, lag zwischenzeitlich 0:3 zurück. Doch es gelang, das Tempo zu erhöhen und kurz vor Schluss gar 6:5 in Führung zu gehen. Leider glichen die Dübendorfer im Powerplay noch einmal aus, doch mit dem Punktgewinn konnte man auf Seiten der Spreitenbacher gut leben.

Im zweiten Spiel des Tages duellierte man sich mit dem UHC Riehen, einem Aufsteiger notabene, und vor der Runde 3 Punkte hinter Spreiti auf Platz 2 liegend. Erneut verschlief Spreiti (völlig unverständlicherweise, bei dieser Ausgangslage) die Startphase. 0:4 lag man hinten, als kurz vor der Pause immerhin noch das 1:4 gelang. Nach der Pause sollte alles besser werden. Sollte. Riehen spielte das Spiel ihres Lebens, während die Spreitenbacher praktisch durchs Band wie gelähmt schienen. Am Ende stand ein 1:8 auf der Anzeigetafel. Eine Klatsche! Das muss man in dieser Deutlichkeit sagen. Und anerkennen, dass sich Riehen diesen (etwas zu hohen) Sieg absolut verdiente und die Tabellenspitze übernahm. Jedoch hätte das Spiel auch einen anderen Verlauf nehmen können, hatten die Aargauer doch einige gute Chancen und Aktionen, doch entweder scheiterte man am starken Riehener Schlussmann oder spielte die Aktionen nicht konsequent genug zu Ende.

Fakt ist: Spreiti blieb 13 Spiele ungeschlagen (was eine super Leistung ist!) und schaffte es nun, in einem einzigen Spiel die Tabellenspitze herzuschenken. Das zeigt aber auch, wie stark eben auch Riehen diese Saison auftritt. Aufseiten Spreitenbachs ist das natürlich hart, hatte man doch bisher eine derart überzeugende Saison gespielt und im Sommer mit hartem Sommertraining auch einiges investiert. Noch ist es jedoch nicht zu spät, sich dafür zu belohnen. Die Saison dauert immerhin noch 4 Spiele. Noch ist alles möglich. Doch eines ist klar: Der Weckruf ist erfolgt, die Spreitenbacher müssen erwachen. «Guten Morgen! Es geht nicht von alleine!» Es gilt jetzt, positiv zu bleiben (das ist das allerwichtigste!), gut zu trainieren und am 13. März in Baden – quasi ein Heimspiel – eine Reaktion zu zeigen.

31. Januar 2016: Das Herren traf in Obfelden auf Albis und Seon. Zwei Teams, die gegen den Abstieg kämpfen. Eine Runde, bei der die Konzentration nicht vorhanden zu sein drohte, erst recht, weil schon viele an die nächste Runde mit den Spitzenkampf-Duellen mit Dübendorf und Riehen denken.

Doch weit gefehlt. Albis spielte hier seine Heimrunde. Rückblende: Saison 2014/15. Heimrunde in Spreitenbach. Spreiti erleidet eine schmerzhafte Niederlage im Kampf um den Aufstieg. Ausgerechnet zuhause. Und zwar gegen … Albis. Von wegen fehlende Konzentration! Revanche war angesagt. Den Gegner vor dessen Heimkulisse in die Knie zwingen – das war das Ziel.

Gesagt, getan. Die erste Halbzeit gehörte nur Spreiti. Die Aargauer spielten motiviert und schnell – und defensiv äusserst solid. So stand es zur Pause 2:0 für Spreitenbach. Albis aber stemmte sich in Halbzeit 2 gegen die drohende Niederlage. Und so wurde es ein hart umkämpftes Spiel. Mit etwas Glück und einem bärenstarken Mese Heymann im Kasten konnte Spreiti sich am Ende aber mit 5:2 durchsetzen.

Das zweite Spiel gegen Seon sollte natürlich ebenfalls siegreich gestaltet werden, um den direkten Verfolger Riehen unter Druck zu setzen. Und weil man Seon schon in der Runde zuvor besiegt hatte, wusste man, wie zu spielen war. Das Tempo war für den Gegner dann schlicht und einfach zu hoch und Spreiti in allen Belangen besser. 9:2 stand’s, als Hürlimann 7 Sekunden vor Schluss noch einen Freistoss direkt zum 10:2 verwandelte – und somit dem Team mal wieder eine Runde schuldet.

Fazit: Vier Punkte relativ souverän eingefahren. Der Herren-1-Express rollt weiter, immer weiter. Doch nun wird das Team nochmals so richtig gefordert werden: Nämlich am 21. Februar in Muotathal, wenn die Spitzenkämpfe gegen Jump Dübendorf (12:40) und gegen Riehen (15:25) anstehen. Die zwei wichtigsten Spiele der Saison! Vamos Spreiti!

Am 10. Januar ging es für Herren 1 endlich weiter in der Meisterschaft – die letzte Runde fand im November statt. Als Tabellenführer reiste man nach Giswil. Dort wurde man vom UHC Seon und den Ehrendingen Bulldogs gefordert.

Seon hat den Spreitenbachern in der Vergangenheit schon einige Male Probleme bereitet. Zwar waren sie auch an diesem Sonntag ein unangenehmer Gegner, aber Spreiti hat im Vergleich zur letzten Saison nochmal einen Schritt nach vorne gemacht. So konnte man den Gegner regelmässig vor Probleme stellen – gerade wegen des teilweise richtig hohen Tempos, das Spreiti anzuschlagen wusste. Am Ende resultierte ein 7:3-Erfolg.

Aufsteiger Ehrendingen konnte im ersten Spiel des Tages Jump Dübendorf – dem vermeintlich grössten Gegner Spreitenbachs im Kampf um den Gruppensieg – einen Punkt abknöpfen. Ebendies gelang den schnellen und wendigen Ehrendingern schon im Hinspiel gegen Spreiti. Da hatte man also noch eine Rechnung offen. Womit auch klar ist, woher die Jungs aus Spreitenbach ihre Motivation hernahmen. Wow! Was für ein Start ins Spiel. In der ersten Halbzeit kam Ehrendingen wohl zu nicht mehr als drei, vier Schüssen aufs Tor und den Ball hatten die Bulldogs auch sehr selten, mehrheitlich rannten sie dem Spielgerät hinterher. Spreiti führte komfortabel 5:0. Im gleichen Stil gings in Abschnitt zwei weiter. Doch nach dem 7:0 respektive nach dem ersten Treffer Ehrendingens zum 7:1 war plötzlich alles ganz anders. Das Spiel wurde hektisch. Stockschläge waren im Ermessen des (sackschwachen) Schiris immer und überall erlaubt und Ehrendingen kam wie die Feuerwehr. Spreiti konnte das Wild-West-Spiel nicht ganz kontrollieren, wirkte zum ersten Mal in dieser Saison nicht mehr ganz so souverän und liess Ehrendingen noch auf 5:8 herankommen. Für mehr reichte es dem Aufsteiger aber nicht mehr. Spreiti kam mit einem blauen Auge davon und blieb auch im 10. Saisonspiel ungeschlagen. Die Tabellenführung konnte behauptet – ja ausgebaut werden. Weil die ersten Verfolger, Riehen und Jump, Punkte abgaben, hat man nun drei (Riehen) respektive fünf (Jump) Punkte Vorsprung. Das sieht gut aus – doch die Direktbegegnungen stehen noch aus. Man wird im Training weiter hart arbeiten, um die Tabellenführung bis zuletzt zu verteidigen. Weiter geht’s am 31. Januar in Obfelden. Spreiti trifft dann auf den Tabellen-9. Albis und erneut auf Seon.

Am Morgen des 1. Novembers traf die erste Mannschaft des STV Spreitenbach in Waltenschwil auf den direkten Verfolger Grosswangen (3.) und auf Schlusslicht Waltenschwil. Das Ziel war klar: 4 Punkte.

Im Spiel gegen das wirblige Grosswangen brauchte Spreiti einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Prompt geriet man mit 0:2 in Rückstand. Die Grosswangener machten dem Favoriten das Leben sehr schwer – sie spielten einerseits schnell, andererseits auch (übertrieben) hart. Doch Spreiti blieb cool und übernahm nach dem Seitenwechsel mehr und mehr die Initiative, während der Schiedsrichter das überharte Einsteigen des Gegners endlich bestrafte. So konnte Spreiti mehrmals in Überzahl spielen. Dank der starken Special Teams inklusive 4-gegen-3 gelang der Ausgleich zum 3:3 (Grosswangen hatte 3:1 geführt) und dann auch das wichtige 4:3. Das Tor zum 5:3-Endstand ins verlassene Gehäuse war nur noch Zugabe. Man hatte Charakter gezeigt und die Freude über diese zwei Punkte war verständlicherweise hoch. Ein 1:3 gekehrt: Das gibt Selbstvertrauen.

Spiel 2 gegen Waltenschwil: Das Heimteam lag auf dem letzten Platz und brauchte jeden Punkt. So war es für sie wohl umso härter, mussten sie gleich zu Beginn unten durch. Die ersten drei Minuten des Spiels berührte kein Waltenschwiler den Ball. Spreiti liess das Spielgerät gekonnt durch seine Reihen zirkulieren. Schnell führten die Gäste 2:0 – und dies, obwohl sie einen Penalty verschossen… Waltenschwil kämpfte und verkürzte kurz darauf im Powerplay. Was aber nur ein Strohfeuer war. Spreiti hatte die Sache im Griff, trat souverän auf. Zumindest in Halbzeit eins, die 4:1 zugunsten Spreitenbachs ausging. Nach dem Pausentee jedoch kam Hektik auf – klar, Waltenschwil musste etwas tun, war aber spielerisch limitiert. So gings nur über den Kampf. Und kurzzeitig liess sich Spreiti von der Hektik anstecken. Ein (unnötiges) Novum, hatte man sich doch bisher in dieser Saison ziemlich gut im Griff. Waltenschwil kam heran. Gerade rechtzeitig besann man sich auf Seiten Spreitenbachs wieder auf gepflegtes Spiel und schaukelte den Match schliesslich nach Hause. Endstand: 9:5.

Weil Muotathal dann am Nachmittag zweimal verlor, übernahm Spreiti die Tabellenführung. Diese will man nun bis zum 10. April, dem Tag der letzten Runde, nicht mehr abgeben. Am 22. November folgt die Heimrunde in der Seefeldturnhalle. Dort spielen die Jungs gegen Muotathal und Giswil – zwei wegweisende Partien!