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Das war‘s (wahrscheinlich)... Spreiti stand auf der Pole Position Richtung Gruppensieg, blieb dann jedoch, als die roten Lichter erloschen, beim Start stehen - um es in der Formel-1-Sprache zu beschreiben…

Am 8. März in Sins traf Tabellenführer Spreiti zuerst auf Seon. Ein unangenehmer, aber schlagbarer Gegner. Doch statt der budgetierten 2 Punkte gab es eine bittere 7:9-Niederlage. Wobei sich Seon vor allem als ungeheuerlich effizient erwies. Zwischenzeitlich lagen die Spreitenbacher sogar mit 2:6 in Rückstand. Positiv zu vermerken war, dass man im Finish durch 4 Tore bei 4 gegen 3 nochmals heran kam. Negativ war die Defensiv-Leistung und dass man phasenweise gepennt hat - eigentlich unerklärlich bei dieser Ausgangslage...

Im 2. Spiel ging‘s gegen Giswil: Spitzenkampf. Gewinnt man, ist man wieder Leader. Und Spreiti beginnt schwungvoll, geht mit 5:1 in Führung. Die Euphorie ist zurück im Team. Doch es passiert, was niemand mehr für möglich gehalten hätte: Spreiti gibt diese komfortable Führung noch aus den Händen. Am Schluss werden die Punkte geteilt, 6:6. Was dem Gegner wesentlich mehr bringt als Spreiti...
Der angestrebte Gruppensieg ist somit wohl weg - und damit auch der Traum der 1. Liga. Ein kleiner Hoffnungsfunken bleibt bei 2 Punkten Rückstand jedoch bestehen. Die Mannschaft ist natürlich schwer enttäuscht. Nichtsdestotrotz wird sie am letzten Spieltag (29. März) nochmals alles auch sich herausholen! Um die Hoffnung am Leben zu erhalten – und um die Saison versöhnlich abzuschliessen.

Aber Achtung! Die Saison ist noch lange nicht vorbei. Das Ziel an diesem Sonntag, 15. Februar, in Waltenschwil wurde jedoch erreicht: 4 Punkte. Als „Zückerli“ gab’s – dank dem Unentschieden von Giswil gegen Albis und dem um 8 Tore besseren Torverhältnis – die Tabellenführung dazu. Dies alles trotz einer gewissen Müdigkeit und Trainingsrückstand. Die Ferien lagen hinter den Spielern.

In Waltenschwil spielte Spreiti zuerst gegen die Scorpions Oftringen. Es war kein herausragendes Spiel der Spreitenbacher – mal abgesehen von Goalie Reto Zeindler –, aber auch kein mieses. Oftringen hielt stark dagegen. Spreiti erzielte seine Tore aber jeweils zum richtigen Zeitpunkt. 7:4 führte man, als Oftringen bereits gut 10 Min. vor Spielschluss volles Risiko ging und den Goalie rausnahm. Spreiti wurde nervös. Spreiti wankte. Aber Spreiti fiel nicht. Das enorm wichtige 8:5 (ins leere Tor) fiel wiederum genau zum richtigen Zeitpunkt und nahm dem Gegner etwas den Wind aus den Segeln. Zum Schluss stand es 9:6 – was klarer aussieht, als es war. Denn es war ein mühsamer Arbeitssieg.

Und der nächste Arbeitssieg sollte sogleich folgen. Gegen Grosswangen stand man im Hinspiel zu Beginn völlig neben den Schuhen – es war dies das legendäre 10:10, wo man ein 4:9 noch aufholen konnte. Diesmal starteten die Spreitenbacher besser. 2:0 zur Pause. Vor allem defensiv war die Leistung top. Und man hatte aus dem ersten Spiel des Tages gelernt: Auch dieser Gegner ging früh viel Risiko. Aber Spreiti blieb diesmal cool. 3:1 lag man in Front. Und dann plötzlich wurde es laut. Das Herren 3, angereist vom eigenen Spielort, kam komplett zur Unterstützung. Die lautstarken Anfeuerungsrufe gaben dem Herren 1 nochmals Kraft und kurz darauf stand es vorentscheidend 5:1. Diesen Vorsprung brachten die Jungs dann, trotz zweier kleinen Bankstrafen, über die Zeit. Der Jubel nach dem Spiel war riesig, die wichtigen 4 Punkte in trockenen Tüchern.

Diese trockenen Tücher waren im Übrigen an diesem Sonntag von ganz grosser Wichtigkeit: In Waltenschwil hält man offenbar nicht viel von Boilern und so gab es bei der Dusche nach dem Spiel nur kaltes – nein, eiskaltes! Wasser… Nach 2 Siegen ist dies jedoch eindeutig einfacher zu ertragen.

Am 11. Januar spielte das Unihockey-Herren 1 in Giswil gegen Floorball Albis und gegen Massagno. Eins vorneweg: Es war die bislang beste Saisonleistung unserer Jungs!

Vor dem Spiel gegen Albis sagte der Coach zum Team: „Das ist einer der stärksten Gegner der Liga! Lasst euch nicht von ihrer derzeitigen Tabellenposition blenden!“ Tatsächlich: Albis liegt aktuell auf dem zweitletzten Platz – im Vorjahr aber war es noch Gruppensieger, verzichtete dann jedoch freiwillig auf den Aufstieg. Nun ist evt. auch klar, weshalb. Das Team hatte ein paar Abgänge und/oder Verletzungen zu beklagen. Nichtsdestotrotz sind sie nach wie vor technisch stark und schnell. Doch das ist auch Spreiti, das den Match jederzeit – und zwar wirklich jederzeit – im Griff hatte und am Ende 9:4 siegte. Ok: Die letzten 3 Min. war man mit dem Kopf schon in der Garderobe und kassierte noch 2 Tore. Anyway. Ein souveräner Sieg der Spreitenbacher, der auch höher hätte ausfallen können (2 Aluminiumtreffer…).

Spiel 2. Gegner: Das mühsame Massagno. Mühsam deshalb, weil die alten und reichlich erfahrenen Herren aus Massagno es bestens verstehen, das Spiel und damit den Gegner einzuschläfern – und dann eiskalt zuzuschlagen. Schusstechnisch gehören die Tessiner noch immer zu den stärksten Teams der Liga. In Sachen Tempo aber bei weitem nicht – und deshalb sind sie wohl auch am Tabellenende. Spreiti gelang es, das Tempo jederzeit hoch zu halten – oder wieder hoch zu schrauben, wenn es mal draussen war. So resultierte ein völlig problemloser 10:1-Erfolg.

Fazit: Souverän 4 Punkte eingefahren. Giswil gab einen Punkt ab, Rückstand neu: 3 Punkte. Fortsetzung im Kampf um Platz 1 folgt am 25. Januar – in Spreiti. Kommt und unterstützt uns!

Am 14. Dezember spielte das Unihockey-Herren 1 in Beromünster gegen Waltenschwil und gegen Ramba Zamba Merenschwand. Nach den Enttäuschungen gegen Giswil und Seon wollte das Team zurück in die Erfolgsspur finden. Was auch mehr oder weniger gelang.

Zuerst traf Spreiti auf Waltenschwil. Alles andere als ein Lieblingsgegner Spreitenbachs. Spreiti trat lediglich mit 7 Spielern an. Dennoch startete man furios. Nach 20 Minuten lag Spreiti mit 3:1 in Front. Es hätte auch gut 5:1 oder 6:1 stehen können. Der Pausentee hatte dann aber irgendwie eine lähmende Wirkung… Spreiti konnte nicht an die Leistung der ersten 20 Minuten anknüpfen und kassierte noch 2 Tore. Am Ende gab es ein 3:3 und damit immerhin noch einen Punkt.

Das Team begann nun allmählich zu grübeln und zu hadern: 3 Spiele in Folge nicht mehr gewonnen… Der Spitzenkampf gegen Merenschwand (3. vs 2.) verkam so umso mehr zum Charaktertest.

Und diesen Charaktertest bestanden die Spreitenbacher souverän. Mit einer tadellosen Leistung jedes einzelnen – ja, was heisst tadellos? Grandios ist das richtige Wort – siegten unsere Herren diskussionslos mit 5:0. Und Merenschwand war keines Falls schlecht! Gratulation an Mese Heymann zum Shutout.

Nun heisst es, auf dem Boden zu bleiben. Im Januar geht es weiter, Spreiti rutscht als Tabellenzweiter, 4 Punkte hinter Giswil, ins 2015.

Es ist eine wichtige und wegweisende Saison für unser Herren 1, deshalb soll ab sofort nach jeder Runde der 1. Mannschaft der STV-Unihockeyabteilung ein Bericht publiziert werden.

Die 1. Herren-Mannschaft mit ihrem Trainer Marco Grubenmann hat in dieser Saison ein klares, wenn auch ambitioniertes Ziel: der erstmalige Aufstieg in die 1. Liga – die höchste Liga auf Stufe Kleinfeld. Der Saisonstart verlief prächtig: 4 Spiele, 3 Siege, 1 Unentschieden (wobei ein 4:9-Rückstand noch aufgeholt wurde). Dazu der Vorstoss in den Cup-Achtelfinal, was ebenfalls Selbstvertrauen gab.

Doch dann diese verheerende Runde vom 23. November in Oftringen: Aus unerklärlichen Gründen waren im Spiel gegen Tabellennachbar Giswil die 10 Herren aus Spreitenbach mit einem Bein wohl noch zuhause im warmen Bettchen. Wie sonst ist diese extrem enttäuschende 1. Halbzeit zu erklären? Spreitenbach lag nach 20 Min. 0:6 hinten – völlig zu Recht. Nichts lief, keine Kombinationen, keine Emotionen – keine Torschüsse. Spreiti war schlicht inexistent. Dann die 2. Halbzeit – und siehe da! Nach 10 sackstarken Minuten steht’s plötzlich nur noch 5:6. Und es waren Emotionen da! Nicht zuletzt auch geschürt vom nicht-2.Liga-würdigen Herr, der sich Schiedsrichter nennt, und das Spiel (beidseitig) verpfiff. Unihockey, das eigentlich vom Körperkontakt lebt (!), verkam zu einer Art Volleyball mit Stock, zumindest nach Regelauslegung des Unparteiischen. Trotzdem: Spreiti war zurück! Und kämpfte bis zum Umfallen. Schliesslich winkte mit 2 Siegen die Leaderposition. Doch daraus wurde leider nix. Giswil traf, etwas glücklich, zum 7:5 und später ins leere Tor zum Endstand von 8:5. Auf die Aufholjagd und die starke 2. Halbzeit kann man aus Sicht der Spreitenbacher jedoch stolz sein.

„Shit happens“, dachte sich das Team denn auch und legte im 2. Spiel gegen Seon los wie die Feuerwehr. Schnell stand’s 3:0 für Spreiti. Seon war mit dem Tempo komplett überfordert. Doch dann meldete sich der Hampelmann mit der Pfeife zurück. Eine unerklärliche und eine zumindest harte 2-Minuten-Strafe gegen Spreiti blieben glücklicherweise ungenutzt, aber kaum überstanden, folgte der lachhafteste Penalty-Pfiff in der Geschichte des Schweizer Unihockeys (nur knapp übrigens vor jenem im Spiel gegen Giswil FÜR Spreitenbach): 3:1. Das Spiel war den Spreitenbachern entglitten. Aber: Sie kämpften. Diese 2 Tore Vorsprung hielt man fast bis zum Schluss. Beide Seiten enervierten sich (in einem fairen Spiel!) fast im Minutentakt über den Pfeifenmann, der sich offenbar selber in den Mittelpunkt pfeifen wollte – genau deshalb sei er nun hier abgehackt. Abgehackt wäre auch das Spiel gewesen, die 2 Punkte irgendwie mit Ach und Krach im Trockenen, hätte der Tomatenschiri (ups, da kommt er doch wieder) konsequent durchgegriffen und einen kristall-diamant-glasklaren Penalty gegeben, ca. 1 Min. vor Schluss. Statt 7:5 hiess es kurz darauf halt 6:6, Seon traf bei 4 gegen 3 – was die Mannschaft in grün übrigens hervorragend spielte. Am Schluss blieb der Ärger. Auch über sich selbst – diesen Vorsprung hätten unsere Herren, Tomatenschiri hin oder her, gegen ein bescheidenes Seon über die Runden bringen müssen.

Das wichtigste ist: Die Mannschaft wird an diesen Enttäuschungen wachsen. Die Devise lautet: Abhacken, weiter schuften. Das Ziel bleibt der Aufstieg. In der nächsten Runde geht es gegen Ramba Zamba und Waltenschwil um wichtige Punkte.