Nächsten Termine

Keine Termine

Besuche uns auf Facebook

Nach dem mehr oder weniger problemlosen Sieg im Ligacup 1/32-Final gegen den SC Laupen reiste Spreitenbach am 15. September in den Berner Jura. Gegner im 1/16-Final war nämlich der UC Tramelan aus der 2. Liga KF. Spreiti war also erneut Favorit.

Wagen wir zuerst einen Blick in die Vergangenheit: Vor zwei Jahren scheiterte Spreiti als Favorit im 1/32-Final an Drittligist Beromünster. Vor Jahresfrist unterlag man, ebenfalls leicht favorisiert, Ligakonkurrent Riehen (1. Liga KF), wieder im 1/32-Final.

Doch 2018 ist alles anders. Spreiti hat gelernt, Spreiti ist gereift. Laupen hatte man im Griff gehabt und auch Tramelan, im Frühling immerhin noch in den Aufstiegsplayoffs zur 1. Liga KF (dort von Krattigen gestoppt), konnte die Aargauer nicht wirklich ins Wanken bringen.

Zum Spielverlauf: Spreiti brauchte 3-4 Minuten, um ins Spiel zu finden. Doch dann war es „James“ Irniger, der das Skore für den Favoriten eröffnete (HIER geht’s zum Post-Game-Interview mit dem Torschützen). Fortan liessen die Mannen von Coach Grubenmann Ball und Gegner laufen und zeigten ein starkes erstes Drittel. Am Ende des Drittels stand ein 6:1 auf der Anzeigetafel.

Auch im zweiten Drittel war ein Klassenunterschied zu sehen, Spreiti spielte Tramelan ein ums andere Mal schwindlig und führte nach 40 Minuten bereits mit 12:3. Michi Hürlimann gilt es herauszuheben, der Topskorer war zu diesem Zeitpunkt bereits 7-facher Torschütze.

Im letzten Drittel liess die Konzentration beidseitig etwas nach, beim Favoriten dem klaren Vorsprung geschuldet, beim Aussenseiter der Müdigkeit. Diese führte auch zu einer etwas überharten Gangart. Doch Spreiti blieb mehrheitlich ruhig und konnte noch sechs weitere Male reüssieren (Gratulation an Teilzeit-Arbeiter Humbel, dem innert 10 Minuten ein Hattrick gelang). Doch die Defensivleistung liess nun zu wünschen übrig, weshalb auch Tramelan noch fünfmal jubeln durfte. Aber der Favorit konnte sich das leisten und siegte am Ende souverän mit 18:8 (bzw. 19:8, denn sowohl Spielsekretariat wie auch Schiri hatten in der Hektik den Spreitenbachern ein Tor unterschlagen – dürfen wir dafür im Achtelfinal mit 1:0 starten?).

Achtelfinal: Fancar nach Kappelen!

Im Achtelfinal wird man sich solche defensive Aussetzer wie im letzten Drittel dann nicht mehr erlauben können. Denn nun folgt ein absolutes Highlight für das ganze Team: Spreiti reist nach Kappelen zum Vizecupsieger und Vizemeister auf dem Kleinfeld. Man ist also klarer Aussenseiter.

Der Verein wird für dieses Spiel einen Fancar organisieren. Infos zur Anmeldung und allgemein zum Spiel (Datum noch unklar, 27. oder 28. Oktober wird es wohl sein) folgen auf den gewohnten Kanälen. Wir freuen uns auf dieses Duell gegen den UHC Kappelen.

Vor dem Cup-Achtelfinal gilt der Fokus des Herren 1 aber der Meisterschaft. In der 1. Runde trifft man am 30. September auf Regensdorf und White Horse Lengnau. 2 Punkte sind das Minimalziel.

Nach über sechs Monaten trat Spreiti im Ligacup endlich mal wieder zu einem Ernstkampf an. Und holte einen souveränen 16:9-Pflichtsieg. Nun wartet mit Tramelan ein schwerer Prüfstein.

Das „pinke Ballet“ hatte ein halbes Jahr lang nicht mehr getanzt, nur noch trainiert. Letzten Freitag ging es endlich wieder um etwas: Spreiti traf im Ligacup 1/32-Final auswärts auf den SC Laupen (2. Liga). Die Aargauer aus der 1. Liga waren natürlich Favorit, doch Laupen logischerweise motiviert, den Oberklassigen aus dem Wettbewerb zu kegeln.Das Startdrittel verlief ausgeglichen und endete mit einem 4:4-Unentschieden. Spreiti hatte gut angefangen, dann aber etwas den (defensiven) Faden verloren. Dies wurde im Mitteldrittel korrigiert und ein souveräner 4-Tore-Vorsprung erarbeitet. Doch dann riss der Faden erneut (etwas, das es zu korrigieren gilt) und Laupen kam bis zum Pausentee auf 8:6 heran.
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts erzielte Laupen gar das 8:7. Wer nun gedacht hat, dies hätte das „pinke Ballet“ aus dem Konzept geworfen, der irrt. Spreiti agierte ziemlich abgeklärt und konnte den Vorsprung wieder kontinuierlich ausbauen. Entgegen kam den Spreitenbachern sicher auch, dass der Gegner schon ziemlich auf dem Zahnfleisch lief. So wurde es nie mehr richtig gefährlich für den Favoriten, der es sich am Ende sogar leisten konnte, einige Grosschancen liegenzulassen. Trotzdem siegte Spreiti souverän 16:9 und steht im Sechzehntelfinal. Dort trifft man auf Tramelan, ebenfalls Zweitligist, noch im Frühling in den Aufstiegsplayoffs knapp gescheitert. Spreiti ist gewarnt und wird sich seriös auf diese Aufgabe vorbereiten.

Vorname

Name

Nr.

Spiele

Tore

Assists

Punkte

Tore -

Punkte pro Spiel

Michael

Hürlimann

23

16

24

12

36

-19

2.25

Roman

Geissmann

67

18

16

4

20

-30

1.11

Renato

Nüesch

98

16

8

9

17

-25

1.06

Marco

Biasca

50

13

8

4

12

-18

0.92

Michael

Humbel

7

16

6

5

11

-17

0.69

Dominic

Irniger

16

18

2

7

9

-22

0.5

Lukas

Zweifel

13

18

8

0

8

-28

0.44

Romano

Nüesch

21

18

4

4

8

-24

0.44

Andreas

Füglister

87

16

3

4

7

-22

0.44

Cedric

Heer

63

13

1

6

7

-19

0.54

Daniel

Weber

8

4

1

4

5

-3

1.25

Bruno

Carneiro

11

8

0

2

2

-6

0.25

Pascal

Meier

6

12

0

2

2

-13

0.17

Christian

Wyss

14

9

0

1

1

-4

0.11

Reto

Zeindler

1 (G)

8

0

1

1

 

0.13

Mese

Heymann

31 (G)

9

0

1

1

 

0.11

Reto

Putzi

26 (G)

2

0

0

0

 

0

 

Am Ende ist der 8. Rang eine Enttäuschung. Aber immerhin: Spreiti konnte den Gang in die Playouts bereits an der zweitletzten Runde verhindern. Zum Abschluss gab es gegen Merenschwand und Gossau zwei knappe Niederlagen.

Von wegen «it ain’t over till the fat lady sings…» – Spreiti hätte noch fünfter werden können. «Top 10 der Kleinfeldschweiz», das wäre ein toller Erfolg gewesen für das «kleine» Spreitenbach. Doch der Ligaerhalt und damit das Saisonziel waren schon erreicht. Und deshalb irgendwie eben doch die letzte Konsequenz weg…

STV Spreitenbach v R.Z. Merenschwand 2:3

Das Heimteam der Runde, Ramba Zamba Merenschwand, wollte «das Wunder schaffen», wie sie vor der Runde angekündigt hatten. Mit dem Wunder meinten die Merenschwander, vier Punkte auf Unterkulm aufzuholen und doch noch den direkten Ligaerhalt zu schaffen. Teil 1 der Mission war ein Sieg gegen Spreitenbach. Und der gelang, vor allem dank einer leidenschaftlichen Leistung Merenschwands und einer verschlafenen ersten Halbzeit Spreitenbachs. In Durchgang 1 lief gar nichts zusammen bei den Gästen und mit dem 0:2-Rückstand war man noch gut bedient… Nach dem Pausentee ging’s unkonzentriert weiter und Merenschwand erhöhte auf 3:0. Dann aber erwachte das «pinke Ballet» doch noch und verkürzte auf 2:3. Und Merenschwand wurde nervös. Spreiti schnupperte am Ausgleich, liess allerdings im 4-gegen-3 jegliche Kaltblütigkeit vermissen. So blieb es beim letztlich verdienten Sieg der Merenschwander. Spreiti war einfach zu lange im Schlafmodus unterwegs. (Merenschwand verlor dann aber gegen Lengnau und muss doch noch in die Playouts. Viel Glück dort!)

STV Spreitenbach v UHCevi Gossau 8:11

Im zweiten Spiel ging es gegen Rekordmeister Cevi Gossau. Es war – wie schon das Hinspiel – ein attraktives Unihockeyspiel mit viel Tempo. Der Gegner aber war ganz klar im «Playoff-Vorbereitungsmodus». Immer wieder wurde 4-gegen-3 gespielt und das «Doppeln» des Öfteren geübt. Das machte Gossau allerdings nicht allzu gut respektive Spreiti konnte sich (das hat man jetzt auch zu Genüge geübt) ziemlich gut aus diesen Situationen lösen. So hatte Gossau zwar mehr vom Spiel, Spreiti aber konnte immer wieder kontern. Unter anderem gelangen auch zwei Tore ins verlassene Gossauer Tor – was Geissmann beim anschliessenden Torjubel zur «Stan-Wawrinka-Kopftipper-Geste» veranlasste, schliesslich, so der Vizecaptain, habe man «es früher immer wieder zustande gebracht, das leere Tor NICHT zu treffen.» Dies sei heute anders gewesen. 30 Sekunden vor Schluss gelang den Aargauern sogar der Anschlusstreffer zum 8:9. Lag da tatsächlich der erste Punktgewinn gegen eines der KF-Topteams drin? …Nein! Gossau traf noch zweimal und siegte letztlich mit 11:8. Spreiti aber war nahe dran und konnte erhobenen Hauptes aus der Halle – und in die Sommerpause (oder eher Frühlingspause).

Der vielseitig einsetzbare 3. Goalie Reto Putzi (vor einigen Wochen noch in der 4. Liga als Feldspieler mit einem brillanten Tor), der fast immer im Training ist und deshalb sich diesen Einsatz verdient hat, hütete gegen Gossau das Tor. Und der Altmeister zeigte einige Glanzparaden. Putzi erschien dann nach dem Spiel noch beim Post-Game-Interview – HIER geht’s zum Video.

Saisonfazit: Gesteigert, aber doch unzufrieden

Im Vorjahr musste Spreiti noch ins Playout. Nun hatte sich das Team in seiner 2. Saison in der 1. Liga KF bereits nach der vorletzten Runde aller Abstiegssorgen entledigt. Am Ende klassiert sich das «pinke Ballet» auf Rang 8. Das ist eine leise Enttäuschung, wäre doch auch Rang 5 noch möglich gewesen vor der letzten Runde. Das Team ist mit der Klassierung nicht 100% zufrieden. Das ist positiv: An der Wigartestrasse ist ein grosser Ehrgeiz auszumachen und die Jungs wollen sich in der kommenden Saison nochmals steigern.

Spieler und der Coach gönnen sich nun eine längere Pause, um sich von den Strapazen zu erholen und die Batterien neu aufzuladen, ehe es dann ab Mai wieder losgeht mit Sommertraining und der Cupsaison. Apropos Cup …

Keine Liebesgeschichte

Nächsten Samstag (24.02., live auf www.swissunihockey.ch) finden im Wankdorf die Unihockey-Cupfinals statt. Die Spreitenbacher sind, wie immer, nur als Zuschauer dabei. Nun gut, vom Final zu träumen ist definitiv übertrieben. Aber Spreiti und der Cup: Das ist keine Liebesgeschichte. Diese Saison scheiterte Spreiti erneut bereits im 1/32-Final am UHC Riehen (der übrigens in der anderen Gruppe ebenfalls den vorzeitigen Ligaerhalt geschafft hat – Gratulation, Jungs!) Wie so oft zeigte sich Blau-Pink im Sommer spielerisch noch nicht auf der Höhe. Viele Spieler würden gerne mal im Cup brillieren – dafür bräuchte es aber eine bessere Trainingspräsenz im Sommer, was nach der längeren Pause nun vom Coach gefordert wird.

Leider war Dario in Merenschwand nicht anwesend, weshalb es keinen Food-Blog gibt. In der nächsten Saison werden die Cafeterien der Unihockeyschweiz aber wieder bewertet. Nur so viel zu Merenschwand: Die Hot-Dog-Brötli sind erste Sahne!