Nächsten Termine

Keine Termine

Besuche uns auf Facebook

Am 10. Januar ging es für Herren 1 endlich weiter in der Meisterschaft – die letzte Runde fand im November statt. Als Tabellenführer reiste man nach Giswil. Dort wurde man vom UHC Seon und den Ehrendingen Bulldogs gefordert.

Seon hat den Spreitenbachern in der Vergangenheit schon einige Male Probleme bereitet. Zwar waren sie auch an diesem Sonntag ein unangenehmer Gegner, aber Spreiti hat im Vergleich zur letzten Saison nochmal einen Schritt nach vorne gemacht. So konnte man den Gegner regelmässig vor Probleme stellen – gerade wegen des teilweise richtig hohen Tempos, das Spreiti anzuschlagen wusste. Am Ende resultierte ein 7:3-Erfolg.

Aufsteiger Ehrendingen konnte im ersten Spiel des Tages Jump Dübendorf – dem vermeintlich grössten Gegner Spreitenbachs im Kampf um den Gruppensieg – einen Punkt abknöpfen. Ebendies gelang den schnellen und wendigen Ehrendingern schon im Hinspiel gegen Spreiti. Da hatte man also noch eine Rechnung offen. Womit auch klar ist, woher die Jungs aus Spreitenbach ihre Motivation hernahmen. Wow! Was für ein Start ins Spiel. In der ersten Halbzeit kam Ehrendingen wohl zu nicht mehr als drei, vier Schüssen aufs Tor und den Ball hatten die Bulldogs auch sehr selten, mehrheitlich rannten sie dem Spielgerät hinterher. Spreiti führte komfortabel 5:0. Im gleichen Stil gings in Abschnitt zwei weiter. Doch nach dem 7:0 respektive nach dem ersten Treffer Ehrendingens zum 7:1 war plötzlich alles ganz anders. Das Spiel wurde hektisch. Stockschläge waren im Ermessen des (sackschwachen) Schiris immer und überall erlaubt und Ehrendingen kam wie die Feuerwehr. Spreiti konnte das Wild-West-Spiel nicht ganz kontrollieren, wirkte zum ersten Mal in dieser Saison nicht mehr ganz so souverän und liess Ehrendingen noch auf 5:8 herankommen. Für mehr reichte es dem Aufsteiger aber nicht mehr. Spreiti kam mit einem blauen Auge davon und blieb auch im 10. Saisonspiel ungeschlagen. Die Tabellenführung konnte behauptet – ja ausgebaut werden. Weil die ersten Verfolger, Riehen und Jump, Punkte abgaben, hat man nun drei (Riehen) respektive fünf (Jump) Punkte Vorsprung. Das sieht gut aus – doch die Direktbegegnungen stehen noch aus. Man wird im Training weiter hart arbeiten, um die Tabellenführung bis zuletzt zu verteidigen. Weiter geht’s am 31. Januar in Obfelden. Spreiti trifft dann auf den Tabellen-9. Albis und erneut auf Seon.

Am Morgen des 1. Novembers traf die erste Mannschaft des STV Spreitenbach in Waltenschwil auf den direkten Verfolger Grosswangen (3.) und auf Schlusslicht Waltenschwil. Das Ziel war klar: 4 Punkte.

Im Spiel gegen das wirblige Grosswangen brauchte Spreiti einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Prompt geriet man mit 0:2 in Rückstand. Die Grosswangener machten dem Favoriten das Leben sehr schwer – sie spielten einerseits schnell, andererseits auch (übertrieben) hart. Doch Spreiti blieb cool und übernahm nach dem Seitenwechsel mehr und mehr die Initiative, während der Schiedsrichter das überharte Einsteigen des Gegners endlich bestrafte. So konnte Spreiti mehrmals in Überzahl spielen. Dank der starken Special Teams inklusive 4-gegen-3 gelang der Ausgleich zum 3:3 (Grosswangen hatte 3:1 geführt) und dann auch das wichtige 4:3. Das Tor zum 5:3-Endstand ins verlassene Gehäuse war nur noch Zugabe. Man hatte Charakter gezeigt und die Freude über diese zwei Punkte war verständlicherweise hoch. Ein 1:3 gekehrt: Das gibt Selbstvertrauen.

Spiel 2 gegen Waltenschwil: Das Heimteam lag auf dem letzten Platz und brauchte jeden Punkt. So war es für sie wohl umso härter, mussten sie gleich zu Beginn unten durch. Die ersten drei Minuten des Spiels berührte kein Waltenschwiler den Ball. Spreiti liess das Spielgerät gekonnt durch seine Reihen zirkulieren. Schnell führten die Gäste 2:0 – und dies, obwohl sie einen Penalty verschossen… Waltenschwil kämpfte und verkürzte kurz darauf im Powerplay. Was aber nur ein Strohfeuer war. Spreiti hatte die Sache im Griff, trat souverän auf. Zumindest in Halbzeit eins, die 4:1 zugunsten Spreitenbachs ausging. Nach dem Pausentee jedoch kam Hektik auf – klar, Waltenschwil musste etwas tun, war aber spielerisch limitiert. So gings nur über den Kampf. Und kurzzeitig liess sich Spreiti von der Hektik anstecken. Ein (unnötiges) Novum, hatte man sich doch bisher in dieser Saison ziemlich gut im Griff. Waltenschwil kam heran. Gerade rechtzeitig besann man sich auf Seiten Spreitenbachs wieder auf gepflegtes Spiel und schaukelte den Match schliesslich nach Hause. Endstand: 9:5.

Weil Muotathal dann am Nachmittag zweimal verlor, übernahm Spreiti die Tabellenführung. Diese will man nun bis zum 10. April, dem Tag der letzten Runde, nicht mehr abgeben. Am 22. November folgt die Heimrunde in der Seefeldturnhalle. Dort spielen die Jungs gegen Muotathal und Giswil – zwei wegweisende Partien!

Am 18. Oktober traf die erste Mannschaft des STV Spreitenbach in Grosswangen LU auf den Aufsteiger Riehen und auf Jump Dübendorf. Man darf nach dieser Runde erfreut feststellen: Spreiti kommt langsam in Schwung und ist nach wie vor ungeschlagen.

Gegen Riehen konnte man die ersten drei Einsätze lang permanent den Ball halten – erst nach über zwei Minuten berührte zum ersten Mal ein Riehener das Spielgerät. Dies gab Spreitenbach die Sicherheit, die später nötig war. Schliesslich musste man trotzdem einen 0:2- und 2:3-Rückstand aufholen. Dank eines starken 4-gegen-3 gelang noch der Ausgleich. Nach Ehrendingen gab es auch gegen Riehen wiederum nur einen Punkt gegen einen Aufsteiger.

Allgemein fällt auf, wie knapp ohne Ausnahme alle Spiele in dieser 2.Liga-Gruppe sind. Das spricht für die Ausgeglichenheit der Teams. Umso erfreulicher ist daher, dass Spreiti immer noch ungeschlagen ist. Im 2. Spiel gings gegen den Gruppenfavoriten Jump Dübendorf. Spreiti hielt sich an den Gameplan – hohes Tempo, viel Ballbesitz –, während Jump je länger, je mehr mit dem (souveränen) Unparteiischen haderte. Resultat: Ein verdienter 7:5-Erfolg für Spreitenbach und zwei immens wichtige Punkte.

Allerdings gilt es auch festzuhalten, dass längst nicht alles funktioniert beim letztjährigen Gruppenzweiten. Gewisse Blöcke harmonieren noch nicht und im Abschluss wurde (wieder einmal) gesündigt – vor allem gegen Riehen. Solche Dinge gilt es nun im Training anzuschauen. In der Tabelle steht Spreiti jetzt auf Rang 2, einen Punkt hinter Muotathal. In der nächsten Runde, am 1. November, trifft das Herren 1 in Waltenschwil auf das 3.-Platzierte Grosswangen und auf Schlusslicht Waltenschwil.

Die erste Saisonrunde ist und bleibt eine Wundertüte, ein Abtasten, ein „Knorz“. So war das schon immer. Die Aufsteiger und Aussenseiter spielen unbeschwert auf, die Favoriten sind unter Druck, die Automatismen greifen noch nicht. Und schon wird’s schwer. So auch dieses Mal.

Spreitenbachs 1. Herrenmannschaft startet gegen Aufsteiger Ehrendingen in die neue Saison. Nach einem intensiven Sommertraining und noch intensiveren Trainingslager sowie einigen Testspielen gehts also endlich los. Und schon bald führt Spreiti auch standesgemäss mit 1:0. Doch danach entwickelt sich das Spiel ganz und gar nicht nach dem Gusto des nach längerer Absenz zurückgekehrten Coachs. Spreiti spielt im Vergleich zur Vorsaison mit drei komplett neu zusammengestellten Blöcken, die sich erst noch finden müssen. Ehrendingen hingegen scheint eingespielt – und keinesfalls chancenlos. Das Spiel wogt hin und her. Hektik. Fouls. Zerfahrenes Spiel. Spreiti gerät in Rücklage – und -stand… Bälle verspringen. Fehler reiht sich an Fehler. Und der Ball geht auch überhaupt nicht den Weg der Spreitenbacher, die sich mit ihrem Saisonziel natürlich viel vorgenommen – und damit auch selber unter Druck gesetzt – haben. Doch damit muss man umgehen können, wenn man in der obersten Liga mitspielen will. Irgendwie gelingt es den Jungs, sich ins Spiel reinzubeissen. Und dank einer Leistungssteigerung gegen Ende des Spiels holt Spreiti immerhin noch ein Unentschieden (5:5). Die Leistung war höchst bescheiden – gegen ein allerdings keck aufspielendes Ehrendingen.

Im zweiten Spiel des Tages wartet Albis, ein alter Bekannter – oder doch nicht? Im Kader stehen nur noch 2-3 Spieler vom Team der letzten Jahre. Doch auch Albis spielt keck auf, führt zwischenzeitlich gar mit 3:0. Spreiti zieht wahrlich keinen allzu guten Tag ein, zu wenige Abschlüsse vorne, zu viele Fehler hinten. Immerhin scheint sich das Sommertraining bezahlbar zu machen: Kondition und Intensität stimmen – und machen den Ausschlag im 2. Spiel. Die Aargauer können das Spiel wenden und gewinnen am Ende mit 7:5. Damit hat man den Kopf gerade noch aus der Schlinge gezogen und der Start kann mit drei Punkten als einigermassen gelungen bezeichnet werden. Es gibt jedoch einiges zu tun in den nächsten Trainings. Schon in der nächsten Runde wartet mit Jump Dübendorf ein harter Brocken. Man wird in nächster Zeit wohl vermehrt 4-gegen-3 trainieren… (Anmerkung: Jump scheint Kleinfeldunihockey als ein Spiel gänzlich ohne Torhüter zu verstehen)

Nein. Spreiti spielt in diesem Jahr nicht wieder im Achtelfinal des Ligacups. Spielt nicht wieder im Konzert der Grossen. Denn im Ligacup war am 15. August Lichterlöschen. Fokus auf die Meisterschaft lautet jetzt das Motto – schliesslich soll’s endlich klappen mit dem Aufstieg in die 1. Liga. In der Vorsaison verpasste man diesen um ein winziges Törchen respektive Pünktchen.

Im Ligacup 1/32-Final traf das Team ungewohnt früh auf einen Erstligisten. Der UHC Flamatt-Sense war zu Gast in Spreitenbach. Und Spreiti war heiss auf eine weitere Sensation, warf man doch im Vorjahr mit Oekingen schon einen Erstligisten aus dem Cup. Und wie Spreiti heiss war! 3:0-Führung nach gut 7 Minuten! Was für ein Start! Der höherklassige Favorit wusste nicht, wie ihm geschah. Nur leider konnte Spreiti die Führung (mal wieder!) nicht eine Zeit lang halten oder gar ausbauen. Kurze Zeit später war das Spiel nämlich wieder ausgeglichen und Flamatt im Spiel angekommen. Ab jetzt wog das Spiel hin und her. Ein echter Cupfight, ein gutes Spiel. Nie unfair. Dies, obwohl der Schiedsrichter nicht immer ganz auf der Höhe war… Zur ersten Pause stand’s 5:5. Zum zweiten Pausentee führte Spreiti 9:8. Die Sensation war zum Greifen nah. Erst recht, als nach der Pause das 10:8 folgte. Doch der Erstligist blieb cool – was am heutigen Tag der einzige Unterschied war: Diese Kaltschnäuzigkeit der Flamatter. 10:9, 11:9, 11:10, 11:11, 11:12. So die Torfolge. Dann zwei Zweiminutenstrafen gegen Spreiti. Aber kein Gegentor. Konter – Geissmann auf Hürlimann – 12:12! … Nein! Big Save des Flamatter Torhüters! Gegenzug Flamatt. 11:13. Aus, vorbei. Ohne Torhüter kassieren die Aargauer dann noch das 11:14. Dann ist Feierabend. Eine (weitere) bittere Niederlage, die es zu verdauen gilt. Man hatte am Favoriten gerüttelt. Am Ende bedeutet Flamatt für Spreitenbach aber Endstation im Ligacup. Nun gilt, wie eingangs erwähnt: Fokus auf die Meisterschaft. Bald folgt das Trainingsweekend in Huttwil, wo sich die Blöcke einspielen sollen. Ende September fällt dann der Startschuss zur Meisterschaft.
Ein grosses Dankeschön den vielen Zuschauern, die das Team beim Cupfight im Seefeld unterstützt hatten.